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Monatslautsprecher - 2005
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Fünf Lautsprecher ab 2.000 Euro
Canton Vento 809, um 2400 Euro
Magnat Quantum 907, um 2600 Euro
Naim Ariva, um 2000 Euro
Spendor S5e, um 2000 Euro
Triangle Celius, um 2300 Euro
Der ideale Lautsprecher, wie müsste er sein? Kompakt,
schick, erschwinglich? Nein, der ideale Lautsprecher würde
in jedem Raum, an jedem Standort gleich gut klingen. Das
aber ist und bleibt ein frommer Wunsch. Canton und Magnat
ziehen nun aus, neue Maßstäbe in Sachen Klang und Leistung
zu setzen. Doch wo geht diese Rechnung auf? Schließlich gibt
es noch die wenig kalkulierbaren Wechselwirkungen zwischen
Schallwandler, Aufstellung und Raum.
Die britische Entwickler-Crew von Naim kennt die Tücken der
Aufstellung, sie weiß, dass fast alle Lautsprecher - ob nun
dafür gedacht oder nicht - an der Wand oder in Wandnähe
platziert werden. Viele Boxen bleiben so klanglich unter
ihren Möglichkeiten. Die Briten konstruieren Schallwandler
wie die Ariva daher exakt für diese Aufstellung. Britisches
Gedankengut verhilft auch der Spendor S5e zu Individualität.
So lechzt die fast beispiellos fein verarbeitete Box nach
dem Einsatz in kleinen Räumen. Und trotz ihres
Aufmerksamkeit erregenden Formates fühlt sich die Magnat
Quantum 907 wie die Spendor in Wandnähe wohl. Sehr sensibel
reagiert die Canton Vento 809 auf direkte Nachbarschaft:
Mindestens 80 Zentimeter fern jeder Wand, leicht auf den
Hörplatz gewinkelt, entfesselt sie ihr volles Potenzial. In
Wandnähe verliert sie Feindynamik, in einer Ecke tönt sie
lahm und dick. Der Klang einer Box kann sich mit ungünstiger
Aufstellung eben stark verändern.

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Teufel contra Nubert
Gegner fürchten sie nicht, im Gegenteil: Mit
ihren klangstarken Lautsprechern zu moderatem Preis haben
Nubert und Teufel ihre Mitbewerber das Fürchten gelehrt.
Im klassischen HiFi-Handel treten die Anbieter gar nicht in
Erscheinung. Ihre Boxen gibt es nur im Direktvertrieb -
nennenswerte Konkurrenten kennen sie dort nicht. Die
Berührungspunkte zwischen den beiden Platzhirschen blieben
auf Mehrkanal-Sets begrenzt -bisher.
Jetzt aber offeriert Teufel die Ultima 5, eine schlanke,
hoch gewachsene Säule für den reinrassigen Stereo-Einsatz.
Für 100 Euro mehr wildert sie in den Gefilden der nuWave 85
von Nubert.

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B&W 800 D & 801 D
In Form und Bestückung bleiben die Neuen
ihren Vorfahren weit gehend treu. Ich bin sicher, Fans der
801 würden eine grundlegende Abkehr vom Gewohnten keineswegs
als Fortschritt erachten. Der Schallwandler trotzte dem
Trend zu immer schlankeren Boxenstangen. Und es gibt eben
Menschen wie mich, die auf Lautsprecher-Dinosaurier im
XXL-Format stehen, die mit Stolz auf ihren 30er oder gar
38er Bass verweisen. Alles andere ist doch Kinderkram.

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Neue Lautsprecher um 700 Euro
Häufige Modellwechsel prägten über viele
Jahre den HiFi-Markt. Lautsprecher machen da keine Ausnahme.
Einige wenige Hersteller trotzten jedoch der
Schnelllebigkeit, die letztlich nur zur Verunsicherung des
Verbrauchers führt.
Die Firma Magnat zum Beispiel, die zu den Großen im
Boxen-Business gehört, ließ sich Zeit für den Modellwechsel,
der dafür umso gründlicher ausfiel.Jetzt will die Quantum
507 den Vorsprung des Unternehmens auch in der
700-Euro-Klasse belegen.
Harte Gegner gilt es zu besiegen - etwa Focal mit der Chorus
716 S; Modelle dieser Baureihe zeigten schon mehrfach
herausragende Leistungen. Tannoy entwickelt sich langsam,
aber stetig zu einer festen Größe im deutschen Markt und
schickt die Sensys S 2 ins Rennen.
Nicht zuletzt stellt sich die im Preis drastisch reduzierte
Boston VR 1 der Herausforderung. Recht ungewöhnlich sind die
Ingredienzen, welche die Amerikaner ihrer barock anmutenden
Standbox mitgeben.

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Tannoy Fusion 1
Ein Tannoy-Kompaktlautsprecher für 200
Euro wartet mit High-End-Tugenden auf!
Was ist entscheidend für den Klang eines
Lautsprechers? Gewiss der Genius der Entwickler-Crew. Aber
auch das Gehäuse sowie Chassis- und Bauteile-Bestückung.
Hier sprengt die Tannoy Fusion 1 klar den Rahmen des in
ihrer Preisklasse Üblichen. Es sind zwar keine
Wundertreiber, die in der Fusion 1 ihren Dienst verrichten,
aber Töner mit Delikatessen, die sich gerade erst in der
1000-Euro-Liga als Standard etablieren.
Die Zentrierung des Fusion-Tieftöners ist hinterlüftet.
Kleine Bohrungen im Chassis-Korb lassen die Luft hinter der
Zentrierspinne nach außen entweichen.
Hoch- und Tieftöner sind bündig in die knapp zwei Zentimeter
starke Frontplatte eingelassen; klangfärbende Schallbrechung
an Kanten bleibt so aus.

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3 Edelboxen im Vergleich
Epos fordert die etablierten Marken
Canton und KEF heraus!
Die Klasse unter 2000 Euro machen große
Hersteller weit gehend unter sich aus. Canton und KEF sind
da an vorderster Front zu nennen.
Für einen kleinen Hersteller wie die Boxenschmiede Epos wird
es immer schwieriger, dagegen zu bestehen. Doch die Briten
stellen sich der Herausforderung und bieten der Canton Vento
807 und der KEF Q 11 mit der kompakten M 22 die Stirn.
Vento 807 und Q 11 sind größer als die M 22. Das Plus an
Volumen spricht für Vorteile im Bass. Die KEF steigt zudem
mit üppiger Chassis-Bestückung und einem cleveren koaxialen
Mittelhochtöner in den Ring.
Der Vento 807 genügen drei Töner in
Zweieinhalb-Wege-Abstimmung. Ihre beiden Bässe laufen
parallel, bis sich der obere um 500 Hertz ausklinkt. Durch
den Gleichtakt in den tiefen Frequenzregionen steht mehr
Membranfläche für eine mühelose Basswiedergabe zur Verfügung
...

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4 Standboxen um 500 Euro
Klingen 500 Euro heute besser als einst
1.000 Mark?
Ein kleines Bier kostet in der Großstadt
schnell 2,50 Euro, in Worten: zwei Euro fünfzig. Das waren
mal fünf Mark. Größer sind die Gläser dadurch nicht
geworden. Für einen frischen Saft müssen Sie meist noch mehr
über den Tresen reichen. Man wundert sich über den
Einkaufskorb des Durchschnittsbürgers, in dem heute mehr
liegen soll als vor der Währungsumstellung. Sind 500 Euro
wirklich 1000 Mark?
Ja, die Rechnung geht dann auf, wenn Lautsprecher in
besagtem Korb liegen. Für ein Paar Boxen forderte zum
Beispiel Quadral im Jahr 1998 1200 Mark, also grob 600 Euro.
Für eine Infinity waren sogar 1600 Mark zu berappen.
Infinity und Quadral sind neben Boston und Tannoy mit von
der Partie, sie sind aber erheblich preiswerter. Waren die
älteren Modelle vielleicht besser verarbeitet, ihr Gehäuse,
ihre Treiber teurer? Nein.
Moderne Fertigungsmethoden und Messverfahren, nicht zuletzt
auch die Produktion in Fernost lassen Preise schrumpfen. Und
manchmal hilft sogar der "Teuro".
Durch ihn konnte etwa der amerikanische Hersteller Boston
den Preis für die CR 105 drastisch senken, von 760 auf 500
Euro pro Paar.

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B&W 804 S contra Nautilus 804
Wachablösung bei B&W: Übertrumpft die neue
804 S ihre berühmte Vorgängerin?
Obwohl sich das Design annähernd treu blieb,
unterscheiden sich Nautilus 804 und die neue 804 S,
technisch betrachtet, deutlich. Nun gemahnen einige Leser,
technische Features nicht bloß aufzuzählen, sondern Punkt
für Punkt auf ihre akustische Wirksamkeit zu durchleuchten.
Das geht nur zum Teil. Es ist so trivial wie richtig: Ein
Schallwandler tönt als Ganzes gut, schlecht oder so lala.
Einzelne Ingenieurs-Gimmicks lassen sich streng genommen nur
dann en detail betrachten, wenn etwas akustisch "in die Hose
geht".
Ausnahmen bestätigen diese Regel. Ein Diamant-Hochtöner, wie
ihn B&W aus Kostengründen erst in den Modellen oberhalb der
804 S einsetzt, hebt sich tatsächlich messtechnisch und
hörbar von konventionellen Tweetern ab.
Den ultrateuren Super-Hochtöner hat die 804 S also nicht -
da werden die hörbar nachvollziehbaren Unterschiede zur
guten alten Nautilus wohl doch nicht so gewaltig sein.
Die aktuelle 804 S kostet immerhin 400 Euro mehr (3600 Euro)
als ihre Vorgängerin. Ein stolzes Sümmchen, jedoch
gerechtfertigt durch deutlichen Mehraufwand.

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DynAudio Focus 220
Ihre frappierende Hochauflösung macht die
neue Edition von DynAudio unwiderstehlich!
Binnen einer Stunde war das Regal verwaist,
in dem die Verstärker-Arbeitsreferenzen von AUDIO am Strom
nuckeln (weil sie, wenn gefordert, stets auf der Höhe
spielen sollen). Ich erinnere mich nicht, wann dieser
Umstand zuletzt eingetreten ist.
Schuld war die Dynaudio Focus 220. Amp um Amp wuchtete ich
nach vorn, um Grenzen und Eigenschaften der Boxen
auszuloten. Tatsächlich hörte ich mehr die Klangunterschiede
zwischen den jeweiligen Verstärkern, als dass die dänischen
Lautsprecher durch erkennbare Schwächen auffielen.
In Grenzen reagiert jeder Schallwandler auf die ansteuernde
Elektronik, doch die Focus 220 fächerte die tonalen
Eigenheiten der Verstärker ganz weit auf - so weit wie keine
Dynaudio, die ich kenne. Mit einer einzigen Ausnahme - diese
frappierende Hochtonauflösung erinnerte an die exorbitante
Präzision der früheren Lautsprecher-der Dynaudio Evidence
Master.

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Canton Vento Reference 1
Mit der Vento Reference 1 bläst Canton
zum Angriff auf die internationale Boxen-Elite!
Mit wachsendem Pegel nehmen die
Klirrkomponenten deutlich zu. Erreichen sie eine bestimmte
Grenze, endet die automatisierte Messung. Die Canton aber
blieb so verzerrungsarm, dass dieser Grenzwert nicht
erreicht wurde. Ergo pumpte das System immer mehr
Sinus-Leistung in den Speaker, bis sich die Schwingspule des
Mitteltöners der entstandenen Wärmeentwicklung beugte - im
wahrsten Sinne des Wortes.
Stand der Messung: ohrenbetäubende 115,5 Dezibel. Übersetzt:
Ein Presslufthammer knattert im Schnitt mit 110 Dezibel.
Noch Fragen?
Jedes Bauteil eines Lautsprechers, angefangen bei der
kleinsten Schraube über die Frequenzweiche und jeden Töner
bis hin zum Boxenkorpus, stellt einen potenziellen Erreger
von Verzerrungen dar, diese färben und verfälschen den
Klang. Je weniger Klirr, umso reiner die Wiedergabe.
Das ist wie mit gutem Kaffee oder Tee: Vielleicht filtern
Sie das Wasser noch vor dem Aufbrühen. Einen Unterschied
zwischen dem gereinigten und normalem Trinkwasser sehen Sie
zwar nicht, aber Sie schmecken ihn bestimmt.
Um den Klang so rein wie möglich zu bekommen, durfte die
fünfköpfige Entwicklungsabteilung das, wovon Ingenieure
träumen - drauflos entwickeln, ganz ohne Rücksicht auf die
Kosten ...

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Focal Electra 1027 Be
Für 5.500 Euro startet die Focal Electra
auch bei Ihnen klanglich durch!
Wenn Original und Reproduktion aufeinander
treffen, trennt sich schlagartig die Spreu vom Weizen.
Die Electra reproduziert Stimmen nahezu makellos, tonal wie
dynamisch. Sie blieb dichter am Original als viele deutlich
teurere Wandler und spielte in den Kriterien Neutralität,
Präzision und Luftigkeit eine Vergleichsbox nach der anderen
an die Wand.
Die Electra 937 Be hatte mit der Neuen ihre Müh und Not. Nur
im Bass hatte sie der jüngeren Schwester ernsthaft etwas
entgegenzusetzen.

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