Kammfilter: Um zwei Signale (siehe
Signal), z. B. Chominanz (Farbe) und Luminanz (Helligkeit),
über einen Träger zu schicken, werden die Frequenzen
verkämmt. Mittels des Kammfilters werden diese Frequenzen
beim Empfang wieder aus einem Signalstrom herausgetrennt.
Kammfilter von schlechter Qualität können im Videobild
Farbschlieren oder Moirés erzeugen. Kammfilter sind meist
digital ausgeführt.
Kanal: Ein Kanal ist ein an einen bestimmten
Lautsprecher (in einer bestimmten Position) gebundenes
Signal (siehe Signal). Bei Stereosystemen gibt es z. B. zwei
Kanäle (rechts/links) und bei Dolby-Surround-System z. B.
fünf, sechs oder sieben. Auf dem Tonträger sind die Kanäle
entweder einzeln oder komprimiert gespeichert.
Kapitel: Ein Film auf DVD oder Blu-Ray st in mehrere
Kapitel unterteilt, in die man schnell mittels Tastendruck
am Player springen kann.
Keystone-Korrektur: Eine Einstellungsoption an
Projektoren, die es ermöglicht, Keystone-Effekte
auszugleichen. Keystone-Effekte sind daran erkennbar, dass
das Bild trapezförmig verzerrt ist. Dies entsteht
typischerweise wenn der Projektionswinkel außerhalb der
Idealachsel liegt.
Komponentensignal: Auch YUV-Signal genannt. Gibt
Bildsignale in dem Format aus, wie es auf der DVD
gespeichert ist: nach Helligkeit (Y) und getrennt nach den
beiden Farbauszugsignalen Rot (U) und Blau (Y). Die meisten
DVD-Player und Fernseher, vor allem Flachbildgeräte, stellen
eine YUV-Schnittstelle zur Verfügung.
Konvergenz: Video- oder Fernsehbilder bestehen aus
den Farben Rot, Grün und Blau
(RGB, siehe RGB). Nur wenn diese drei Farben absolut
deckungsgleich übereinander liegen ergibt sich eine korrekte
Wiedergabe des Videosignals- bzw. des Fernsehbildes.
Konvergenzfehler machen sich durch ein Aussäumen der Farben
an Linien und Kanten bemerkbar. Eine wichtige und aufwendige
Prozedur ist die Konvergenzeinstellung bei
Röhrenprojektionsgeräten.
Kopierschutz: Bezeichnet ein Verfahren, das bei
Videofilmen, auf Kassette, wie auch auf DVD und Blu-Ray in
unterschiedlicher Ausprägung eingesetzt wird, um das von der
Filmindustrie unerwünschte Kopieren von Filmtiteln zu
verhindern. Allerdings wird dadurch nicht selten auch die
technische Qualität des Filmmaterials negativ
beeinträchtigt. Macrovision - ein weit verbreitetes System -
kann z .B. unruhige helle Streifen am oberen Bildrand
erzeugen. Kopierschutzverfahren arbeiten durch ein
Ineinandergreifen von Soft- und Hardware. Durch Manipulation
an der Hardware kann i.d.R. ein Kopierschutz ausgeschaltet
werden. Gute Codefree-Umrüster entfernen daher mit der
Code-Beschränkung auch gleich Macrovision. Der als sehr
sicher geglaubte Kopierschutz der DVD wurde 1999 von einem
16-jährigen Schüler aus Norwegen geknackt. Daraufhin wurde
das gesamte Kopierschutzsystem für DVD-Audio neu
überarbeitet, was zu einer über einjährigen Verzögerung der
Markteinführung dieser Technik führte.