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Audiolexikon - D
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D/A-Wandler: Ein Bauteil in digitalen
Geräten. Der Encoder (siehe Encoder) wandelt bei der
Aufnahme und Speicherung die analogen Originalsignale, wie
das Bild und den Ton, in einen digitalen Datenstrom um,
wobei in unterschiedlichen Ausprägungen die Datenreduktion
zum Einsatz kommt. Der D/A-Wandler wandelt schließlich die
digitalen Signale (siehe Signal) wieder in analoge
Schwingungen um, d.h. in die Signale, die vom Menschen
wahrnehmbar sind.
DAB (Digital Audio Broadcast): Digitalradio, das man
mit einer Stabantenne empfangen kann. Arbeitet mit
Musicam-Datenreduktion. Hat teilweise geringere Datenmengen
als ADR (siehe ADR) . Wird vor allem in Süddeutschland
ausgestrahlt.
Dämpfung: Bezeichnet den Verlust von Signalstärke
zwischen dem Ein- und Ausgangskontakt, der i.d.R. in Dezibel
(siehe Dezibel) angegeben wird.
DAT: Digital Audio Tape, eine von Sony entwickelte
Aufnahmetechnik für die Speicherung digital codierter
Audio-Informationen auf einem Magnetband. Es war eines der
ersten Aufzeichnungsverfahren und kam 1988 auf den Markt.
Die Samplingfrequenz liegt bei 48 KHz.
Dauerleistung: Die Maximalleistung, die ein
Verstärker abgeben können sollte, ohne Verzerrungen zu
erzeugen. Diese Leistung sollte möglichst hoch sein.
Decoder: Elektronisches Bauteil, das die
Verschlüsselung (Codierung) eines Signals (siehe Signal)
wieder rückgängig macht. (z. B. Datenreduktion,
Rauschunterdrückung, Dolby-Digital, Dts oder Pay-TV). Das
Gegenstück zum Decoder ist der Encoder (siehe Encoder), der
in den Studios die Verschlüsselung durchführt.
Dezibel (dB): Logarithmische Maßeinheit, die den
Unterschied zweier Größen zueinander angibt, beispielsweise
die Verstärkung eines Audiosignals. Eine Verdoppelung der
Lautstärke entspricht 6 Dezibel, bei 20 Dezibel ist der
Pegel zehn Mal so hoch wie ursprünglich.
Digitaler Audioausgang: Anschluss für Koaxial- oder
Lichtleiterkabel an HiFi- oder Surroundkomponenten für die
Ausgabe von digitalen Audiosignalen.
Digitaler Audioeingang: Anschluss für Koaxial- oder
Lichtleiterkabel an HiFi- oder Surround-Komponenten für die
Einspeisung von digitalen Audiosignalen.
Digitaler Cinch-Ausgang: Anschluss für die
Übertragung digitaler Tonsignale. Via Cinch-Ausgang werden
digitale Signale (siehe Signal) elektrisch - mit zwei
unterschiedlichen Spannungswerten - übertragen.
Digitaler Ton: Die analogen Schwingungen der
Tonsignale werden abgetastet und als digitaler Datenstrom
codiert. Das Ergebnis ist eine Folge von Nullen und Einsen
oder eine Folge von magnetischen und nichtmagnetischen
Zuständen auf dem Datenträger. Dabei kommen
Datenreduktionsverfahren zum Einsatz um Speicherplatz zu
sparen und die Übertragungsgeschwindigkeit zu steigern.
Digitalfilter: Ein bei der Herstellung von CDs
verwendeter Prozess, bei dem die aufgezeichneten digitalen
Datenströme mit verschiedenen Verfahren von Störsignalen
befreit, in der Datenmenge reduziert und komprimiert werden.
DIN-Stecker: Der DIN-Stecker dient der
Verbindung von NF-Audiosignalen. Diese Signale werden bei
der Aufnahme und Wiedergabe über getrennte Kontakte geführt.
Dipol: Lautsprecher, die zur Erzeugung eines diffusen
Klangbildes den Schall in einem bestimmten Abstrahlwinkel
phasenversetzt nach vorne und nach hinten abgibt.
Gebräuchliches Arbeitsprinzip bei Lautsprechern für den
Surround- und Back Surround-Betrieb.
Direktstrahler: Lautsprecherart, die den Ton direkt
in einem bestimmten Abstrahlwinkel in Richtung des Zuhörers
ausgeben. Dies ist der Normallfall eines Lautsprechers. Mit
Einführung des Dipol-Lautsprechers (siehe Dipol) hat dieser
Begriff die heutige Bedeutung erlangt.
Discman: Portabler CD-Player.
DNR: Dynamic Noise Reduction. Sie reduziert das
Rauschen beim Abspielen von Musik-Medien. Dabei wird der
Pegel der höchsten Frequenzen bei der Aufzeichnung
angehoben. Bei der Wiedergabe wird der ursprüngliche Pegel
dann wiederhergestellt.
Dome: Eine halbkugelförmige Membran (siehe Membran)
eines Kalottenhochtöners. Manche Hersteller benennen ihre
Hochtöner mit "Soft Dome" , weil ein weiches Material, wie
z. B. Synthetikgewebe, zum Einsatz kommt.
Downfire-Subwoofer: Eine bestimmte Bauart von
Subwoofern, bei der das Chassis (siehe Chassis) so
ausgerichtet ist, dass der Schall auf den Boden abgestrahlt
wird. Dadurch soll möglichst viel Schalldruck auf die
Bausubstanz des Raumes übertragen werden und dem Zuhörer ein
realistisches Empfinden tiefster Bassfrequenzen vermittelt
werden.
Downmix: Ein Verfahren, das ermöglicht, Mono (siehe
Mono), Stereo (siehe Stereo) oder Dolby-Surround (siehe
Dolby-Surround) zusätzlich zu der eigentlichen
Mehrkanalkodierung wiederzugeben.
DRM: Digital Rights Management. Ein Verfahren, um die
Verbreitung digitaler Daten (in Form von Audio, Video oder
Software) zu kontrollieren und Urheberrechten an z. B.
Musikstücken zu schützen.
DSD: Direct Stream Digital, ein neueres, von Sony
entwickeltes, Verfahren zur digitalen Speicherung von Musik.
Es kommt zur Zeit häufig bei SACDs (siehe SACD) zum Einsatz.
DSP ( Digital Sound Processor): Dieser Prozessor kann
verschiedene Aufgaben haben. In weniger spektakuläreren
Anwendungen wird ein DSP z. B. dazu eingesetzt einen
Dolby-Surround-Sound auf einem Stereo-System zu simulieren.
In High-End-Anwendungen wird ein DSP z. B. eingesetzt, um
Raum- oder Klangkorrekturen vorzunehmen.
Dual-Laser: Manche Laufwerke für optische Medien
besitzen zwei Laserdioden mit mit unterschiedlichen
Wellenlängen. Diese sind an die unterschiedlichen
Reflexionseigentschaften diverser optischer Datenträger
angepasst.
Dubbing: Kopierfunktion einer Klangquelle.
High-Speed-Dubbing:
Schnellkopierfunktion bei Doppelkassettendecks. CD-Dubbing:
Kopierfunktion einer CD. Je nach Aufnahmegerät wahlweise
möglich für CD-R oder Festplatte.
DVD-Audio: Ein System zur Verbesserung der
Audioqualität, was mittelfristig die Audio-CD ersetzen
könnte. Eigenschaften der DVD-Audio sind eine
Samplingfrequenz von 96 KHz, die also weit über der der CD
liegt (44,1 KHz), eine 256-fach höhere Quantisierung (gibt
an, wie viele unterschiedliche digitale Werte ein analoges
Signal umwandelt) sowie die Möglichkeit Musiktitel in
Mehrkanaltechnik abzuspielen.
DVD-Brenner: Gerät zum Abspielen und Beschreiben von
DVD-Rohlingen.
Achtung: Es gibt verschiedenen Normen der DVD-Rohlingen.
Bitte unbedingt Herstellerangaben beachten.
DVD-Player: Gerät zur Wiedergabe von DVDs. Anschlüsse
hierfür sind sowohl am Fernseher als auch an der HiFi-Anlage
vorhanden. Desweiteren bietet ein DVD-Player die Möglichkeit
Audio CDs, CD-Rs, CD-RWs, MP3-Disks, DivX-Filme, JPEG-Bilder,
SACDs, DVD-As, WMAs, V-CDs, SV-CDs, DVD-RWs, DVD-R, und DVD+Rs
abzuspielen.
Dynamic Range Control: Reduziert den Dynamikbereich
(die Spanne zwischen sehr leisen und sehr lauten Szenen) von
Digitalton.
Dynamik: Bezeichnet in der Akustik die Differenz
zwischen dem leisesten und dem lautesten Signal (siehe
Signal) , angegeben in Dezibel (dB). Der Dynamikumfang einer
CD liegt beispielsweise bei etwa 100 dB, allerdings können
nur die wenigsten Systeme aus Verstärker und Lautsprecher
diese Dynamik auch umsetzten.
Dynamikkompression/Regelstufen: Option bei den
Raumklangverfahren Dolby Digital und DTS, um bei geringen
Abhörlautstärken leise Signale (siehe Signal) anzuheben und
laute abzusenken. Extreme Pegelsprünge werden somit
vermieden, während die Verständlichkeit erhalten bleibt.
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