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EAX: Abkürzung für Environmental Audio Extension. EAX ist ein von der Firma Creative
Labs entwickeltes Verfahren für 3D-Sound, bei der die Klänge jeweils an die räumlichen Bedingungen angepasst werden können. Dazu werden jedoch vier Lautsprecher und ein Subwoofer benötigt.

Effektlautsprecher: Lautsprecher in einem Mehrkanal-System, die die Umgebungseffekte, die Off-Screen-Effekte und damit die Raumwirkung bestimmter Szenen wiedergeben. Sie sind im Home Cinema seitlich etwa 10 Grad hinter den Zuschauersitzen und etwas über Kopfhöhe platziert. Bei Dolby Digital (siehe Dolby Digital) geben sind es links und rechts diskrete Kanäle. Bei Dolby ProLogic (siehe Dolby Digital ProLogic) wird in den Effekt-Speakern ein Monosignal wiedergegeben. Effekt-Speaker sollen nicht bewusst wahrgenommen werden, da sie vom Filmgeschehen auf der Leinwand ablenken. In guten Filmen werden Effekte daher i.d.R. sehr sparsam eingesetzt.

Effektprozessor: Elektronisches Bauteil zur Ausgabe von digitalen Signalen. Sie werden häufig für erstellte Musik verwendet, in der die Originalklänge der Instrumente verfälscht werden können.

Einpegeln (Surround): Für den korrekten Räumlichkeitseindruck ist es wichtig, dass alle Surround-Lautsprecher am Hörplatz gleich laut klingen. Um dies zu einzustellen, wird nacheinander auf alle Kanäle ein definiertes Rauschsignal gegeben, so dass sich die einzelnen Pegel per Gehör oder Schallpegelmesser angleichen lassen.

Encoder: Elektronische Komponente zur Verschlüsselung von Signalen (siehe Signal). Gegenstück ist der Decoder, der die Signale wieder entschlüsselt. Kommt z. B. beim Mischen von digitalen Mehrkanaltonformaten (Dolby Digital, Dts, etc.) oder auch beim Erzeugen von Dolby ProLogic zum Einsatz. Auch wenn der analoge Kinofilm auf eine DVD gemastert wird, kommt z. B. für das Bild ein MPEG-2-Video-Encoder zum Einsatz.


 

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