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Heimkino-Wissen - Tonformate
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Tonformate
Mono:
Eine einkanalige Tonaufnahme. |
Stereo:
Eine zweikanalige Aufnahme. |
Dolby Surround Pro Logic:
Dieses Mehrkanalformat kann auch auf normalen
Stereogeräten abgespielt werden. Es gibt zu Rechts
und Links noch einen Surround-Kanal, dieser ist
begrenzt mit100Hz bis 7kHz und wird auf die hinteren
Lautsprecher gegeben, dieser Sourround-Kanal ist
Mono. Das das Surround-Signal aus den beiden
Stereo-Kanälen extrahiert wird, ist der
Surround-Effekt nur schwach. Viele Fernseh-Filme
werden in diesem Format ausgestrahlt
Dieses Format gibt es seit 1987.
Dolby Prologic verlangt nach Rear-Lautsprechern, die
nicht ortbar sind. Man kann diese gegen die Rückwand
richten, um zusätzliche Reflexionen zu erzielen. Sie
übertragen ein schmales Frequenzband und beide
werden mit dem selben Signal gespiesen. Es ist also
kein Problem, "bescheidene" Dinger zu verwenden.
Bei Dolby Digital oder diskretem 5.1 sind 5
gleichwertige Kanäle vorhanden. Das bedeutet, dass
ALLE 5 Kanäle mit gleichen Lautsprechern bestückt
sind. Nur im Notfall, bei extremem Platzmangel, wird
auf eine kleinere Variante des gleichen
Lautsprechers ausgewichen. Im Studio beispielsweise
3x Genelec 1032, 2x 1030.
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Dolby Surround Pro Logic II:
Die hinteren Kanäle ohne Frequenzeinschränkung. Die
Basswiedergabe auf den Subwoofer ist verbessert. Die
Surround-Kanäle sind Stereo.
Dieses Format gibt es seit dem Jahr 2000. |
Dolby Surround Pro Logic IIx:
Mit Dolby Pro Logic IIx kann man Stereo oder 5.1-Signale in
6.1 oder 7.1 umwandeln.
Es gibt verschiedene Modi: Movie/Music mit Parameter wie
Dolby Panorama, Dolby Dimension, Dolby Center, und es gibt
einen speziellen Game Modus. |
Logic 7:
Ein von Harman/Lexicon entwickeltes System zur effektiven
Surround-Darstellung auch von Stereo- oder Dolby Pro
Logic-Material. |
AC-3:
Ist eine veraltete Bezeichnung für Dolby Digital. Das gab es
auch schon bei Laserdisk-Playern. Dort gab es auch ein
AC3-RF-Signal, welches die Vorstufe von SPDIF war. Beide
sind nicht kompatibel. |
Dolby Digital:
Dolby Digital gibt es in verschiedenen Formaten 1.0, 2.0,
..., 5.1. Die Stelle nach dem Punkt gibt an, ob ein Kanal
für den Subwoofer existiert (0 = keiner, 1 = es gibt einen
Kanal). 1.0 bedeutet Mono, 2.0 bedeutet Stereo, 5.1 bedeutet
Links (Left), Mitte (Center),Rechts (Right), Hinten Links (Surround
Left), Hinten Rechts (Surround Right) , Subwoofer.
Abgekürzte Kanalbezeichnungen: L, C, R, SL, SR, LFE.
Die Sampling-Frequenz beträgt 48 kHz bei maximal 24 Bits.
Die Bitrate variiert von 64 kbps bis zu 448 kbps. 384 kbps
ist die normale Rate für 5.1 und 192 kbps für Stereo.
Die verlustbehaftete Komprimierung komprimiert um den Faktor
12.
Der Subwooferkanal, sofern vorhanden, geht von 3 bis 120
Hertz, wobei die 3 Hz eine Kannvorschrift sind, d.h. es wird
sich nicht jeder dran halten.
Dieses Format gibt es seit 1992. |
Dolby Digital EX:
Dieses ist die Heim-Version von Dolby Digital Surround EX
Hier wird Dolby Digital 5.1 um einen dritten Surround-Kanal
ergänzt, dem Rear Center.
Dieses Format gibt es seit Mai 1999. |
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Dolby Digital Surround EX:
Dieses ist die Kino-Version von Dolby Digital EX
Hier wird Dolby Digital 5.1 um einen dritten Surround-Kanal
ergänzt, dem Rear Center (SRC)
Dieses Format gibt es seit Mai 1999.

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Dolby E:
Dieses Format ist das Format, in dem man verlustfrei bzw.
bildgenau schneiden kann, und bei dem keine Daten verloren
gehen. Im Fernsehen und Rundfunk und bei der Herstellung von
Filmen mit DD müsste eigentlich jeder weltweit mit diesem
Format arbeiten, wenn man der Werbung der Firma Dolby
glauben darf. Als letzten Schritt der DD-Produktion wird
Dolby E dann in das eigentliche Format DD, dts, DVD-A etc.
umgewandelt. |
Dolby True-HD
Dolby True-HD beschreibt ein eigens für den
wachsenden HD-Markt entwickeltes Audio-Codec, das
speziell für den Einsatz auf Blu-Ray-Disks als
optionales, verlustfreies Raumklang-Format
entwickelt wurde. Der Codec unterstützt bis zu acht
Kanäle (entspricht 7.1) mit 24 Bit Samples und einer
Abtastrate von 96 kHz. Werden weniger als 8 Kanäle
genutzt, kann die Abtastrate auf 192 kHz erhöht
werden. Die maximale Datenübertragungsrate liegt bei
18 MB/s.
Verlustfrei deswegen, weil der digitale Datenstrom
bit-exakt zu 100 % der Abmischung des Tonmeisters
beim Mastering des Films entspricht.
Es basiert auf MLP (verlustfreier
Kompressionsalgorithmus für digitale
Tonaufzeichnungen) und versteht sich als dessen
Nachfolger. Die Übertragung findet über HDMI 1.3
statt. |
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DTS:
Ein Format mit der gleichen Kanalaufteilung, wie bei Dolby
Digital, meistens 5.1.
DTS arbeitet mit konstanter Bitrate von 64 bis 1536 kbit/s,
auf der DVD mit 384 oder 448kbit/s, die Sampling-Raten geht
von 48 bis 192 kHz bei bis zu 24 Bits. Bei der DVD gibt es
Komprimierung, verlustbehaftet, mit Faktor 4. Bei vielen
DVD-Playern sieht man beim flüchtigen Hinsehen ein
dts-Symbol auf der Frontplatte, aber diese DVD-Player haben
gar keinen DTS-Decoder. Wenn man genau hinsieht, dann steht
unter dem DTS der Text "Digital Out". Das bedeutet, dass man
einen Receiver/Verstärker mit dts-Decoder einsetzen muss, um
in den Genuss von dts zu kommen.
Der Subwooferkanal geht von 20 bis 80 Herz.
Dieses Format gibt es seit Mai 1993.

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DTS ES:
Bei 5.1 wird hier ein zusätzlicher Kanal für "Surround Rear
Center" aus den anderen Kanälen gewonnen, es handelt sich
demnach nicht um ein echtes 6.1-Format. |
DTS ES 6.1 Discrete:
Hier wird der Kanal "Surround Rear Center" als eigener Kanal
gespeichert, damit ist es ein echtes 6.1-System. |
DTS ES 6.1 Compatible:
Das ist eine Bezeichnung eines Geräts über seine Art, wie es
ohne offizielle DTS-Lizenz den 6. Kanal per Matrix aus den
andern Kanälen erzeugt. |
DTS ES 6.1 Matrix:
Ähnlich wie "DTS ES 6.1 Compatible" ist dies eine
Sparversion von DTS ES 6.1 Discrete. |
DTS 24/96:
Ein Mehrkanalformat mit 24 Bit und 96 kHz mit bis zu 6
Kanälen, unkomprimiert im Gegensatz zu Dolby Digital. |
DTS Neo6:
Ähnliches Verfahren wie Dolby Surround Prologic II. DTS Neo6
soll aber besser sein: Bis zu 7 Kanäle: separater
Subwooferkanal in Stereo, EffektRearCenter sowie
Effektlautsprecher mit vollem Frequenzumfang. |
DTS-HD Master
DTS-HD-Master steht für „Digital Theater Systems
High-Definition“ und beschreibt ein eigens für den
wachsenden HD-Markt entwickeltes verlustfreies Audio-Codec
mit Datenraten bis zu 6 Mbits/s (als Vergleich: DVD 768 –
1,536 Kbit/s), einer Abwärtskompatibilität zu DTS, einer
unbegrenzten Anzahl an Kanälen sowie einer Abtastrate von
192 kHz.
Verlustfrei deswegen, weil der digitale Datenstrom bit-exakt
zu 100 % der Abmischung des Tonmeisters beim Mastering des
Films entspricht.
DTS-HD-Master Audio deckt 18 MB/s auf HD-DVD und 24,5 MB/s
auf Blu-Ray-Disks ab. Zusätzlich ermöglicht es das
Sound-Master des Kinofilmes exakt wiedergeben zu können, was
beim Vorgänger DTS wegen der hohen Bandbreite des
Sound-Masters nicht möglich war. Außerdem werden geringe
Datenraten unterstützt, so dass zusätzliche Tonspuren oder
Audiokommentare als Erweiterungen gespeichert und zu dem
Hauptaudiokern hinzugefügt werden können. Diese
Kernaudiospur ist kompatibel zu DTS; wenn die Erweiterung
hinzugefügt wurde, kann diese nur direkt über den
HDMI-Ausgang als 7.1 ausgegeben oder in Echtzeit auf DTS
kompatible 5.1-Kanäle herunter gerechnet werden.
Der Ton kann analog über alle gängigen Ausgänge ausgegeben
werden, allerdings wird je Kanal ein Kabel benötigt.
Digitale Signale kann DTS-HD Master unverändert nur über
HDMI 1.3 übertragen werden. HDMI 1.0 und 1.2 können DTS HD
nur in PCM aufgelöst weiterreichen. Über optischen und
koaxialen SPDIF (Schnittstellen-Spezifikation für die
Übertragung digitaler Audiosignale) besteht nur die
Möglichkeit des Herunterrechnens auf 5.1-Kanäle sowie eine
maximale Bitrate von 1509,25 KB/s zur Verfügung. |
Circle Surround II by SRS:
Vergleichbar mit Dolby Pro Logic II bietet auch die von der
amerikanischen Firma SRS Labs entwickelte Circle
Surround-Technik die Möglichkeit, Stereo- oder analoge Dolby
Surround-Quellen über 5.1 Kanäle wiederzugeben. Circle
Surround II (CS II) ist eine weiterentwickelte, noch
leistungsfähigere Surround-Matrix-Decodiertechnologie, die
aus Mono-, Stereo-, Dolby Surround- und Circle
Surround-Quellen bis zu 6.1 Kanäle generiert. |
DVD-Audio:
Ein Mehrkanalformat mit verschiedenen Bitraten (20 und
24Bit), Abtastfrequenzen (48 kHz, 96kHz, 192 kHz) und
Kanälen 2 bis 8. |
2+2+2:
Das 2+2+2 Mehrkanal-Verfahren ist ein von mdg entwickeltes
Aufnahme- und Wiedergabeverfahren, kompatibel zu Stereo- und
Surround-Wiedergabe. Während durch die Stereo- und
Surround-Wiedergabe nur eine zweidimensionale Wiedergabe
möglich ist, ermöglicht das 2+2+2 Mehrkanal-Verfahren nicht
nur eine dreidimensionale Klangwiedergabe, sondern bietet
auch im gesamten Raum "optimale Hörplätze". Für die 2+2+2
Mehrkanal-Wiedergabe benutzen sie bitte die bereits
vorhandenen Stereo-Lautsprecher (vorne rechts und links) und
die rückwärtigen Lautsprecher (hinten rechts und links).
Zusätzlich montieren Sie ein weiteres Lautsprecherpaar
direkt über den beiden vorderen Stereolautsprechern.
Für eine dreidimensionale Wiedergabe schließen Sie an den
oberen linken Lautsprecher das Signal des
Center-Lautsprechers an und an den rechten oberen Kanal
schließen Sie das Signal des Subwoofers an. |
DSD bzw. SACD:
Gibt es seit März 1999.
Das Tonformat (eher Tonaufzeichnungsformat) heißt DSD (Direct
Stream Digital), der Datenträger, auf dem dieses Format
gespeichert wird, ist die SACD. Technisch gesehen ist die
SACD eine DVD.
DSD ist ein Aufzeichnungsformat, bei dem von Sample-Wert zu
Sample-Wert (mit der Geschwindigkeit von 2,8 Millionen
Samples/Sekunde) jeweils eine Änderung um maximal ein Bit
gespeichert wird. Die Genauigkeit, mit der die abgetastet
wird, ist 24 Bit. Die Abtastfrequenz 2,8 MHz ist nicht
direkt vergleichbar mit denen der anderen Formate. Es gibt
2.0 und 5.1 Kanäle und Mehrschicht-Datenträger (Hybrid), bei
denen auch eine normale CD abspielbar ist. Wenn ein
SACD-Player einen digitalen SPDIF Ausgang hat, dann ist
dieser zur Zeit (Stand: Mai 2003) immer nur beim Abspielen
von CDs aktiv, bei SACDs ist er ausgeschaltet. Nachtrag
Januar 2004: jetzt gibt es Geräte auf dem Markt, bei denen
der digitale Datenstrom per iLink (IEE1394 bzw. auch
Firewire genannt) vom Player an einen Receiver/Decoder
übertragen werden kann.
Die Entwickler Sony und Philips haben die Super
Audio-CD-Spezifikation, die den herkömmlichen CD-Standard
mit einbezieht, im sog. â??Scarlet Bookâ?? abgelegt. |
MPEG-1:
Die Bezeichnung MPEG betrifft nicht nur Tonformate sondern
auch Bildformate.
Bei Video: System zur datenreduzierten Codierung mit
niedriger Bildqualität. Verwendet bei CD-I und Video-CD. Bei
Audio: System zur datenreduzierten Codierung von bis zu 2
Kanälen. |
MPEG-2:
Bei Video: System zur datenreduzierten Codierung mit hoher
Bildqualität. Verwendet bei DVD. Bei Audio: System zur
datenreduzierten Codierung von bis zu 7.1 Kanälen.
Die Datenrate bei einer qualitativ hochwertigen MPEG
-2-Wiedergabe für Bild und Ton liegt bei etwa 50 MB/s. Für
die Codierung der hochwertigen HDTV-Signale war ursprünglich
ein MPEG-3-Format angedacht, dieses wurde jedoch nie
ausgeführt. |
THX:
THX ist kein Aufzeichnungsformat sondern eine
Wiedergabe-Definition. Es wird von der Firma THX festgelegt,
wie die Lautsprecher etc. beschaffen sein müssen, damit eine
bestimmte Wiedergabequalität erreicht wird. Der Schwerpunkt
liegt hier bei der Wiedergabe von Filmton. THX bedeutet
nicht unbedingt Hifi und umgekehrt. Um ein THX-Logo für
einen Verstärker oder eine Lautsprecherkombination verwenden
zu dürfen, müssen die THX-Normen erfüllt werden, diese
werden auch geprüft. |
MP3:
MP3 ist kein Mehrkanalformat, sondern bisher nur ein
Stereoformat. Dieses Dateiformat ist für die Speicherung von
komprimierter Musik, wo das weggelassen wird, was man nicht
hören würde. Da kommt das Beispiel mit dem Wecker: wenn es
still ist, hört man ihn ticken. aber sobald der Wecker
klingelt, hört man das Ticken nicht mehr, obwohl er
natürlich weiter tickt. Deshalb man kann das Ticken bei
einer Aufnahme weglassen, weil es niemand mit gesunden
menschlichen Ohren hören kann. Die CD hat eine Bitrate von
ca. 1400 kBit/s (WAV-Datei), bei MP3 sind Bitraten von 128
bis 320 kBit/s üblich, wobei viele Hörer bei 320 kBit/s
keinen Unterschied zur CD mehr erhören. |
SPDIF:
SPDIF ist kein Ton-Format, sondern die Spezifikation für
eine Schnittstelle. SPDIF steht für Sony Philips Digital
InterFace und ist ein digitaler Einang oder Ausgang für
digitalen Ton im elektrischen Format.
Allgemeine SPDIF Daten:
Samplingfrequenz CD 44.1kHz (2.8224 Mbit/s), DAT 48kHz
(3.072 Mbit/s)
Bandbreite: 100kHz - 6Mhz
Signal Bitrate: 2.8Mhz (Fs=44.1kHz), 2Mhz (Fs==32kHz) und
3.1Mhz (Fs=48kHz)
Pins: Digital-In, Digital-Out, VCC +5V, Gnd
Max. Auflösung: 20Bit (24Bit optional). |
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