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Heimkino-Lexikon

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VC-1: Bezeichnet einen Codec für die Video-Kompression, der bei hochauflösendem Material zum Einsatz kommt. Vor allem bei den DVD-Nachfolgeformaten Blu-ray-Disc (siehe Blue-Ray) und HD-DVD (siehe HD-DVD). Ursprünglich entwickelt als Windows Media 9, ist der Codec heute als SMPTE 421M (siehe SMPTE) standardisiert. Er steht in Konkurrenz zur MPEG-4 (siehe MPEG-4) und nach wie vor auch zu dem schon etwas in die Jahre gekommenen MPEG-2 (siehe MPEG-2).

Videoprojektor: Elektronisches Gerät, welches als Frontprojektor ein Videobild auf eine Leinwand wirft. Leinwand. Je nach Technologie kommen Röhren, LCD-Panels, DMD- oder DLP-Panels, ILA- oder D-ILA-Systeme oder Laser zum Einsatz.

VEIL: Video Encoded Invisible Light.Stellt ein Kopierschutzverfahren für Videos aller Art dar, der sowohl auf Blu-ray Disc als auch auf HD DVD verwendet wird. Es soll damit verhindert werden, dass urheberrechtlich geschütztes Material von einem Fernseher oder Monitor abgefilmt werden kann.

Vertikalfrequenz: Englisch: Vertical Scanrate, auch Bildwiederholfrequenz, gibt die Geschwindigkeit an, die der Elektronenstrahl braucht um ein komplettes Bild aufzubauen, gemessen in Hertz (siehe Hertz). Bei einen TV-Bild nach PAL-Standard (siehe PAL) sind dies 50 Hz, bei einem NTSC-Bild (siehe NTSC) 60 Hz, ein guter Computer-Monitor hat mindestens 80 Hz, unterhalb von 50 Hz wird die Vertikalfrequenz vom Auge als zunehmend deutliches Flimmern wahrgenommen.

VESA: Die Video Electronic Standard Association, kurz VESA, ist ein Zusammenschluss von Firmen der Unterhaltungs- und Computerelektronik, die herstellerübergreifende Standards entwickeln. Bekannte Beispiele sind der VESA-Bus im Computerbereich oder die nach VESA genormenten Befestigungs- und Montage-Bauelemente an Plasma- oder LCD-TV-Geräten zur Wand- oder Tischfußmontage.

VHS (Video Home System): VHS ist die Codierung von Filmen auf VHS-Kassetten für Home-Anwendungen.

VHS HiFi: Videonorm, VHS-Format, das auch in der Lage ist, Stereo-Signale zu speichern und wiederzugeben. Grundlage für die Wiedergabe von Dolby ProLogic von der Videokassette.

Virtual Dolby Surround: Virtual Dolby Surround erzeugt bei der Wiedergabe von surroundcodiertem Material einen Raumklang mit nur einem Lautsprecherpaar. Dabei werden die hinteren Lautsprecher eines Surround-Systems mittels eines Effektprozessors (siehe Effektprozessor) simuliert.

Virtual Surrund: Virtual Surround erzeugt einen Raumklang (z. B. Hall) mit nur einem Lautsprecherpaar, indem die hinteren Lautsprecher mittels eines Effektprozessors simuliert werden.

Vollbild: Im Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren) werden zwei Halbbilder (siehe Halbbild) versetzt wiedergegeben und bilden zusammen ein Vollbild.


 

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