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Heimkino-Lexikon

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Center-Lautsprecher: Die komplette Lautsprecherausrüstung für Dolby-Surround (siehe Heimkino-Wissen) besteht aus zwei Front-Lautsprechern, zwischen denen sich ein so genannter Center befindet, und zwei Surroundboxen hinter dem Hörer. Der Center bewirkt, dass Effekte, die genau von vorne kommen sollen, dies auch tatsächlich tun.

Center-Mode: Damit wählt man den passenden Mittelkanal-Modus für die Center-Box einer Surround-Anlage (siehe Surroundanlage). Unterschieden wird zwischen >large<, >small< und >none<, also zwischen großen Centerboxen, die auch Frequenzen unterhalb etwa 80 Hertz wiedergeben können, kleinem und keinem Center. Im letzten Fall geben die beiden Hauptlautsprecher auch die Centersignale wieder.

Cinema-Modus: Der Cinema-Modus bietet bei vielen Fernsehgeräten, Blu-Ray Playern oder auch Beamern dem Zuschauer die Möglichkeit Filme in der originalen Kinogeschwindigkeit mit 24 Bildern je Sekunde (24p-Modus) abzuspielen. Man erlebt den Film genauso, wie er aus der Kamera kommt. Herkömmliche Geräte mit 25 Bildern je Sekunde beschleunigen den Film künstlich um 4 % und verändern so auch die Stimmlage der Schauspieler. Stimmung und Effekte können auf diese Weise verloren gehen.

Codefree: Feature eines DVD-Players, das es erlaubt, DVDs mit unterschiedlichen Regionalcodes abzuspielen. Kauf und Nutzung von Codefree-DVD-Playern ist für Handel und Verbraucher legal. Der gewerbliche Handel mit DVDs, die nicht Code 2 besitzen, ist hingegen in Deutschland nach dem seit 1995 geltenden Markenrecht illegal.

Common Interface: Der Steckplatz für die Zugangskarte zum Pay-TV-Sender „Premiere“ in der Set-Top-Box wird als „Common Interface“ bezeichnet.

Component Video: Mit Component Video wird allgemein ein Videosignal bezeichnet, dass in zwei oder mehr Bestandteile zerlegt wurde. Diese Bestandteile können Farben und auch Helligkeiten betreffen. So wird bei S-Video das Bild in Farben und Helligkeit zerlegt, bei RGB analog hingegen wird das Bild in drei monochrome Teilbilder zerlegt.

Theoretisch sind auch Anschlussvarianten wie VGA bei Computern oder SCART im Heimkino Component Video-Anschlüsse, da sie unter anderem ein RGB-Signal übertragen. Gemeinhin versteht man unter Component Video jedoch 3 Cinch-Stecker, aufgeteilt in YPbPr oder YCbCr. Dieser Anschluss überträgt ausschließlich Videodaten. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Übertragungskapazität ist es mit diesem Component Video-Anschluss möglich, Auflösungen bis zu 1080p zu übertragen, oft ist es jedoch wegen Kopierschutzmaßnahmen nicht mehr erlaubt, Videosignale in so hoher Qualität ungeschützt zu transportieren, weshalb man für höhere HD-Auflösungen ausschließlich HDMI verwenden darf.

YPbPr ist der Anschluss bei analoger Übertragung. Y steht für das Helligkeitssignal, Pb für das Farbsignal, das die Abweichung von blau zu grau charakterisiert und Pr für das Signal, das für die Abweichung von rot zu grau steht. Gleichzeitig wird mit dem Helligkeitssignal auch ein Synchronisationssignal zum Zusammenfügen des Bildes übertragen.
YCbCr ist die Bezeichnung, wenn das Bild Digital übertragen wird. Wie im analogen Modell steht Y auch hier für die Helligkeit, Cb für die Blaudifferenz und Cr für die Rotdifferenz. Beide Modelle können auch aus dem RGB-Modell errechnet werden.

Composite: Verbundsignal aus Farb- und Schwarz-Weiß-Signal-Anteil eines Bildes über nur eine Leitung, erkennbar an der gelb markierten Cinch-Buchse mit der Aufschrift "Video" (auch FBAS-Signal genannt). Steht im Rang der Übertragungsqualitäten unter den Verfahren S-Video (siehe S-Video), RGB (siehe RGB) oder YUV (siehe YUV).

CSS: Content-Scrambling-System, der Kopierschutz der DVD, der auf einem 40-Bit-
Verschlüsselungsverfahren basiert. Jedoch ist dieser Schutz eher uneffektiv â?? beispielsweise wurde er bereits 1999 geknackt.

 

 

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