Widescreen: Bezeichnet das
Breitbildformat. Nicht zu Verwechseln mit Letterbox.
Wireless-HD: Wireless-HD galt lange
als Favorit der Branche, weil nur dieses System die volle
HDMI-Datenrate liefert. Doch die anderen Lösungen
funktionieren bereits in der Praxis, wenn auch nur mit
maximal 1080i. Falls Wireless-HD nicht teurer ist als die
Konkurrenz und problemlos im Einsatz funktioniert, wird dieses Verfahren
gewinnen. Einfach deswegen, weil es die höchste Bandbreite
hat. Hier sind Bandbreiten wie im HDMI-Kabel möglich, bis
hinauf zu 1080p mit 60 Hertz. Und als einziges Verfahren ist
Wireless-HD ein simpler Kabelersatz. Denn nur hier können
sich die Geräte mit jedem anderen Gerät im Raum verbinden,
weil die volle HDCP-Lizenz enthalten ist.
WMV: Windows Media Video. Bezeichnet
einen proprietären Codec von Microsoft zur Kompression von
Audio- und Videodaten. Je nach Komprimierungsrate bietet das
Format Übertragungsraten von 96 kbit/s (176 x 144 Pixel -
QCIF) bis 135 Mbit/s (1.920 x 1.080 Pixel – 1080p). Dank
dieser Variabilität, in Form von mehreren verschiedenen
Einzelcodecs, eignet sich WMV sowohl für Internetstreams als
auch für Filmaufnahmen in High Definition. Eine erweiterte
Version von WMV kommt übrigens in Form von VC-1 (neben
MPEG-4/AVC und MPEG-2) auf Blu-ray Discs zum Einsatz. Zur
Vermeidung unerlaubter Vervielfältigung unterstützt dieser
Codec die digitale Rechteverwaltung DRM, welche prinzipiell
nur lizenzierten Inhabern die Datenverwendung erlaubt.
W-VHS: Bezeichnet eine von JVC entwickelte
VHS-Variante zur Aufzeichnung von HDTV-Videosignalen (siehe
HDTV).