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PCM

PCM: PCM (Abkürzung für Pulse Code Modulation) bezeichnet allgemein eine Methode zur Digitalisierung analoger Signale. Bei diesem Kodierungsverfahren werden kontinuierliche Amplitudenwerte einer Schwingung binären Werten zugeordnet, d. h. das Ursprungssignal wird mit einer ganz bestimmten Frequenz (meist 8 kHz) abgetastet und jeder ermittelte Amplitudenwert in ein 8-Bit langes Binärwort gewandelt.
Der ursprüngliche Signalverlauf weicht also einer Pulsfolge aus 0 und 1, weshalb man auch von einer Modulation des Signals spricht.

Da dieser Prozess nicht unendlich genau durchgeführt werden kann, erhält man bei einer Rückumwandlung niemals exakt dasselbe Signal. Trotz eines entstehenden Störrauschens liegt der Vorteil bei dieser Methode in der Störungstoleranz beim Empfänger, da dieser nur zwischen dem High- und Low-Signal (0 und 1) unterscheiden muss. Diese Toleranz wird allerdings mit einem hohen Bedarf an Bandbreite „erkauft“

Beim PCM-Datenstrom der CD beträgt die Abtastrate 44,1 kHz, d. h. während einer Sekunde wird 44.100 mal das analoge Signal abgegriffen und in einen digitalen Wert umgewandelt. Bei Dolby Digital beträgt die Samplingfrequenz 48 KHz, bei DVD-Audio 96 kHz.



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