 |
|
|
Sie befinden sich hier: Home - Lexika -
Heimkinolexikon - H
|


Bitte wählen Sie nun den Anfangsbuchstaben
Ihres Suchbegriffes aus, um auf die entsprechende Seite
weitergeleitet zu werden!
1
3
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Halbbild: Im Zeilensprungverfahren,
mit dem ein PAL-Bild (siehe PAL) dargestellt wird,
beschreibt der Elektronenstrahl zu einem Zeitpunkt immer nur
jede übernächste physische Bildschirmzeile. Da die
Bildwiederholungsfrequenz (siehe Bildwechselfrequenz) jedoch
enorm hoch ist, nimmt das menschliche Auge dies nur als ein
Bild wahr.
HAVi (Home Audio Video Interoperability):
Zusammenschluss der Firmen Grundig, Hitachi, JVC, Matsushita
(Panasonic), Philips, Sharp, Sony, Thomson und Toshiba, die
ein digitales Netzwerk für AV-Daten auf Basis von IEEE 1394
entwickeln.
Es ist also ein festgelegter offener Standard, um z. B.
Videorekorder über einen Internetrechner zu programmieren
oder die Aufzeichnung eines Filmes (Video-on-Demand) an
einen Rechner oder einen DVD-Recorder weiterzuleiten.
HDCP: HDCP steht für High-bandwidth Digital Content
Protection und bezeichnet ein Verschlüsselungssystem für DVI
(siehe DVI) und HDMI (siehe HDMI) das für geschützte
Übertragung von Audio- und Videosignalen vorgesehen ist
(auch Kopierschutz genannt). HDCP soll in Europa für HDTV (siehe
Heimkino-Wissen), sowie Blue-Ray (siehe Blue-Ray) und
HD-DVD (siehe HD-DVD) zum Standard werden. Nur wenn HDCP
korrekt vom Hersteller in beiden verbundenen Geräten
implementiert wurde, ist für Videodateien ein problemloses
Funktionieren der Interfaces DVI und HDMI sichergestellt.
HD-DVD: Dieses als Nachfolger der DVD angekündigte
Medium (in Konkurrenz zur Blue-ray Disc) hat eine
Speicherkapazität von 15 GB (single layer) und 30 GB (double
layer). Damit können auch auf dieser Disc HDTV-Filme im
MPEG-2 Format gespeichert werden. Allerdings reicht die
Kapazität nicht für hochauflösende Filme im MPEG 4 Format
aus.
HD-MAC: High Definition Multiplexed Analog Components
- ein analoges Übertragungssystem, bei dem Bild und Ton
zeitlich hintereinander übertragen und dabei in Luminanz-,
Chrominanz-, Audio- und Dateiinformationen unterteilt
werden. Vorläufer mit 1.250 Zeilen von HDTV (siehe HDTV).
HD-VMD: Dritter konkurrierender
Standard, der um die Nachfolge der DVD kämpft. Der von New
Media Enterprises vermarktete Standard basiert auf
herkömmlichem roten Laser, soll aber bis zu 100 Gigabyte
Daten speichern können. In Europa sind bislang aber weder
Medien noch Abspielgeräte verfügbar. (Siehe Bericht im
Heimkino-Wissen)
HDMI: HDMI steht für "High Definition Multimedia
Interface" und ist eine seit 2003 neu entwickelte
Schnittstelle für die Übertragung von Audio- und
Videosignalen. Es wurde von der Industrie speziell für das
Home-Entertainment entwickelt und liegt seit dem 23.06.2006
in der Version 1.3 vor. Da im eben erwähnten
Home-Entertainment-Bereich immer mehr digitale Komponenten
verwendet werden und auch der Nutzinhalt aufsteigend in
digitaler Form vorliegen (DVD, DVB) (siehe DVD, DVB), wurden
die Schwächen der bisher unvermeidlichen Digital-Analog- und
Analog-Digital-Wandlungen immer klarer. Lange Zeit hatte
sich die Filmindustrie jedoch jeder Bestrebung, Videodaten
digital auszugeben, widersetzt. Man fürchtete, dass jeder
Kopierschutz über kurz oder lang überwunden werden könnte.
Für HDMI ist daher zwingend der Kopierschutz HDCP (siehe
HDCP) vorgeschrieben; damit sind die Bedenken der
Filmindustrie nicht mehr so stark ausgeprägt.
HDTV: High Definition TeleVision. Es liefert
hochauflösendes, digitales Fernsehen in Europa. (siehe
Heimkino-Wissen für mehr Informationen)
Hi8: Verbesserte Variante des Video-8-Systems mit
mehr als 5 Megahertz Auflösung und durchgängig getrennter
Verarbeitung von Farb- und Schwarzweißsignalen (Y/C) . Die
Hi8-Technik wird fast ausschließlich in Camcordern
eingesetzt, es gibt nur wenig stationäre Recorder für den
Heimbetrieb.
Horizontalfrequenz: Geschwindigkeit des
Elektronenstrahls mit der er von links oben bis rechts unten
über die Bildröhre schreibt. Standardfrequenz im PAL-Video
ist 15,2 kHz. Damit wird das Bild im Zeilensprungverfahren
beschrieben. Bei Progressive Scan ist die doppelte Frequenz
erforderlich.
Hot-Spot: Einige Projektoren neigen dazu, die
Bildmitte heller darzustellen, als die Ränder. Ist dies bei
dem projizierten Bild ohne Probleme wahrnehmbar, so spricht
man von einem Hot-Spot. Leinwände mit hohem Gain (siehe
Gain-Faktor) verstärken die Hot-Spot-Ausprägung.
HX-Pro: HX-Pro ist eine Art Filter, der die
Dynamikverluste bei Tonbändern / Kassetten, die mit Dolby
bespielt wurden, nahezu wiederherstellt.
Hybridoptik: Ein Begriff aus der Welt der
Röhrenprojektoren. Vor der Elektronenröhre sitzt stets eine
Optik, die den Elektronenstrahl fokussiert. Diese Optik kann
aus Kunststoff sein, aus Glas oder aus Kunststoff und Glas â??
letzteres bezeichnet man als Hybridoptik.
nach oben
|