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Heimkino-Lexikon

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Sample: Bei der Digitalisierung von Audio- und Videosignalen wird das analoge Ausgangssignal in regelmäßigen Abständen abgetastet (Samplingrate). Dabei wird das analoge Signal (siehe Signal) je nach Quantisierung (siehe Quantisierung) in einen digitalen Datenwert umgerechnet. Der so zu einem Zeitpunkt gewonnene Datenwert wird als Sample bezeichnet. Aus mehreren Samples wird dann im weiteren Verfahren der endgültige Digitale Datenstrom, z. B. der PCM-Datenstrom (siehe PCM), berechnet.

Sample-Hold-Effect: Ein senkrechter Strich, der aus einzelnen Pixeln untereinander besteht, lässt sich auf einem LCD- oder Plasma-Fernseher sauber abbilden. Die Kanten erscheinen scharf, der Strich ist klar erkennbar. Anders siehtes aus, wenn sich der Strich quer über den Schirm bewegt. Nun ist er unscharf, speziell auf LCDs. Nimmt man etwa ein Full-HD-Display mit 1.920 Pixel pro Zeile und ein Tempo von zehn Sekunden vom rechten zum linken Rand – noch nicht einmal besonders schnell also –, dann überstreicht der Strich pro
Sekunde 192 Pixel, doch pro Sekunde gibt es nicht mehr als 50 Bilder. Der Strich muss also von Bild zu Bild um rund vier Pixel weiterspringen, seine Abmessung von einem Pixel bleibt dabei unverändert. Was sich indes ändert, ist der Eindruck, den der Strich auf der Netzhaut des Betrachters hinterlässt: Der verfolgt das Objekt mit seinen Augen und überstreicht während der 0,02 Sekunden eines Bildes vier Pixel. Der senkrechte Strich sieht also auf der Netzhaut viermal so breit aus, also drastisch unschärfer. Das ist wie bei einem
Standfoto: Hält man die Kamera still, bleibt der Strich ein schmaler Strich (wenn die Belichtungszeit unter einem Fünfzigstel liegt), verfolgt man das Objekt aber mit der Kamera, wird es verwischt abfotografiert. Dieser sog. Sample-Hold-Effekt lässt sich mit unterschiedlichen Strategien mindern oder beseitigen. Je nach Bildschirmtechnologie tritt er mehr oder weniger sichtbar auf. Geräte mit einer Dunkelphase zwischen den Bildern, etwa Projektoren, gaukeln dem Auge eine scharfe Kontur vor, das Verwischen wird
weniger wahrgenommen.

Samplingtiefe: Die Samplingtiefe ist ein Maß dafür, wie viele Unterscheidungen bei einer Aufnahme möglich sind. Während die Sampling- oder Abtastrate angibt, wie häufig Informationen über den Zustand eines Stücks abgefragt werden, bestimmt die Samplingtiefe, wie hoch die Stufen zwischen zwei Werten sind. Je kleiner die Stufen ausfallen, desto feiner wird abgetastet und desto geringere Unterschiede können wahrgenommen werden.
Die Samplingtiefe trägt maßgeblich zur Qualität einer Aufnahme bei. Das Material auf einer Audio-CD oder einer DVD besitzt eine Tiefe von 16 Bit. Damit ist es möglich, Töne auf einer Skala mit 65.536 Abstufungen wiederzugeben, wobei 65.536 den lautesten Wert repräsentiert. Die auf der Blu-Ray Disc verwendeten Codecs erlauben eine Samplingtiefe von maximal 24 Bit, das ergibt 16.777.216 mögliche Werte. Eine hohe Samplingtiefe steigert zusammen mit einer hohen Abtastfrequenz die Güte einer Aufnahme, zugleich steigen aber auch die Datenmenge und damit der benötigte Speicherplatz an.

Satellit-Lautsprecher: Lautsprecher zur Wiedergabe von Mittel- und Hochtonfrequenzen. Sie werden zusätzlich für die Basswiedergabe durch einen Subwoofer (siehe Subwoofer) ergänzt.

Satelliten-Receiver: Bezeichnet ein Gerät, das zusammen mit einer Antenne dazu in der Lage ist, ein empfangenes Signal so umzuwandeln, dass es von einem üblichen Rundfunk- oder Fernsehempfänger wiedergegeben werden kann. Ist ein Antennenpostionierer integriert, so kann das Gerät auch die Kontrolle eines Stellantriebes oder eines H/H-Motors übernehmen.

Scan-Converter: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil, welches die Horizontalfrequenz (siehe Horizontalfrequenz) einer Video- oder TV-Quelle so umwandelt, dass sie optimal für ein bestimmtes Wiedergabegerät geeignet ist. Es ist Bestandteil eines Bildprozessors (siehe Bildprozessor).

Scanrate: Englische Bezeichnung für Horizontalfrequenz (siehe Horizontalfrequenz).

Scart: Bezeichnet eine Steckervariante, auf der alle möglichen Signale (siehe Signal) übertragen werden. Es kann z. B. eine Übertragung von FBAS (siehe FBAS), S-Video (siehe S-Video) und RGB-Signalen (siehe RGB) oder eine beliebige Kombination dieser Signale geben. In den meisten Fällen sind jedoch nicht alle Signale beschaltet. Ein SCART-Anschluss von einem Video-Rekorder hat z. B. nie ein RGB-Signal, am ehesten hat er ein S-Video Signal. Ein FBAS-Signal und die Leitungen für die beiden Ton-Kanäle hat eigentlich jedes Gerät. Bein SCART-Kabeln muss man dennoch aufpassen, denn es gibt Kabel, bei denen nicht alle Leitungen (21 Stück) durchgeschaltet werden, außerdem gibt es welche, bei denen man zwischen Ausgang und Eingang umschalten muss usw. Ein weiteres Problem bei SCART ist, dass man eventuell. mehrere Signale anliegen hat. In einem vernünftigen Setup müsste man einstellen können, welches dieser Signale man sehen will.

Scrambler: Bezeichnet ein Gerät das zum Verschlüsseln eingesetzt wird. Es verfälscht Signale in einer Weise, dass sie nur unter Einsatz eine Descramblers wieder nutzbar sind. Wird im Pay-TV eingesetzt.

Scrambling: Bei einem verscrambelten Fernsehkanal ist das Bild so bearbeitet, dass es für Unbefugte nicht mehr zu betrachten ist. Scrambling ist ein System, das von kommerziellen Sendern (Pay-TV) verwendet wird, damit nur die jeweiligen Abonnenten die Bilder sehen können. Um einen verschlüsselten Kanal zu entschlüsseln muss man einen geeigneten Decodierer benutzen, der nur den Abonnenten des Senders zur Verfügung steht.

Schwarzwert: Auch Brightness genannt. Der Schwarzwert Bezeichnet das Maß an Helligkeit, das ein Video-Projektionssystem darstellt. Er wird definiert als der Helligkeitswert eines Bildsignals im Verhältnis zu den maximalen Spitzenwerten an Schwarz bei denen das Videosystem keinerlei Licht projiziert.

SED: Surface-Conduction-Electron-Emitter-Display. Bezeichnet eine Technik für Bildschirme, die von Canon entwickelt wurde. Die SED-Technik versucht, die Vorteile von Displays auf CRT -, LCD - und Plasma - Basis zu vereinen. Ähnlich den Bildröhren existieren auch bei SED Elektronenemitter, bei dieser Technik ist allerdings ein Emitter für je ein Pixel zuständig. Schaltet man nun das Gerät ein, werden Elektronen emittiert und im elektrischen Feld zwischen dem mit Phosphor beschichteten Glas, das den Bildschirm bildet, und den Emittern beschleunigt. Das Phosphor auf dem Glas dient als Leuchtmittel. Die Vorteile dieser Technik liegen vor allem darin, ähnlich schnelle Reaktionszeiten und naturgetreue Farbwiedergabe zu bieten, wie sie CRT-Bildschirme besitzen. Da die Elektronenstahlen hier nicht abgelenkt werden müssen, entfällt das Ablenkungssystem, damit sind die Bildschirme so dünn wie Flüssigkristall- und Plasmabildschirme.
Aufgrund des verwendeten Leuchtmittel kann es auch hier zum Einbrennen des Bildinhalts kommen. Außerdem wird im Gebrauch im Gegensatz zu LCD oder Plasma-Displays auch Röntgenstrahlung emittiert.

SDI: Serial Digital Interface. Bezeichnet ein von Sony entwickeltes 10-Bit Interface zur Übertragung digitaler Videodaten. Der SDI Standard wird auch als SMPTE 259M bezeichnet (siehe SMPTE). SDI ist in der professionellen Video und Studiotechnik gebräuchlich und dient dazu, Video- und auch Audio-Signale (siehe Signal) über größere Distanzen verlustfrei zu übertragen. Auch DVD-Player für den Heimkino-Bereich können so umgerüstet werden, dass sie ihre Daten als SDI-Datenstrom ausgeben.

SDDS: Sony Dynamic Digital Sound. Bezeichnet ein Kinotonformat von Sony mit 5 Kanälen hinter der Leinwand, zwei Surround- und einem Tiefton-Kanal. Die Datenreduktion erfolgt nach dem ATRAC-Verfahren.

SDTV: Standard Digital Television. Bezeichnet den Normen- und Qualitätsstandard für digitales Fernsehen. Im Unterschied zu HDTV (siehe HDTV) ist SDTV hinsichtlich seiner Auflösungen eher mit PAL (siehe PAL) vergleichbar. Sie liegen bei 704 x 480 und 640 x 480 Bildpunkten und Bildformaten von 4:3 und 16:9. Der SDTV-Standard wurde von der ATSC ausgearbeitet.

SECAM: Séquentiel Couleur A Mémoire. Bezeichnet ein etwa Squentielle Farbspeicherung; französisches Farbfernsehsystem, das nur dort und in einigen wenigen Staaten des ehemaligen Ostblocks im Einsatz ist. Wie PAL beträgt die Bildfrequenz 50 Hz und es werden 625 Zeilen verwendet.

Shutterbrille: Eine Shutterbrille bezeichnet eine Spezialbrille, deren Gläser aus zwei Flüssig-kristallanzeigen bestehen (je eine für das linke und rechte Auge), die elektronisch zwischen durchlässig und undurchlässig umgeschaltet werden können. Damit lässt sich wahlweise das linke oder das rechte Auge abdunkeln. Sie ermöglicht ein stereoskopisches Sehen an einem Computer-Monitor oder Fernsehgerät. Mit einer solchen Shutterbrille ist es möglich, Stereobilder auf einem Monitor zu betrachten. Dazu wird abwechselnd das linke und dann das rechte Teilbild angezeigt. Die Brille wird synchron dazu umgeschaltet. So sieht das linke Auge nur das Teilbild für links und entsprechend beim rechten Auge. Wenn die beiden Teilbilder z. B. mit einer Stereokamera oder durch eine 3D Animation aufgenommen werden, dann sieht man ein dreidimensionales plastisches Bild.

Silberleinwand: Um das Polarisationsverfahren nutzen zu können, ist eine silberbeschichtete Leinwand nötig, die das Licht reflektiert. Bei einer Projektion auf eine herkömmliche weiße Leinwand geht die Polarisation des Lichts verloren, da das Licht auf der Oberfläche der Leinwand gestreut wird, was die Polarisation zerstört. In der Regel sind herkömmliche Kinos jedoch mit einer weißen Leinwand ausgestattet.
Das Problem der zusätzlich benötigten Silberleinwand lässt sich umgehen, wenn statt der Polarisation die abwechselnde Projektion der Bilder für das linke bzw. rechte Auge genutzt wird (also nicht RealD verwendet wird). Durch die Verwendung von Shutterbrillen, die (infrarot angesteuert) abwechselnd das eine und dann das andere Brillenglas dunkel schalten, kann die herkömmliche Leinwand verwendet werden, was die Filmvorführung für das Kino einfacher und billiger macht. Auch beim Einsatz von Interferenzfiltertechnik kann auf den Einsatz einer Silberleinwand verzichtet werden.

Smart Circle Surround II: Bezeichnet ein von den SRS Labs entwickeltes Mehrkanal-Audio-Format. Smart Circle Surround II ermöglicht die Wiedergabe einer Audio-CD oder älteren Quellen mit bis zu sieben Kanälen (6.1).

SMPTE: Die Society of Motion Picture and Television Engineers entwickelt internationale Normen und Standards im Bereich der professionellen Film- und vor allem Videotechnik. Sitz der schon 1916 gegründeten Organisation, die fast alle namhaften Hersteller im Bereich Videotechnik zu ihren Mitgliedern zählt, ist White Plains im Staat New York, USA. Meist werden die Standards jedoch nicht selbst von der SMPTE entwickelt sondern lediglich im Sinne eines Forums dokumentiert und als Norm verabschiedet. Die SMPTE spielt vor allem bei der Festlegung der HDTV-Normen (siehe HDTV), Blu-Ray-Disc (siehe Blu-Ray) und HD-DVD (siehe HD-Video) eine wichtige Rolle, so wurde 2006 der Codec VC-1 (bisher bekannt als Windows Media 9) als SMPTE 421M festgelegt. VC-1 ist neben MPEG-4 (siehe MPEG-4) und MPEG-2 (siehe MPEG-2) einer der Codecs, die bei den DVD-Nachfolgern Blu-Ray und HD-DVD zum Einsatz kommen.

S/PDIF: Sony/Philips Digital Interface. Bezeichnet das Standard-Protokoll für die Übertragung digitaler Daten, wie z. B. Dolby Digital (siehe Dolby Digital) innerhalb eines Unterhaltungselektronikgerätes. Für die Übertragung werden normalerweise zwei Kabelarten verwendet: entweder ein 75-Ohm-Koaxialkabel (siehe Koxialleitung) für die elektrische Übertragung oder ein Toslink-Kabel (siehe Toslink) für die optische Übertragung.

Sphärisch: Bezeichnet das Gegenteil der anamorphen Technik. Das Bild wird hier im korrekten Seitenverhältnis aufgezeichnet. Dies ist also der "Normallfall".

S-Video: Dieses Signal (siehe Signal) ist qualitativ besser als FBAS (siehe FBAS), weil hier Helligkeit und Farbinformation getrennt übertragen werden. Die typische Verbindungsart sind Hosiden-Stecker. Manchmal wird es auch Y/C genannt. Y steht für Luminanz = schwarz/weiß und C steht für Chrominanz = Farbsignale. Nicht zu verwechseln mit YUV (siehe YUV) oder S-VHS (siehe S-VHS). Warum sollte diese Art der Signal-Aufbereitung besser sein als FBAS? Das hängt mit dem Auge zusammen. Das Auge ist für Helligkeitsunterschiede empfindlicher als für Farbunterschiede. Dem wurde bei der Entwicklung von S-Video Rechnung getragen, weil sie auf getrennten Leitungen übertragen werden können und sie sich nicht so leicht gegenseitig beeinflussen. Bei einem S-Video-Anschluss braucht man immer noch eine weitere Verbindung für den Ton, bei Scart jedoch ist die Ton-Verbindung mit dabei.

S-VCD: Bezeichnet einen optischen Datenträger zur Speicherung von Filmmaterial. Die Auflösung wurde gegenüber der VCD deutlich angehoben und liegt bei 576 x 480 Pixel und 25 Vollbildern je Sekunde. Die maximale Aufnahmezeit liegt infolgedessen nur bei ca. 30 bis 40 Minuten. Ein großer Vorteil ist allerdings die variable Datenrate – Videos können angepasst und mit maximal 2,6 Mbit/s abgespeichert werden. Die entsprechenden Audiodaten werden genau wie das Bildmaterial als MPEG-2 und mit einer maximalen Datenrate von 384 kbit/s mehrkanalig gespeichert werden. S-VCDs können sowohl auf dem PC als auch auf vielen DVD- und Blu-ray Disc-Playern abgespielt werden.

S-VHS: Super-VHS. Bezeichnet die Erweiterung des VHS-Standards (siehe VHS) die durch besseres (teureres) Band, verbesserte Schreib-/Leseköpfe und höheren FM-Hub (siehe FM) eine horizontale Auflösung von ca. 400 Linien erreicht. Im VHS-System werden ebenso wie in der erweiterten S-VHS-Version die Farb- und Schwarzwerte des Bildes getrennt gespeichert. Im Gegensatz zu VHS-Recordern können S-VHS-Recorder diese separaten Y/C-Signale aber auch getrennt entgegennehmen und ausgeben. So wird eine zusätzliche Verbesserung der Aufnahmequalität erreicht. S-VHS-Recorder können zwar auch in VHS aufnehmen und abspielen, VHS-Recorder können jedoch (von Ausnahmen abgesehen) keine S-VHS-Aufnahmen wiedergeben.

sRGB: Der Farbraum sRGB bezieht sich auf die Farbdarstellung von Kathodenstrahl-Röhren, also handelsüblicher Monitore und Fernsehgeräte. Sowohl für DVD und YCbCr, als auch das digitale NTSC wird in der Regel sRGB als Farbraum genutzt. Herkömmliche LCD und Plasma-Bildschirme orientieren sich bei der Farbdarstellung an dem Farbraum sRGB, obwohl gerade LCD kaum in der Lage ist, diesen auszufüllen. Mit der gestiegenen Qualität und Größe von Display und Projektorbild versucht man neben der Vergrößerung der physischen Auflösung (Detaillierung=Feinheit), der Feinheit der Farbcodierung (Farbtiefe=Nuancierung) auch die Erweiterung des Farbraumes (darstellbare Farben überhaupt) zu etablieren. So werden mit xvYCC wesentlich sattere und intensivere Farben möglich.

Source-Direkt: Da jeder Schalter und Regler einen Widerstand für Signale (siehe Signal) bedeutet und somit das Klangbild beeinträchtigt, umgeht Source-Direkt alle sonst möglichen Regelungen. Es bleibt nur noch die Wahl der Klangquelle und der Lautstärke.

Subpixel: Bezeichnet einen Teil eines Pixels. Jeder Pixel bei Flüssigkristallbildschirmen muss die drei Grundfarben darstellen, daher ist jedes Pixel in drei Subpixel, nämlich in den Farben Rot, Blau und Grün, unterteilt. Weiterhin wird von Subpixeln unter anderem zur Auflösungserhöhung beim sog. "Subpixel Rendering" Gebrauch gemacht.

Subwoofer: Separater Bass-Lautsprecher. Wird häufig in Kombination mit kleinen Lautsprechern eingesetzt, um die Basswiedergabe zu verbessern.

Subwoofereingang: Die meisten AV-Geräte, die über ein Raumklangsystem (z. B. Dolby Digital) verfügen, haben einen Cinch-Ausgang für einen Aktivsubwoofer. Wenn sich dessen Lautstärke am Gerät regeln lässt, vereinfacht sich die Abstimmung des Basspegels. Andernfalls muss man die Lautstärke am Subwoofer selbst einstellen.

Super-16: Bezeichnet ein erweitertes 16-mm-Filmformat. Verbreitet bei TV-Produktionen, kompatibel mit dem 4:3-Fernsehformat, maskierbar auf 16:9-Format.

Super-35: Bezeichnet ein Kinofilmformat, in 4.3-Format aufgenommen, welches beim Abspielen im Kino auf Breitwandformat kaschiert; bietet Vorteile für die Übertragung auf Videoformat.

Surroundanlage: Bestandteil eines Heimkinos. In der Grundausstattung gehören dazu ein Verstärker oder Receiver, Front- und Surroundboxen sowie eine Bild- und Tonquelle, beispielsweise ein Blu-Ray-Player.

Surround-Decoder: Elektronische Schaltung in AV-Komponenten, die die in analogen Stereosignalen enthaltenen Raumklanginformationen ausliest.

Surround-Mode: Mit dieser Funktion stellt man den gewünschten Wiedergabebetrieb eines AV-Gerätes (z. B. Surround Receiver) ein. Die meisten Geräte bieten Einstellungen wie Dolby Digital, DTS, Dolby Prologic und ähnliches.

Surround-Prozessor: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil eines AV-Receivers, das z. B. für die Decodierung des Dolby Digital Pro-Logic-Signals (siehe Dolby Digital ProLogic) erforderlich ist.

sYCC601: Bezeichnet einen erweiterten Farbraum, ähnlich wie RGB oder DeepColor als Grundfarbraum. Im Gegensatz zur RGB etc ist mit sYCC601 eine höhere Farbtiefe möglich und somit ein stufenfreier Farbverlauf. Erstmalig ist dieser Farbraum in Heimkinos anzutreffen, die HDMI 1.4-kompatible Geräte und Kabel nutzen. Hauptvorteil von sYCC601 ist eine verbesserte Farbdarstellung von digitalen Fotos.

Sync-Signal: Bezeichnet einen Begriff aus der Video-Bildtechnik. Sync steht für Synchronisation. Das Sync-Signal synchronisiert die Bildwechselfrequenz (siehe Bildwechselfrequenz) auf dem Display des Wiedergabegerätes mit der des Video-Quellensignals. Im Composite Video sind drei unterschiedliche Typen von Sync-Signalen enthalten: Color-Burst-, Horizontal- und Vertikal-Sync. Bei RGB (siehe RGB) kann das Signal kann als ein zusammengefasstes Signal, das Sync-Signal übertragen werden, oder als zwei getrennte Signale "H" und "V" für horizontalen und vertikalen Sync.

Sync-Stripper: Bezeichnet eine Weiche, die aus dem Composite-Signal (siehe FBAS) das Sync-Signal (siehe Sync-Signal) herausfiltert; Sync-Stripper kommen zur Anwendung, wenn z. B. zur RGB-Übertragung (siehe RGB) das Sync-Signal isoliert werden soll, das vom Euro-AV-Scart-Anschluss (siehe Scart) mit dem FBAS-Video-Verbundsignal zusammen übertragen wird.

 

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