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Gegenkopplung

Gegenkopplung: Schaltungstechnisches Prinzip eines Verstärkers. Ein definierter Teil des verstärkten Signals (siehe Signal) gelangt phasenverdreht wieder zum Input (Eingang) zurück. Durch die Gegenkopplung. kann der Verstärkungsfaktor genau eingestellt werden und Verzerrungsanteile werden reduziert, jedoch entstehen Laufzeit- und Timingprobleme. Deshalb wird heute kaum noch mit der Gegenkopplung gearbeitet.

Sollte es dennoch genutzt werden, dann aus hauptsächlich vier Gründen:

  • um den Verstärkungsfaktor zu stabilisieren
  • die Bandbreite zu erhöhen
  • die Ausgangsimpedanz zu verringern
  • und schließlich auch, um die nicht-linearen Verzerrungen zu minimieren.

Der Aspekt der Verzerrungsreduzierung scheint die Gemüter am meisten zu bewegen. Gegenkopplung ist eine sehr effektive Maßnahme, um Verzerrungen, wie sie ein entsprechendes Messgerät misst, klein zu halten.

Nicht zu vergessen: Gegenkopplung reduziert das Gesamtlevel an Verzerrung, fügt dabei aber neue Verzerrungsprodukte hinzu – und verführt den Entwickler dazu, mehrere kaskadierende Verstärkungsstufen zu verwenden, um so die Messwerte zu verbessern (mal abgesehen von der damit zu erzielenden größeren Stabilität des Verstärkers).



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