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Heimkinolexikon - R
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Raumklangprogramme: Viele
Surround-Receiver können verschiedene Raumklangsimulationen
- beispielsweise Stadion, Konzerthalle oder Kirche -
generieren. Diese künstlich erzeugten Atmosphären werden
meistens von digitalen Signalprozessoren (DSP, siehe DSP)
erzeugt.
RCE: Region Code Enhanced. Bezeichnet den
Regionalcode von DVDs (siehe Regionalcodes im
Heimkino-Wissen). DVDs, die mit diesem Software-Feature
versehen sind, werden von auf codefree modifizierten
DVD-Playern nicht automatisch erkannt und es findet keine
automatische Umschaltung statt, d.h. der Bediener muss
manuell auf den Regionalcode umschalten. Modifizierte
DVD-Player mit dem Feature RCE sicher können trotz RCE
manuell umgeschaltet werden.
Rear-Surround: Bezeichnet einen zusätzlichen
Surround-Kanal von Dolby Digital Surround EX und (siehe
Dolby Digital Surround EX) DTS ES 6.1 (siehe DTS ES Discrete),
dessen Lautsprecher in der Mitte der Rückwand des Hörraumes
platziert wird. Bei Dolby Surround EX wird der Kanal in zwei
Lautsprecherausgänge gesplittet, obgleich es sich um ein
Monosignal handelt. Der Rear-Surround kann als Matrix
codiert sein (Dolby Surround Ex) oder discrete (DTS ES 6.1
discrete).
Regionalcode:
siehe
Ländercodes im Heimkino-Wissen.
RF-Out: RF-Out bezeichnet einén Hochfrequenzausgang
der Dolby Digital (siehe Dolby Digital) als analoge
frequenzmodulierte Signale (siehe Signal) am
Laserdisc-Player ausgibt. Um daraus wieder das digitale
Dolby Digital zu erhalten, durchläuft das Signal im
Verstärker einen RF-Decoder. Physikalisch erfolgt die
Ausgabe über eine koaxiale Cinch-Verbindung.
RGB: Übertragungsmodelle für Videosignale aus den
Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die einzelnen Farben werden
auf getrennten Kanälen übertragen. Zudem überträgt es au
einem weiteren Kanal das Sync-Signal (siehe Sync-Signal).
Richtwirkung: Die Richtwirkung gibt an, wie -
insbesondere mit welchen Abstrahlwinkeln - die Schallwellen
in einen Raum abgestrahlt werden. Beispiel: Die Norm von THX
Home Ultra (siehe THX Home Ultra ) legt fest, dass
Frontlautsprecher eine breite und weit gefächerte
horizontale Abstrahlung und eine sehr enge vertikale
Abstrahlung haben sollen.
RipGuard: Kopierschutzverfahren für
DVDs, das mit Hilfe von besserer Verschlüsselungstechnologie
die meisten Kopierschutz-
umgehungsprogramme unwirksam machen soll. Statt der
erstellten Kopie liefert RipGuard eine Fehlermeldung oder
bringt das
Kopierprogramm zum Absturz.
RPTV: Rear Projection Television, zu
deutsch Rückprojektionsfernsehen, ist ein
Darstellungsverfahren, bei dem das von einem Projektor
erzeugte Bild von hinten an die Leinwand geworfen wird.
Diese Technik wird zum Beispiel in Kinos verwendet, in denen
vor der Leinwand nicht genug Platz für einen Projektorraum
vorhanden ist.
In Fernsehgeräten ist die Technik prinzipiell ähnlich den
herkömmlichen Röhrenfernsehern. Das Bild geht von drei
Kathodenstrahlen in den Grundfarben Blau, Grün und Rot aus.
Durch ein Linsensystem werden die Strahlen gebündelt und
über einen Spiegel auf die Projektionsfläche abgelenkt. Die
Technik eignet sich besonders für große Bilddiagonalen.
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