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Monatslautsprecher 2010
 

Neat Acoustics Petite SX

Neues von der Insel: Neat Acoustics überarbeitet die "Petite" nach dem Erfolg von 1989!

Wie oft sieht und hört man, wie beliebt doch die klassischen Zwei-Wege-Kompaktlautsprecher sind. Dieses Phänomen ist nicht nur in der heutigen Zeit noch aktuell, auch vor knapp 20 Jahren machte es einen britischen Audio-Hersteller reichlich bekannt. Neat Acoustics baute zu diesem Zeitpunkt nämlich einen Kompaktlautsprecher mit dem Namen "Petite". Einige Zeit später wurde auch noch ein Standlautsprecher auf den Markt gebracht, sein Name lautete "Elite".

Beide der angesprochenen Modelle sind nun generalüberholt worden und laufen nun mit dem Modellzusatz "SX". Gerade die Petite SX, welche mit ihren Maßen von 20 x 31 x 18 (BxHxT in cm) nicht sonderlich groß ist, überzeugt doch durch ihren tiefe Basswiedergabe (6,5 Zoll Woofer)  sowie einer erwähnenswerten Transparenz. Eine spezielle Textil-Kalotte, welche bei Neat als Hochtöner dient, liefert eine sehr feine Hochtonwiedergabe, welche gerade bei Jazz-Musik zum Vorschein kommt.

Mit einem Wirkungsgrad von 86 dB reißt der kleine Kasten zwar keine Bäume aus, kann aber durchaus schon mit Verstärkern jenseits der 25 Watt-Grenze betrieben werden. Die Petite SX gibt es u. a. in den Ausführungen Kirsche und Walnuss.

Die Petite SX ist ab sofort für knapp 1.400 Euro zu haben.

Zur Detailansicht der Neat Acoustics Petite SX

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B&W 804 Diamond

Ein Diamant als Hochtöner: Was für B&W-Lautsprecher in Tonstudios begann, ist nun auch für das eigene Wohnzimmer erhältlich!

Mit Hilfe der chemischen Gasphasenabscheidung ist es B&W möglich einen Diamanten wie einen Kristall zu züchten, um eine perfekte Hochtönerkalotte zu schaffen. Die Diamantenschicht scheidet sich auf einer Metallunterlage in einem speziell dafür entwickelten Ofen ab. Wenn die Bildung des Diamanten abgeschlossen ist, wird er mit einem Laser exakt zugeschnitten. Die Diamantenkalotten werden anschließend einem vierstufigen Reinigungsprozess in einem Ultraschalltank unterzogen, bevor die Oberfläche mit einer Platinschicht versehen wird.

Soviel zur Herstellung. B&W's Dr. Gary Geavers sagte zu der neuesten Kreation aus dem eigenen Hause in einem Interview Folgendes: "Durch die Verwendung von Diamant konnten wir einen Hochtöner herstellen, der im Vergleich zu einem Wert von 30 kHz bei herkömmlichen Aluminiumkalotten erst bei 70 kHz zerstört wird." Heißt im Klartext: Vergleicht man einmal das Ansprechverhalten eines Diamantenhochtöners mit mit eines perfekten hypothetischen Hochtöners, ist das Ansprechverhalten unterhalb der 20 kHz-Grenze sehr ähnlich.

Aber der neue Hochtöner ist nicht alles, was B&W an seiner 800er verbessert hat. Auch der optische Facelift steht dem frisch aufspielenden Lautsprecher sehr gut. Auch unter der Motorhaube wurde kräftig geschraubt. So sorgen z. B. neue und selbstentwickelte Lautsprecherterminals sowie interne Anschlüsse aus 100 % sauerstofffreiem Kupfer für eine stets bestmögliche Signalqualität innerhalb des Lautsprechers. Auch die Frequenzweichen aller Modelle der 800 Serie Diamond wurden komplett überarbeitet. Diese sind nun mit hochwertigen Kondensatoren bestückt, die nach strengen B&W-Vorgaben in Deutschland beim Spezialisten Mundorf gefertigt werden und deren Konstruktion auf einem besonderen Material-Mix aus Silber, Gold und einem speziellen Öl basiert.  Das Ergebnis ist ein noch frischerer, neutralerer und musikalischerer Klang.

Die B&W 804 Diamond liegt preislich bei 7.000 Euro pro Paar. Das teuerste Modell der 800er Reihe ist die 800 Diamond an sich, mit einem Paarpreis von 22.000 Euro. Alle Modelle sollen noch bis Ende März im deutschen Fachhandel erscheinen.

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