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Die Technik hinter dem Glück mit System

Wie Spielautomaten analog und online begeistern

Das Glücksspiel begeistert uns schon seit mehreren Jahrhunderten. Eine der beliebtesten Form davon – die Spielautomaten – haben aber erst vor gut 100 Jahren Einzug in die stationären Casinos erhalten. Das klassische Casino kann man sich heute ohne die typischen Geräusche und Lichteffekte der Slot Maschinen kaum vorstellen. Sie gehören zum Casinoabend einfach dazu. Das Internet und die damit einhergehende Digitalisierung haben die besten Slots für ein sehr viel breiteres Publikum in den beliebten digitalen Spielhallen zugänglich gemacht.

Egal ob Mobiltelefon, Computer oder Tablet, mit einem funktionierenden Internetzugang kann man überall und jederzeit darauf zugreifen. Bei der Vielfalt der existierenden Online-Casinos hat man als Spieler oft die Qual der Wahl. Hier sollte man vor allem auf Seriosität und Sicherheit achten. Aber wie funktioniert so eine Slot Maschine eigentlich und helfen bestimmte Strategien? Fest steht, dass der klassische einarmige Bandit mit einem recht simplen Walzenmechanismus funktioniert hat und die heutigen Slots meist mit einer ausgefeilten digitalen Programmierung im Hintergrund laufen.

Von der mechanischen „Black Cat“ zu komplett computergesteuerten Modellen

Auch die meisten Spielautomaten in landbasierten Spielhallen von heute sind komplett computergesteuert und bieten so eine riesige Bandbreite an Programmierungsoptionen. Es ist ein komplexes Konstrukt aus sich drehenden Walzen, bunten Symbolen und klimpernden Münzen. Die ausgeklügelte Technologie und der Algorithmus moderner Spielautomaten heute hat nur wenig mit dem ersten Spielautomaten der Brüder Adolphe und Arthur Caille zu tun. Sie haben die erste „Slot-Machine“ der Welt 1889 erbaut und der Automat trug den klingenden Namen „Black Cat“.

Nur zehn Jahre später hat Charles August Frey in San Francisco den Spielautomaten „Liberty Bell“ entwickelt. Dieser war mit drei Walzen schon viel ausgeklügelter als das erste Modell der Gebrüder Caille. Diese ersten Entwicklungen waren der Grundstein für das heute millionenschwere Business. Ein weiterer Grund, warum sich Spielautomaten rasant weiterentwickelt haben, war, dass Frey trotz seines enormen wirtschaftlichen Erfolges darauf verzichtet hat, seinen Spielautomaten patentieren zu lassen.

So wurden immer wieder neue Innovationen von unterschiedlichen Entwicklern präsentiert. 1963 gab es die ersten elektromechanischen Spielautomaten. Daraus haben sich in den darauffolgenden Jahren die Videoslots entwickelt. Diese kann man als Vorgänger der computergesteuerten Slots bezeichnen. Wer sich auf eine spannende Zeitreise begeben möchte, kann das im Deutschen Automatenmuseum machen. Hier kann man Spielautomaten von den Anfängen bis zu komplexeren Varianten bewundern:

  • Seit 1985 wachsende, einzigartige Kollektion historischer Münzautomaten
  • Exponate aus aller Welt
  • Dauer- und wechselnde Sonderausstellung mit permanent 200 historischen Exponaten
  • Einblick in die technische Entwicklung und die Ästhetik der damaligen Zeit
  • Geschichte der Automaten und ihre gesellschaftliche Relevanz
  • Die Automaten gehen weit über das Glücksspiel hinaus: „allwissende“ Wahrsageautomaten, einarmige Banditen, amerikanische Musikboxen, farbenfrohe Flipper, leuchtende Geldspieler, selbstspielende Klaviere und vieles mehr

Spieleentwickler & computerbasierte Software

Gaming liegt nicht nur im Glücksspielbereich voll im Trend. Deshalb gibt es in diesem Wirtschaftszweig Spieleentwickler, die immer neue und innovative Entwicklungen präsentieren. Im iGaming ist das unter anderem mit der computerbasierten Software möglich. Slots werden stetig weiterentwickelt und verfeinert. Zusätzlich begeistern sie auch mit einer großen thematischen, grafischen und soundtechnischen Bandbreite.

Das Herzstück eines Slots ist und bleibt aber der Zufallsgenerator. Dieser ist immer an einen komplexen Algorithmus geknüpft. So werden die unterschiedlichsten Spieloptionen berücksichtigt und die Weichen gesteuert. Programmierer sprechen hier sehr oft vom RNG. Das ist der „Random Number Generator“, ins Deutsche übersetzt also nichts anderes als der Zufallsgenerator. Der RNG läuft im Hintergrund ständig und erzeugt pro Minute Tausende zufällige Zahlen. Daraus wiederum werden zufällige Spiele generiert.

Der Algorithmus als Programmierungsgrundlage

Diesem Algorithmus liegen aber nicht nur die Spiele zugrunde, auch die Spielergebnisse werden zufällig festgelegt. So kann verhindert werden, dass diese bestimmten Mustern folgen und beeinflusst werden können. Jeder seriöse Casinoanbieter hält sich an die strikte Umsetzung des Zufallsprinzips, das eine Auflage der Glücksspielbehörde ist. Weiterhin ist wichtig, dass keine Ergebnisse gespeichert werden und damit auch nicht in die mathematische Berechnung und Erzeugung künftiger Spielereignisse einfließen können.

Jede Kombination, die nach einem Spin an der Slot Maschine erscheint, ist ein unabhängig und willkürlich erzeugtes Zufallsergebnis. Dieser Algorithmus bildet die Programmierungsgrundlage jedes Zufallsgenerators und ist ein einfaches mathematisches Konzept. Dieses arbeitet komplett unabhängig vom komplexen Beiwerk moderner Videoslots, wie Grafik, Sounds oder Special Effects. Ein Professor am Massachusetts Institute of Technology hat einen Algorithmus entwickelt, der sehr vielen Generatoren zu Grunde liegt. Dabei handelt es sich um den 128-Bit-MD5-Algorithmus.

Message-Digest Algorithm 5 (MD5) ist eine weit verbreitete kryptographische Hashfunktion, die aus einer beliebigen Nachricht einen 128-Bit-Hashwert erzeugt. Aufgrund von voranschreitender Technik werden aber mittlerweile auch andere Konzepte verwendet und umgesetzt. Wer gerne sein Glück bei Slots versuchen möchte, braucht also wie es schon der Name Glücksspiel sagt – eine gehörige Portion Glück!