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Monatslautsprecher - 2006
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Pioneer TAD S-1 EX für 7600 Euro
Eine Luxus-Boxenserie soll Pioneer in
den High-End-Adel erheben!
Pioneer gönnt sich einen âThink Tankâ. Und
was zapft man da so in der Regel? Super, Diesel, bleifrei,
Gedanken?
Falsch herum gefragt: Ein Think Tank wird mit viel Bargeld
betankt, der Motor springt dann langsam an und generiert,
rein ökologisch, neue Ideen, deren Größe freilich schwanken
kann. Nicht jeder Think Tank gebiert Geniestreiche.
Also eine Geldverbrennungs-Maschine mit eher mäßigem
Wirkungsgrad? Sagen wirâs so: Am besten stellt man sich das
Ganze vor wie die Zusammenrottung der Wirtschaftsweisen oder
manchen Aufsichtsrat. Aufmerksam wird man auf einen Think
Tank also entweder durch eine kryptische Prophezeiung oder
einen ausgewachsenen Skandal.
Pioneer hat pünktlich zur IFA beides vollbracht: ein
skandalös unbekanntes Lautsprecher-Set, an dem â
Überraschung â nirgends der Schriftzug Pioneer prangt. Fast
eine No-Name-Sphinx.
Angenommen, in 3000 Jahren würden Archäologen diese
Lautsprecher ausgraben: Sie würden recht schnell ein Konzept
der damaligen High-End-Klasse erkennen. Die
charakteristische Wölbung ...

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Tannoy Fusion 4
Die Tannoy Fusion macht ordentlich Tempo
und verspricht packenden Sound für nur 600 Euro!
Ein schlichtes, fein gearbeitetes
Folienkleid, der eher gewöhnlich geformte Korpus â die
Kräfte, die in der Box schlummern, sieht man nicht auf den
ersten Blick.
Was diese Tannoy aber für 600 Euro akustisch auf die Beine
stellt, verdient Respekt. Die Fusion 4 prescht, galoppiert
förmlich los, legt ein hohes Tempo vor. Schnell wird klar:
Sanft einlullender, gemächlicher Sound ist nicht ihre Sache.
Zutaten, die den spritzig-dynamischen Klang befördern, sind
beispielsweise zwei 17-Zentimeter-Tieftöner mit
beschichteten Papiermembranen. Papier ist vorteilhaft
leicht, preiswert und â zu einem Konus geformt â auch sehr
stabil.

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B&W N 803 S und N 803 D
B&W N 803 S, ca. 5.500 Euro | B&W N 803 D,
ca. 8.000 Euro
Steht ein Produktname stellvertretend für
eine ganze Gattung, so darf sich der Hersteller zu den
wirklich Großen zählen.
Wir wissen: Die Marke Tesa steht für Klebeband, Nutella für
kalorienreiche Nuss-Nougat-Creme â und Nautilus steht für
Lautsprecher. Die 800er-Serie von B&W ist die erfolgreichste
Boxen-Linie im Premium-Segment seit der Erfindung des
elektrodynamischen Schallwandlers.
Um besser zu sein als andere, bestückten die Briten beide
803-Modelle mit allem, was gut, die D-Variante mit allem,
was gut und teuer ist ...

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Burmester B 100
Für ca. 55.000 Euro bietet Burmester
bietet Burmester einen Lautsprecher mit einer ungemein
druckvollen und maskulinen Performance!
Muhammad Ali taumelte. Über sieben Runden
prügelte George Foreman auf den scheinbar müden Ali ein. Was
keiner der schreienden Zuschauer hören konnte â Ali
flüsterte beständig in Foremans Ohr: âIst das alles, was du
hast â George?â Eine hochriskante Taktik, die jedoch belohnt
wurde. In Runde acht streckte Ali seinen Gegner zu Boden.
So geschehen im Herbst des Jahres 1974 beim berühmten âRumble
In The Jungleâ in Kinshasa. Die Moral von der Geschichtâ?
Einstecken gehört zum Handwerk. Im Boxen wie bei den Boxen.
Dieter Burmester musste während unseres Hörtests auch
einiges einstecken. Sein neuer Top-Lautsprecher B 100
polarisiert, holt dann aber im überraschenden Moment zum
linken Aufwärtshaken aus.
Runde eins: Auf der HIGH END-Messe 2005 zu München hatte
Dieter Burmester ein erstes Exemplar erklingen lassen â was
einer Initialzündung gleichkam. AUDIO verlieh damals den
Titel âBest Sound Of The Showâ, und im World Wide Web
überboten sich âInsiderâ mit Kommentaren und Lob, in allen
Sprachen des Erdballs ...

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KEF Cresta 1, 2 & 3
Die Wiederbelebung einer erfolgreichen
Boxenserie mit einer dicken Überraschung!
Was ist nur los mit dem britischen Empire?
Seit die einstigen Herrscher der Meere ihre boomende
Kronkolonie Hongkong an China zurückgegeben haben, ist ihnen
alles zuzutrauen.
Jüngstes Beispiel für Englands Öffnung zum Osten: KEF,
gegründet als Kent Engineering & Foundry, lässt die überaus
erfolgreiche Cresta-Serie in limitierter Auflage in China
zusammenbauen, um einen besonders geizvollen Preis zu
erzielen.
Um Technologieklau nach Vorbild der in ihrer deutschen
Heimat ungeliebten Magnetschwebebahn Transrapid, die in
China gerade ihren großen Auftritt genießt, braucht sich KEF
aus zweierlei Gründen keine Sorgen zu machen. Erstens gehört
das 1961 in der Nähe von Maidstone gegründete
Traditionsunternehmen seit geraumer Zeit ohnehin einem
chinesischen Investor. Zweitens zählen die Ende der 90er
vorgestellten Cresta 1, 2 und 3 zu den Auslaufmodellen im
Programm.
Eine klassische Win-Win-Situation, die preisbewussten
HiFi-Fans einen hohen Gegenwert fürs Gesparte verheißt ...

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Sonics Passion
Sonics' Angriff mit dem neuen Flagschiff -
der Passion!
Schlichte, gedrungene, nicht unbedingt
hübsche Kisten mit zwei Treibern drin â nach diesem uralten,
aber nur auf den ersten Blick einfach wirkenden Rezept hat
Sonics-Chef Joachim Gerhard schon zweimal für Furore
gesorgt: mit dem 1200-Euro-Klangwunder Argenta und der
nochmals erheblich stärkeren Arkadia (2400 Euro).
Kein kompliziertes Gehäusedesign treibt die Fertigungskosten
der Sonics-Schwestern hoch, weder Wunder-Bauteile noch teure
Marketing-Dampfmaschinen saugen an der Kalkulation. Der
Meister spart sogar mit Worten: Ach was, alles halb so wild,
das ist halt so, wenn man das richtige Filter nimmt. Doch
nichts Übernatürliches? Wer manche seiner Kollegen kennt,
ist fast enttäuscht. Wo bleiben Weihrauch und Verklärung?
Gerhards Flaggschiff sieht immerhin mal wild aus. Das
Rückgrat eines Sauriers. Die Passion, einzige Box im
Sonics-Reich, deren Name nicht mit A beginnt, tanzt auch
technisch aus der Reihe. Vorbildlich homogenes
Abstrahlverhalten und hochpräzise Durchzeichnung â die
Leitmotive aller Sonics-Konstruktionen â sollen auch die
Passion auszeichnen, nur in nunmehr gigantischem Maßstab.
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Infinity Cascade
Die Cascade-Serie von Ininity soll ein
deutliches Zeichen in der gehobenen Surround-Klasse setzen!
Einst stand Infinity für amerikanische
Boxen-Boliden der Schwergewichtsklasse. Schallwände wie die
unvergessenen IRS Beta dominierten die Bestenlisten der 70er
und 80er Jahre. Sie verschlangen deutlich fünfstellige
DM-Beträge und nahmen rein optisch den ganzen Raum ein.
Mit dem Cascade-Set für den vergleichsweise moderaten Preis
von 4300 Euro zielt Infinity im 21. Jahrhundert weniger auf
die Referenzklasse als auf aktuelle Flachbildschirme. Denen
möchten die Amerikaner mit Model Nine, Seven, Three C und
dem Woofer Model Twelve eine ebenso zünftige wie schicke
Heimkino-Beschallung zur Seite stellen.
Referenz-verdächtig sind die Technik-Kürzel, die in der
ausführlichen Dokumentation zur Serie so zahlreich
auftauchen wie seinerzeit Bändchenhochtöner in der IRS Beta.
Hier feiert das Marketing den Triumph der neuen MRS-(Maximum
Radiating Surface-)Flachmembran-Wandler über die CC, die âconventional
conesâ, unter Zuhilfenahme der firmeneigenen EMIT-(Electromagnetic
Induction Tweeter-) und EMIM-(EMI Midrange-)Technologie.
Auf Deutsch: Infinity kreuzte sein Wissen in Sachen
Folien-Flachmembran aus den elektromagnetischen
Induktionswandlern glorreicher Tage mit konventioneller
Chassistechnik.

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Elac FS 127
920 Euro für ein paar performancestarke
Lautsprecher von Elac!
Ob Heldentenor, Schauspieler oder Musiker â
die Bretter, die die Welt bedeuten, erreichen sie alle nur
über hohe Hürden, eine davon ist die Bühnen-Reifeprüfung.
Für Lautsprecher gibt es solch ein Examen bislang nicht.
Dabei ist es schließlich eine hohe Kunst, Vokalisten und
Instrumentalisten vom Tonträger glaubwürdig in Wohnräume zu
projizieren, ihnen Räumlichkeit und Ortbarkeit zu verleihen.
Mit ihrer gebürsteten silbernen Außenhaut und der auf
Hochglanz lackierten Schallwand gibt die Elac FS 127 in
puncto Gestaltung eine neue Richtung vor. Wer es noch
glänzender will, ordert sie in lackiertem Kirschholz, wer es
dagegen lieber matt mag, in Graphit-Farbe.

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Mission M 33i
Im HiFi-Bereich sind es meist die technischen
Feinheiten, die Detaillösungen, die dem potenziellen Käufern
hohe Klangqualität versprechen sollen: exotische
Membranmaterialien, aufwändige Bi-Wiring-Terminals und rund
geformte Boxengehäuse.
Aber wie ein Lautsprecher abgestimmt ist, ob er neutral
tönt, sieht man ihm nicht an.
Doch das Gehäuse der Mission M 33i glänzt mit verrundeter
Schallwand und befüllbarer Ballast-Kammer.

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Isophon Arabba
32.900 Euro für blitzsaubere Wiedergaben
von Konzertpegeln!
Sie fragen sich sicherlich: "High-End und
Rockkonzerte â ein Widerspruch?". Eigentlich ja: Enge,
Biergeruch und Lautstärken über der Schmerzschwelle passen
nicht zum audiophilen, andächtigen Musikhören.
Ein echter Hörgenuss ist es zudem in den seltensten Fällen â
selbst wenn der Sound ausgewogen gemischt ist, kann er
kreischen, verzerren, ja buchstäblich im Ohr weh tun. Gerade
bei einigen PA-Konzepten.
Aber viele kennen das Syndrom, wenn man die Musik mal lauter
hören will - gerade bei Musik, die Schalldruck braucht, um
das Hörvergnügen zu steigern. Dann sollte der Klang aber
bitte so klar und unverzerrt sein wie Zimmerlautstärke.
Nun fragen Sie sich bestimmt erneut: Das kann kein
Lautsprecher? "Ja doch", sagt der Isophon-Chef Dr. Roland
Gauder. Seine neue Arabba tritt mit dem Anspruch an, auch
jenseits normaler Abhörpegel und in enorm großen Räumen die
Ohren zu verwöhnen.
Die Zeiten der eigenen Chassis im Spitzenmodell sind vorbei
â Isophon greift für die Arabba ins Regal des Herstellers
Thiel. Gleich drei Tieftöner mit 22 Zentimetern Durchmesser
spendiert Gauder der Box.

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JBL Array 1000
JBL begeistert die HiFi-Welt mit einem
neuen Hornlautsprecher!
Hornlautsprecher - viele High-Endler schwören
auf diese Technik und sind begeistert vom Klang - zurecht.
Dabei zählen ihre klassischen Stärken heute nicht mehr viel:
Hoher Wirkungsgrad ist im Zeitalter leistungsstarker Amps
kaum mehr notwendig, laut und sauber spielen auch einige
direktstrahlende Lautsprecher.
Doch die Wunderwaffe der Hörner ist die Abstrahlung: Sie
bünden den Schall deutlich stärker als konventionelle
Konstruktionen und können damit auch in sehr halligeren
Räumen und bei gr³ßen Abständen von der Anlage zum Hörer
noch direkt und ohne übertriebenen Hall reproduzieren.
Doch diesen Vorteil erkaufte man sich immer mit mehr oder
minder starken Verfärbungen â bis heute. JBL fordert
ausgerechnet mit Hörnern in der neuen Array-Serie die
neutralsten Lautsprecher der Welt heraus.

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Teufel Theater LT 7
Die LT 7 von Teufel (ab 5.000 Euro) löst
die Probleme des Kabelsalates!
Schwierige Räume sind für diesen Lautsprecher
kein Problem, denn sie läuft komplett ohne Kabel!
Fragen Sie sich doch selbst einmal, wie oft es vorkam, dass
Sie schonmal über die Kabel von Ihrer 5.1-Anlage gestolpert
sind? Oder haben Sie wegen der vielen Kabel "nur" Stereo?
Ganz egal, welche Art vorliegt, wer will schon überall im
Wohnzimmer viele Kabel liegen haben?
Die Lösung könnte âFunkâ heißen â darauf sind ja schon
einige Hersteller gekommen. Dank modernster Digitaltechnik
funktioniert die Drahtlos-Übertragung mittlerweile auch
rausch- und störungsfrei.
Aber selbst wenn dies funktioniert ergibt sich doch meist
noch ein Problem: Jeder Funklautsprecher braucht Strom - und
- nicht in jeder Ecke des Raumes ist eine Steckdose...
Der Lautsprecherhersteller Teufel verspricht eine Lösung all
dieser Probleme: ein vollwertiges Heimkino-System, in dem
die Standboxen mit Funk-Übertragung und Batteriebetrieb
arbeiten - ganz ohne Kabel!

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