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So bekommt man den Grammophon-Klang aus einer guten Box heraus

Grammophon-Klang

Viele Soundliebhaber ärgern sich, dass der neue Lautsprecher zu Hause nicht dieselbe Leistung bringt wie im Geschäft. Woran kann es liegen, dass eine Box im Laden irgendwie besser klingt und der Ton klarer zu hören ist?

Zum einen ist die Akustik natürlich in einer großen Halle eine ganz andere als zu Hause im Wohnzimmer. Zum anderen sind die Lautsprecher im Elektrofachhandel jedoch auch mit den besten und teuersten Komponenten verbunden.

Die richtige Verkabelung mit hochwertigem Zubehör kann nämlich dazu beitragen, aus einem Lautsprecher akustisch das Beste herauszuholen.

Schnarrt der Ton, knistert es in der Box bei der Musikwiedergabe oder klingen die Töne verzerrt oder abgehackt, kann es an einem defekten Anschlusskabel liegen.

Wer einen neuen Lautsprecher mit einem in die Jahre gekommenen Kabel anschließt, muss meist Einbußen im Klang hinnehmen.

Damit die digitalen Töne optimal ausgegeben werden können, müssen die Stereoanlage und die Lautsprecher kompatibel sein.

Wer neue Boxen an einer alten, analogen Soundanlage betreiben möchte, muss oftmals auf glasklare Höhen und satte Tiefen verzichten.

Welche Verbindungen sind für die Anschlüsse ideal?

Oft kann ein vergoldeter Bananenstecker einen besseren Klang liefern als ein Kabel, das nur eingeklemmt ist.

Mit vergoldeten Bananensteckern, wie es sie zum Beispiel bei RS Components zu bestellen gibt, wird die Gefahr von Kurzschlüssen minimiert.

Den feinen Unterschied kann man deutlich hören: Ist der Kontakt an allen Stellen optimal, verbessert sich die Klangqualität der Boxen, allein durch das Verwenden von hochwertigen Verbindern.

Ein weiterer Vorteil von vergoldeten Bananensteckern ist, dass sie weder rosten noch eine Patina ansetzen, also oxidieren. Die Leitfähigkeit ist im Vergleich zu herkömmlichen Bananensteckern wesentlich höher, da Gold im Allgemeinen eine überaus gute Leitfähigkeit besitzt.

Besonders bezahlt machen sich die etwas kostenintensiveren Bananenstecker mit Gold, wenn die Lautsprecherkabel häufig vom AVR getrennt werden sollen oder müssen.

Die Umgebung wirkt sich entscheidend auf den Klang aus

Für einen satten Klang der Lautsprecherboxen ist es wichtig, wo genau diese positioniert werden. Mit einem 5.1 Lautsprechersystem lässt sich zwar auch in einem kleinen, zugestellten Raum laut Musik hören, ein volles Klangvolumen genießen Sie aber eher in freien, weitläufigen Räumen.

Dieselben Boxen können im Hobbykeller ganz anders klingen, als zum Beispiel im Schlafzimmer.

Wer das volle Klangerlebnis aus den Lautsprechern herausholen möchte, kann mit einer speziellen Schallisolierung an den Wänden und der Zimmerdecke dafür sorgen, dass garantiert keine Schallwellen geschluckt werden und stets der volle Sound aus den Lautsprechern dann auch gehört werden kann.

Voreingestellte Effekte sind meistens nicht optimal für eine vollumfängliche Soundausgabe, gerade wenn zwischen Musik und gesprochenen Worten unterschieden wird. Besser ist es, an der Anlage selbst Werte einzustellen für die unterschiedlichen Ausgabeevents.

Dabei benötigt ein Spielfilm eine andere Soundeinstellung als ein Hörbuch, ein Livekonzert sollte wieder anders konfiguriert werden, damit jeder Ton in herausragender Qualität aus den Lautsprechern kommt.

In jedem Fall sollte bei großen Boxen auf einen entsprechenden Abstand zur Wand geachtet werden, da die Schallwellen sich sonst nicht optimal ausbreiten können, was zu einem Verlust in der Klangqualität beiträgt.

Wird eine Raumkorrektur nötig, um den bestmöglichen Klang aus den Boxen herauszuholen?

Wer sich ohnehin nach einem Tapetenwechsel sehnt, kann den Kauf von neuen Lautsprechern als ideale Gelegenheit nutzen, das Zimmer einmal gründlich umzuräumen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Raum stehen, umso besser können sich die Schallwellen in der ganzen Umgebung ausbreiten.

Bücher und Zimmerpflanzen sehen zwar hübsch aus und wirken sich positiv auf das Raumklima aus, bei der Wiedergabe von Musik können sie jedoch die Klangqualität negativ beeinflussen. Der Boden nimmt vor allem starke Bässe aus dem Klang, in einigen Fällen vibriert es sogar unter dem Subwoofer.

Hier kann ein schalldichter Bodenbelag für Abhilfe sorgen, entweder eine feste Auslegware oder aber ein Akustik-Bodenbelag aus PVC sind geeignet, damit auch nach unten hin keine Schallwellen verloren gehen.

Wer mehr als einen Subwoofer besitzt, kann den gesamten Raum vermessen. Aus vier Subwoofern lässt sich ein Double-Bass-Array einrichten, mit dem die gesendeten Schallwellen gemessen werden können. Auch mit nur zwei Subwoofern ist dies möglich, man spricht dann von einem Bass-Array.

Einige namhafte Hersteller von Lautsprechern empfehlen dieses Vorgehen ausdrücklich, da sie um die Probleme wissen, dass die Box im Laden doch immer irgendwie besser klingt, als zu Hause.



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