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Mastering: Bezeichnet das Aufbereiten
eines analogen Kinofilmes für die digitale Speicherung auf
DVD (siehe DVD) sowie den Prozess der Umwandlung in das
digitale Format. Von der Qualität des Masterings hängt
entscheidend die Qualität der DVD ab. Mastering umfasst bei
einer DVD auch das Erstellen und Hinzufügen von
Bonus-Material.
Mehrkanalausgang: Anschlüsse - meist sechs
Cinchbuchsen - für die Ausgabe von Mehrkanalton in analoger
Form.
Modulator: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil, das
Bild- und/oder Tonsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt
und so ein neues Signal (siehe Signal) erzeugt. Dieses
Bauteil wird oft in Videorecordern eingebaut, um das
Antennenkabel für die Verbindung mit einem Fernsehgerät zu
nutzen.
Moiré: Eine Störung des Videobildes. Moiré-Effekte
entstehen wenn feine Muster in der Software bzw. Bildquelle
sich mit Mustern der technisch gegebenen Bildstruktur
überschneiden. Häufig ist dies bei feinen
Schwarz-Weiß-Mustern der Fall wenn nur leichte
Bildbewegungen stattfinden. Moiré tritt als mehr oder
weniger lebhaftes Flimmern an diesen Stellen der
Überschneidung auf. Beispiel: Fischgrat-Sakko oder Zebra.
Die Ursache kann z.T. im den systembedingten Nachteilen des
Zeilensprungverfahrens (siehe Zeilensprungverfahren) bei der
Bewegungswiedergabe liegen. Moiré ist jedoch i.d.R.
bauartbedingt und keine Fehlfunktion des Quellen- oder
Wiedergabegerätes.
Monitor-Lautsprecher: Im eigentlichen Sinne des
Begriffs eine Art Referenz-Lautsprecher, der zur Überwachung
des Originalsignals oder zum objektiven Vergleich eines
Wiedergabesignals mit dem Quellsignal dient.
Monitorlautsprecher sind häufig bestimmte hochwertige
Modelle bestimmter Hersteller, die in Tonstudios zur
Standard-Ausstattung gehören und daher eine gewisse
Vergleichbarkeit ermöglichen. Da Monitorlautsprecher meist
Regallautsprecher sind, werden häufig im Handel auch kleine
und kompakte Konsumer-Lautsprecher als Monitorlautsprecher
bezeichnet.
Monopol-Lautsprecher: Die meisten Lautsprecher
strahlen den Schall nur nach vorn ab. Man bezeichnet sie
deshalb auch als Direktstrahler oder - im THX-Fachjargon -
als Monopol. Der Schall soll möglichst ohne Umwege zum Ohr
des Hörers gelangen. Diese Boxen sind vor allem für die
Stereowiedergabe das Maß der Dinge. Wegen der hohen
Anforderungen an Dynamik und Maximalpegel werden sie aber
auch im Digital-Surround als Rear-Speaker eingesetzt.
MPEG-2: MPEG-2 ist eine Erweiterung des
MPEG-1-Standards. MPEG-2 zeichnet sich dadurch aus, dass es
besser auf das Zeilensprungverfahren (siehe
Zeilensprungverfahren) des PAL-TV-Standards (siehe PAL)
abgestimmt wurde. MPEG-2 bietet eine qualitativ sehr
hochwertige Kompression, mit der Filmmaterial praktisch in
1:1-Studioqualität bearbeitet und editiert werden kann.
Nicht zuletzt deshalb etablierte sich MPEG-2 zu einem
Standard im Broadcast-Bereich.
MPEG 4: Bezeichnet einen MPEG-Standard
(ISO/IEC-14496), der u.a. ein Verfahren zur Video- und
Audiokomprimierung beschreibt. Ursprünglich war das Ziel von
MPEG 4, Systeme mit geringen Ressourcen oder schmalen
Bandbreiten â?? z. B. Handys - bei relativ geringen
Qualitätseinbußen zu unterstützen. MPEG 4 ist wichtigster
Codec für HDTV (siehe HDTV) und für die neuen, als
Nachfolger der DVD (siehe DVD) vorgesehenen
HD-Speichermedien, Blu-ray-Discs (siehe Blue-Ray) und bei
HD-DVDs (siehe HD-DVD).
MPEG-Video: Kompressionsverfahren der MPEG für
digitalisierte Videodaten unter Anwendung von
Datenreduktion. MPEG-1-Video reduziert das analoge
Videosignal von rund 110 Mb/s bis auf 1,4 Mb/s herunter, was
eine recht schlechte Bildqualität erzeugt. Besser ist
MPEG-2-Video, das mit einer variablen Übertragungsrate
zwischen 3,5 und 9,8 Mb/s arbeitet und bei wesentlich
höherer Qualität auf eine durchschnittliche Kompression von
32:1 kommt. MPEG-2 kommt bei Digitalem TV (siehe DBV) und
DVDs (siehe DVD) zum Einsatz.
Multimedia: Weitgefasster allgemeiner Begriff für
Home-Entertainment-Anwedungen, die mit mehr als einem Medium
arbeiten, typischerweise z. B. ein Computer, der mit
TV-Karte und DVD-Laufwerk ausgestattet ist.
Multiplex: Unter dem
Multiplexverfahren versteht man das Zusammenführen
verschiedener Audio-, Video- und Datensignale zu einem
gemeinsamen Transportstrom. Es kann mehrere analoge oder
digitale Signale zeitgleich über einen gemeinsamen Kanal
übertragen ohne das es zu gegenseitigen Beeinflussungen
kommt und nutzt somit die zur Verfügung stehenden Leitungen
und Frequenzen optimal aus. Kosten und Zuverlässigkeit der
Übertragung werden mit dieser Technologie verringert bzw.
verbessert.
Multiroom-System: Bezeichnet ein System, das es
ermöglicht, von einer zentralen Stelle im Haus mehrere Räume
zu beschallen oder mit Video zu versorgen und diese
"Zentraleinheit" von jedem Raum aus steuern zu können.
Multiscan: Bezeichnet eine Eigenschaft eines
Video-Displays, sich automatisch in seiner
Horizontalfrequenz und Vertikalfrequenz denen der jeweiligen
Eingangssignale anzupassen. Ein Linedoubler (siehe
Linedoubler) kann zum Beispiel nur mit einem
multiscan-fähigen Wiedergabegerät verwendet werden.
Muse: Multiple Sub-Nyquist Sampling Encoding, ein
Begriff, der ursprünglich für ein vom NHK, der staatlichen
japanischen Rundfunkgesellschaft, entwickeltes
TV-Übertragungssystem verwendet wurde. Es wird heute
speziell für die DBS-Übertragung von Programmen in
HDTV-Qualität (siehe HDTV) verwendet.
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