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Worum geht es in diesem Bericht?
Da die High-Definition auch in Europa schnell zunahm wurde die Markeinführung
dieser
Kennzeichnung nur natürlich. Marktprognosen ergaben, dass im Jahr 2008 mehr als
fünf Millionen Haushalte in Europa HDTV (siehe HDTV im Heimkino-Wissen)
empfangen
werden.
Offiziell standardisiert wurde HDTV von der EICTA (European Information &
Communications Technology Industry Association) mit der Bekanntgabe der
Bedingungen
für die Anforderungen an HD-Fernsehgeräte, die das „HD-Ready“-Logo tragen
dürfen,
am 19.01.2005.
Die unterschiedlichen Fernsehformate: Letztlich entscheidet die Auflösung.
Unterschieden wird hier die Standardauflösung typischer Fernsehsignale (SD =
Standard
Definition) und die hohe Auflösung der neuen Fernsehgeräte (HD =
High-Definition).
Fernsehsender können grundsätzlich SD- und HD-Signale in analoger und digitaler
Form
senden, jedoch müssen Fernsehstudios ihre Beiträge mit hochauflösenden
HDTV-fähigen
Kameras aufzeichnen, um die maximale Bildqualität des neuen Standards
auszureizen.
Zu den analogen SD-Formaten zählt auch der über die letzten Jahrzehnte
etablierte
PAL/SECAM-Standard, der für die relativ kleinen Bildschirmgrößen normaler (bzw.
nun
älterer) Röhren-Fernsehgeräte ausreichende Qualität lieferte.
Dies änderte sich jedoch drastisch mit der Einführung von LCD-Fernsehgeräten,
denn diese
ermöglichen weitaus größere Bildschirmdiagonalen und dort kann die Auflösung des
SD-Formates nicht mehr mithalten. Die SD-Format-Auflösung beträgt 720x576 Pixel
– ein
neuer LCD TV bietet hier schon 1366x768 Pixel. Wir sehen also schon, dass der
alte
Standard hier rein technisch gar nicht so viele Bildinformationen liefern
könnte, wie benötigt.
Wer seinem neuen LCD-Fernseher alles abverlangen will, benötigt eine hochwertige
Bildquelle,
wie eine DVD, die dem Bildschirm hochauflösende Signale zur Verfügung stellt.
Die neuen HD-Formate können Fernseher also mit erstklassigen Bildsignalen in der
benötigten
Auflösung versorgen – was für den Zuschauer sehr vom Vorteil ist.
Im folgenden Schaubild erkennen Sie die unterschiede der beiden Formate SD und
HD deutlich:
Vorteile von HDTV:
Der klar größte Vorteil des neuen Standards ist die verbesserte Bildqualität als
bei Fernsehbildern
in der Standardauflösung. HD unterscheidet in zwei Formate: 720p und 1080i. Bei
720p werden
720 Zeilen progressiv wiedergegeben, während 1080i eine Interlace-Wiedergabe von
1080-Zeilen
hat.
Vorteile des 720p-Verfahrens sind ein klareres Bild, das zudem stabiler ist, als
ein 1080i-Bild.
Dadurch eignet sich dieses Format besonders gut für TV-Übertragung mit viel
schnellen
Bewegungen, wie z. B. im Sport. Der Vorteil des 1080i-Verfahrens ist ein
detailreicheres Bild.
Wie wird HDTV übertragen?
Zunächst wird HDTV wahrscheinlich nur über Satellit übertragen, gefolgt von
terrestrischer- oder
Kabelübertragung. Neue Ankündigungen zeigen jedoch, dass die Verfahren je nach
Land und
Sender unterschiedlich sind. Letztendlich liegt die Entscheidung über das
Übertragungsverfahren
bei der Regierungspolitik des jeweiligen Landes.
Bedingungen und Anforderungen für „HD-Ready“-Fernsehgeräte.
Fernsehgeräten wird erst das „HD-Ready“-Logo verliehen, wenn sie folgende
Anforderungen
erfüllen:
- Eine minimale, native Auflösung von 720 physischen Zeilen im Breitbildformat.
- Zumindest einen analogen YPBPR und DVI bzw. HDMI-Eingang.
- HD-fähige Eingänge müssen zu folgenden HD-Videoformaten kompatibel sein:
- 1280x720 bei 50 Hz (720p 50 Hz)
- 1280x720 bei 60 Hz (720p 60 Hz)
- 1920x1080 bei 50 Hz (1080i 50 Hz)
- 1920x1080 bei 60 Hz (1080i 60 Hz)