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Bester Sound für Heimkinos: 3 Systeme und ihre Vor- und Nachteile

Die Akustik spielt im heimischen Wohnzimmer eine große Rolle. Um Filme und Serien mit optimaler Klangqualität genießen zu können, braucht es hochwertiges Equipment. Wir stellen drei Systeme vor, die es dir erlauben beeindruckende Sounds zu erleben und regelrecht ins Filmgeschehen einzutauchen.

Bester Sound für Heimkinos

Bester Sound für Heimkinos

Soundbars: unauffällig, preiswert und bequem

Viele Surround-Soundsysteme haben einen entscheidenden Nachteil: Sie erfordern ein Sammelsurium an Lautsprechern, die hinsichtlich ihrer Positionierung perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. Ansonsten mangelt es an akustischer Qualität und das Klangerlebnis leidet. Gehörst auch du zu denjenigen, die keine Lust haben ihr Wohnzimmer mit technischen Elementen vollzustellen und sich mit der optimalen Ausrichtung der Boxen auseinanderzusetzen, ist eine Soundbar genau das Richtige. Auspacken, anschließen, fertig. Mehr braucht es für die Installation dieser akustischen Ausstattung nicht.

Ein weiterer Vorteil betrifft den Platzbedarf: Soundbars sind zwar relativ lang, im Vergleich zu Surround-Soundsystemen mit zahlreichen Boxen insgesamt aber wesentlich platzsparender. So kommen auch Bewohner kleiner Wohnungen in den Genuss von eindrucksvoller Akustik. Soundbars passen in der Regel problemlos auf jedes Lowboard und lassen sich direkt vor dem TV-Gerät platzieren. Besonders kompakt gelingt das Integrieren mit einem Sounddeck, worauf sich der Fernseher direkt abstellen lässt. Nachteil: Sounddecks bringen meistens deutlich höhere Anschaffungskosten mit sich.

Wie die Auswahl an empfehlenswerten Soundbars führender Marken beim Heimkino-Ratgeber zeigt, gibt es gute Soundbars für unter 200 Euro. Im Produktarrangement beispielsweise günstige Modelle namhafter Hersteller wie Samsung und Bose. Auf Surround-Sound musst du mit Soundbars übrigens nicht verzichten. Zwar ist es kein echter Surround-Sound, aber ein simulierter und renommierten Hersteller gelingt der ziemlich überzeugend. Die Technologien hierfür sind von Marke zu Marke unterschiedlich, die Zielsetzung ist aber immer die gleiche: Es geht darum die Schallwellen der Soundbar so im Raum zu verteilen und von den Wänden reflektieren zu lassen, dass dem Hörer der Eindruck eines räumlichen Klangempfindens vermittelt wird.

Vorteile

  • günstig
  • platzsparend
  • keine weiteren Lautsprecher nötig
  • schnell startklar, minimaler Aufwand
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • solide Auswahl

Nachteile

  • kein echter Surround-Sound
  • ohne Subwoofer relativ schwache Bässe

7.1 Surround-System – definierter Klang

Wesentlich umfangreicher ist das technische Arrangement bei 7.1 Surround Soundsystemen. Zur Verdeutlichung der Vorteile zunächst ein kleiner Abstecher zum 5.1 Surround-System. Dieses umfasst folgende Hauptkanäle:

  • 1 Tieftonkanal (z. B. Subwoofer)
  • 1 Center-Lautsprecher
  • 2 Surround-Lautsprecher
  • 2 Front-Lautsprecher

Zwei Lautsprecher befinden sich rechts und links vom Hörplatz und werden leicht eingewinkelt. Die Center-Box steht unterhalb und die beiden Frontboxen neben dem TV-Gerät. Der Tieftonkanal befindet sich zwischen den Frontboxen. Beim 7.1 Surround-System kommen zwei zusätzliche Boxen dazu, die hinter dem Hörplatz mit mindestens einem Meter Abstand zu den Seitenboxen aufgestellt beziehungsweise an der Wand montiert werden. Das Herzstück von 7.1 Surround-Systemen sind AV-Receiver. Diese Komponente dien als elementare Schaltzentrale und Mehrkanalverstärker. Welche AV-Receiver empfehlenswert sind, hat CHIP in einem Testbericht zusammengefasst.

 

Lautsprecher

Lautsprecher

Aufgrund der zahlreichen Lautsprecher und der durchdachten Platzierung entsteht ein hervorragendes Klangerlebnis. Gespräche, Explosionen, Motorengeräusche und viele andere Klangarten werden sehr realistisch wiedergegeben. Da die Klänge aus verschiedenen Richtungen kommen, wirkt es fast so als wäre man mittendrin im Geschehen.

Vorteile

  • gut definierter Heimkino-Klang
  • die Surround-Backs optimieren den Surround-Effekt
  • Klangverbesserungen ab Räumlichkeiten mit etwa

    30

  • große Auswahl

Nachteile

  • im Vergleich zu Soundbars häufig teurer, weil viele Komponenten erforderlich sind

  • erhöhter Platzbedarf
  • aufwendig in der Installation
  • nicht jeder Film und jede Serie ist für 7.1 Surround-Sound abgemischt

3D-Audioformat Dolby Atmos – intensives Klanggeschehen

Dolby Atmos setzt hinsichtlich des Klangerlebnisses noch eine ordentliche Schippe drauf. Anders als bei Soundbars, 5.1 und 7.1 Surround-Sounds wird Klang beim objektbasierten 3D-Audioformat Dolby Atmos nicht nur auf einer Ebene erzeugt. Stattdessen werden Sounds sowohl von vorne, von den Seiten, von hinten und von oben wahrgenommen. Die Überkopf-Dimension garantiert ein unvergleichliches Rundum-Kinoerlebnis. Allerdings musst du dafür weitaus tiefer in die Tasche greifen als es bei Soundbars der Fall ist. Ein Dolby Atmos Set von Teufel (Ultima-Serie) kostet beispielsweise zwischen 1.800 und 4.500 Euro.

Vorteile

  • intensive Einbeziehung ins Klanggeschehen
  • viele Blockbuster wurden bereits entsprechend produziert (eine Filmliste in Dolby Atmos stellt Dolby online bereit)

Nachteile

  • kostspielig
  • vergleichsweise aufwändiger Aufbau
  • die Lautsprecheraufstellung muss stimmen, damit der Realismus nicht leidet

 

Der Heimkino-Experte Patrick Schappert von Grobi.TV geht im Video auf die zunehmende Auswahl an Dolby Atmos Produktionen ein und gewährt einen Einblick in die damit verbundene Klangqualität:

Ergänzende Informationen rund um Heimkino und Akustik bei hifi-online.net:

Tonformate
Beamer
Teufel Ultima 40 5.1 Soundsystem im Test

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