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DAB-Surround

DAB-Surround: Der neue MPEG-Surround-Standard komprimiert die sechs Kanäle eines Surround-Musikstücks so, dass sie im Ergebnis nicht mehr Speicher benötigen als ein komprimiertes Stereosignal. Ein weiterer Vorteil: Radiosender sparen sich die teure Parallelausstrahlung von Stereo und Surround. Denn bei der Kompression des Original-5.1-Tons entsteht automatisch ein Stereomix und es werden Parameter bestimmt, die den Surround-Klang beschreiben.

DAB Surround

DAB Surround

Für diese Parameter sind nur wenige Kilobit pro Sekunde notwendig. Die Sender übertragen dann das Stereosignal zusammen mit den Parametern. Während bisherige Empfänger diese Zusatzdaten ignorieren und wie gewohnt das Stereosignal wiedergeben, sollen künftige DAB-Surround-Empfänger den ursprünglichen 5.1-Klang abspielen. Selbst Oldies sollen laut IIS (Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen) durch Raumklang „veredelt“ werden können. Dazu hat das IIS das SX-Pro-Verfahren entwickelt, womit die Sender Stereo-Inhalte in Echtzeit so aufbereiten können, dass sie sich harmonisch in eine 5.1-Aussendung einpassen.

Dazu wird das Klangbild des Stereo-Musiksignals analysiert und der mittlere sowie die hinteren Kanäle eines 5.1-Systems integriert: Dies vergrößert den Bereich des optimalen Hörens und das Klangbild wird stabiler. Das heißt, auch die Oldies aus den 70ern oder bekannte ältere klassische Stereo-Konzertaufnahmen können künftig problemlos in 5.1 Surround über den Äther gehen.

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