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Monatslautsprecher - 2004
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Canton Reference 6 DC - 4.400 Euro
Glauben Sie, ein Automobil mit zwei Litern
Hubraum kann die gleiche Leistung erbringen wie die
Fünf-Liter-Variante ? Undenkbar? Vielleicht in der Welt der
schnellen Flitzer.
Die Ingenieure von Canton indes greifen nach dem scheinbar
Unmöglichen. Ihre wohnzimmerfreundliche Karat Reference 6 DC
beansprucht gerade 62 Liter Raum-Volumen. Dennoch soll sie
Klangleistung und Bandbreite der großen Schwester Reference
2 DC – ich spreche von 153 Litern Volumen, also über den
Faktor 2,5 – bei minimal geringerem Endschalldruck
realisieren.
Werden da mal eben die Gesetze der Physik aus den Angeln
gehoben? Nein, das klappt auch mit der Reference 6 DC nicht.
Aber Canton baut ihr sozusagen einen Turbo-Lader ein.

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Wilson Audio Alexandria 2 - 140.000 Euro
Wilson baut den teuersten
Serien-Lautsprecher der Welt ... und den Besten!
Vorneweg das Leistungs-Versprechen – mit
voller Garantie und einer Laufzeit, die mindestens ein Leben
lang währt: Sie löschen das Licht und setzen sich hin – am
besten auf den Platz, auf den hin ein Herr namens Peter Mc
Grath oder Wolfgang Linhard die Wilson Audio Alexandria X2
optimiert hat.
Trotz völliger Dunkelheit werden Sie binnen Sekunden die
Augen schließen – wenn Musik spielt, die Sie mögen. Musik,
die Sie in Ihrem Leben begleitet hat – die Ihnen etwas sagt,
etwas bringt. Sie erfahren diese Klänge neu. Sie werden
sagen, wenn Sie den Raum wieder verlassen, dass Sie in Ihrem
ganzen Leben noch nie so gut Musik gehört haben.
Die Wilson Audio Alexandria X2 schlägt nicht ein neues
Kapitel in der HiFi-Geschichte auf, und sie ist kein
Meilenstein. All diese Sprachhülsen können nicht annähernd
umschreiben, was sich binnen der letzten Wochen
in den Stuttgarter Redaktions- und Hörräumen ereignete. Denn
die Alexandria stellt alles bisher Entwickelte akustisch ins
Abseits.

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Zwei Lautsprecher um 6.000 Euro
Dali Helicon 800 und Revel Performa F 32:
Schallwandler für Musik-Gourmets.
Wenn Boxenentwickler wie Kevin Voecks (Revel) oder Lars
Worre (Dali) in ihren Hexenküchen über Rezepten für maximale
Hörfreuden brüten, darf man gespannt sein. Voecks nennt
seine neue Kreation schlicht F 32 (5800 Euro), Worre mag’s
blumiger und tauft seinen Lautsprecher Helicon 800 (6000
Euro).
Aüßerlich beeindruckt die Revel mit klarer Linienführung,
das trapezförmige Gehäuse verhilft ihr optisch zu einer
gewissen Leichtigkeit, die der Vorgängerin F 30 abging. Die
Dali wirkt dominanter. Auch ihr Korpus verjüngt sich nach
hinten, doch nicht linear wie das Gehäuse der Revel, sondern
soft geschwungen. Maßnahmen, die dem Auge schmeicheln, in
erster Linie aber der Stabilität des Kabinetts zuträglich
sein sollen. Die edle Furnierung der Helicon rundet die
angenehme Erscheinung stilvoll ab.
In der Entwicklungsphase stand für Dali die
Praxistauglichkeit ganz oben im Pflichtenheft. So sollen
bereits kleine, feine Amps der Helicon 800 edle Klänge
entlocken. Die im Messlabor ermittelte AK von 54 ist moderat
(je niedriger die AK, umso weniger Ansprüche stellt die Box
an den Verstärker), das Impedanzminimum liegt nur knapp
unterhalb von vier Ohm. Der über den gesamten
Frequenzbereich recht lineare Impedanz- und Phasenverlauf
zeigt, dass Worre und sein Team ganze Arbeit leisteten. An
der 800er wird sich unter elektrischen Gesichtspunkten jeder
handelsübliche Verstärker wohl fühlen.
Die Revel Performa F 32 mag’s dagegen „gut gewürzt“. Damit
sie zu Topform aufläuft, sollte man ihr agile, Watt-potente
Amps spendieren. Ihre Impedanz sinkt unter die
Drei-Ohm-Marke, hier bieten sich laststabile Verstärker als
ideale Partner an.

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Fünf Standlautsprecher ab 5.500 Euro
Individualität und Prestige versprechen
diese fünf exquisiten Schallwandler.
Avalon Ascendant, um 12750 Euro
Linn Akurate 242, um 8200 Euro
Elac FS 608-4, um 7000 Euro
Piega P 5 Ltd MK 2, um 7300 Euro
Thiel CS 2.4, ab 5500 Euro
Wie teuer muss Wohlklang sein? Hier wollen und müssen
Hersteller nicht nur beweisen, dass sie in puncto Klang ihr
Metier bestens beherrschen – wer viel Geld in einen
Top-Lautsprecher investiert, der erwartet auch
Individualität, Nimbus, den Glanz des Außergewöhnlichen.
Ein Hersteller wie Avalon muss sich um den Ruf nicht sorgen,
seit vielen Jahren strahlt der Stern des Amerikaners Neil
Patel und seiner Firma hell am Boxenhimmel. Gleiches gilt
für Jim Thiel. Weitere Anbieter, die zu diesem erlauchten
Kreis gehören wollen, offerieren Gebinde feinster
eigenständiger Technologie, wie etwa Elac mit dem
einzigartigen rundumstrahlenden Bändchen-Hochtöner 4, Linn
mit einer unkonventionellen Treiberanordnung oder Piega mit
einem spektakulären Koaxial-Chassis.
Derlei Entwicklungstiefe findet sich nicht in der Stapelecke
eines Fachmarktes. Doch stehen Preis und Gegenwert in einer
vernünftigen Relation?

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Audiodata Avancé - 9.000 Euro
Dieser Top-Lautsprecher aus Deutschland
ist Weltklasse.
Peter Schippers, Boss von Audiodata, wollte den
analytischen, strukturierten, neutralen Klang seiner
Kompaktbox Petite in eine große Standbox transferieren. Die
athletischen Petite-Tugenden sollen in der neuen Avancé
erhalten bleiben – und verschmelzen mit tiefstem Fundament
und Muskelkraft.
Oft scheitert so ein Ansinnen. Denn mehr Korpus geht fast
immer mit mehr Eigenklang einher. Den Zugewinn an Bass und
grobdynamischen Fähigkeiten erkaufen sich viele Hersteller
mit einem Verlust an Präzision und Neutralität.
Technologisch basiert die Avancé weder auf der Vorgängerin
Elance, noch ist sie ein kleinerer Abkömmling der
Audiodata-Topbox Sculpture – kein „Downsizing“ also, dem
viele Anbieter frönen, um die Ingredienzen ihrer
Spitzenmodelle in preiswertere Lautsprecher umzubrechen.
Nein, dem Aachener Schippers hat’s das koaxiale Prinzip
angetan. Genau jenes verhalf der Petite im Verbund mit
gekonnter Abstimmung zu höchsten Weihen, schleuderte die Box
in Klangregionen, die bisher weit gehend den Edel-Kompakten
illustrer Hersteller wie B&W oder Dynaudio vorbehalten
waren. Obendrein ist das Styling der Petite ein Volltreffer.
Gute Gründe für Schippers, bei der Avancé auf „Upsizing“ zu
setzen. Optisch ist ihm das schon mal perfekt gelungen. Die
Neue ist schick, richtig schick – und das trotz ihrer Größe.
Immerhin ragt sie eineinviertel Meter in den Himmel.

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Die besten Lautsprecher ab 2.500 Euro
DynAudio Audience 72 SE, 2500 Euro / Audio
Physic Tempo, 3000 Euro / Isophon Corvara, 3000 Euro / Mains
LE 18 ST 3 HE, 4200 Euro / Focal Electra 937 BE, 6300 Euro
Hier kommen die Gipfelstürmer zum Zuge. Die Testjury hat
hier die Messlatte entsprechend hoch angelegt und die
Modelle, auch was den Preis angeht, ohne jeden Vorbehalt
ausgewählt. So spannt sich der Bogen diesmal von 2000 Euro
pro Paar bis zu schier unfassbaren 140000 Euro.
Zu dem erlauchten Preis der Siegertypen kommen gesellen sich
fünf neue Probanden. Von Audio Physics kommt eine völlig neu
entwickelte Version des Klassikers Tempo, DynAudio schickt
die mit dem ultrafeinen Esotec-Tweeter bestückte Audience 72
SE ins Rennen, Focal die in der Auflage limitierte Electra
937 mit noblem Beryllium-Hochtöner, und Isophon macht mit
einer neuen Serie von sich reden - die Covara trumpft mit
ungewöhnlichen Technischen Lösungen auf.
Erwartet der Audiophile von diesen Herstellern schon
Top-Leistung, so darf er auf die Mains LE 18 ST 3 HE
besonders gespannt sein. Denn hier wagt sich ein echter
Newcomer an den Start und will in luftige Klanghöhen
streben.

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Vier Kompaktboxen ab 160 Euro
CantonLE 120, um 260 Euro
Heco Vitas 300, um 160 Euro
Infinity Primus 150, um 250 Euro
Nubert Nubox 310, um 260 Euro
Boxen zum freundlichen Preis können viel Freude an der Musik
bereiten. Die neue Garde aus dieser Region verspricht noch
mehr Kultiviertheit. Schließlich werben immer mehr
renommierte Hersteller mit dem Einsatz neuer Simulations-
und Messverfahren, die auch günstigen Lautsprechern mehr mit
Know-how als mit teuren Materialschlachten Verzerrungen
austreiben. Äußerlich mögen Boxen und Membranen aussehen wie
vor 20 Jahren, technisch haben viele mit den Urahnen so viel
zu tun wie ein Golf I mit einem Golf V. Den Status quo der
erschwinglichen Boxen belegen die neuen Modelle von Canton,
Heco, Infinity und Nubert, die zu den preiswertesten
Offerten von Markenherstellern zählen.

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B&W Nautilus 802 D
Die Neuauflage der bekannten Nautilus aus
dem Hause B&W!

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