Imaging: Begriff, der für die Beschreibung der
Wiedergabequalität eines Home-Entertainment-Systems in
Dimensionen wie Weite, Höhe, Tiefe, Transparenz, Präzision
herangezogen wird.
In-Movie-Experience: Bezeichnet eine
von Warner Bros. entwickelte Technologie für die Wiedergabe
von Bonusmaterial auf Blu-Ray-Disks und HD-DVDs. Dies können
Kommentare der Regisseure während der Filmwiedergabe sein
oder etwa Outtakes, Aussschnitte aus den Dreharbeiten, etc.
Infrarot (IR): Signalübertragung via
Licht.
Interpolation: Interpolation bedeutet ursprünglich
"Einschub", wobei meist das nachträgliche Einfügen von
Inhalten in ein bereits vorliegendes Werk gemeint ist. In
der Video-Bildtechnik bedeutet Interpolation das Einfügen bzw.
das Berechnen neuer Daten aus Teilen vorhandener
Informationen. Die Normenwandlung von NTSC (siehe NTSC) auf
PAL (siehe PAL) oder sogenannte Bildverbesserer wie "Pixel
Plus" (Philips) oder "Acuity" (Panasonic) arbeiten ebenso
mit Interpolation, wie die Elektronik von Plasma-Displays,
die z. B. ein PAL-Bild auf einem Panel mit 480 Bildpunkten
(Pixel) vertikaler Auflösung darstellen müssen. Eine
fehlerfreie Interpolation erforderte hochkomplexe
Algorithmen und extrem schnelle Prozessor-Chips, da alles in
Echtzeit abläuft. Fehlern in der Interpolation zeigen sich
im Bild meist bei schnellen und diagonalen Bewegungen und
werden Bewegungsartefakte genannt.
Interlaced: Wiedergabe eines Videos im
Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren).
IRD: Integrated Receiver Decoder. Dies ist ein
Satellitenreceiver mit integriertem Decoder, der zum Empfang
von Pay-TV-Programmen benutzt wird.
ISF: Imaging Science Foundation Inc. Eine von Joe
Kane gegründete in USA ansässige Organisation, die im
Videobereich ausbildet und zertifiziert. Sie nimmt eine
ähnliche Rolle ein wie THX im Audiobereich, hat allerdings
eine wesentlich geringere Bedeutung. Heute wird die
Organisation von Joel Silver geleitet.