Sie befinden sich hier: Home - News - CD-Bewertungen - Jack Johnson - Sleep Through The Static

cd-bewertungen
 

zurueck


 

Jack Johnson hifi-online

Genre:
(Folk–)Pop

Laufzeit:
51 Minuten

Label:
Brushfire

Erschienen am:
01.02.2008

Bewertung vom 11.02.2008: Jack Johnson "Sleep Through The Static

Jack Johnson, auch bekannt als amerikanischer Surfer und Filmregisseur, lässt die Herzen seiner Fans höher schlagen! Zwei Jahre nach seinem Soundtrack für den Film "Curious George" präsentiert der Musiker sein neuestes Studioalbum "Sleep Through The Static". Im Gegensatz zu den Vorgänger–Alben, wie "In Between Dreams", ist es etwas rhythmusbetonter und teils sogar schon sehr poppig.

Die CD beginnt mit dem gemütlichen Song "All At Once" gefolgt vom schon etwas aufgeweckterem und doch sehr besinnlichen "Sleep Through The Static".

Etwas Reggae–Feeling kommt dann schon bei Song Nummer Drei " "Hope" " auf. Jack wird hier sehr gut von seinem Schlagzeuger Adam Topol unterstützt, welcher sehr feinfühlig spielt und insgesamt dafür sorgt, dass dieses Stück wieder ein wenig flotter als "Sleep Through The Static" ist.

Das Jack auch weiterhin Spezialist für harmonische Balladen ist, stellt er mit "Angel" mehr als unter Beweis. Ein sehr angenehmer und fast ausschließlich nur mit der Akustik–Gitarre unterstützter Song, der allerdings leider nur zwei Minuten andauert.

Bei "Enemy" teilte sich dann meine Meinung: Die kurzen guten Refrains können die allgemeine "Langeweile", die in den übrigen Abschnitten des Songs auftritt leider nicht wettmachen.

Mit "If I Had Eyes" " einer der Single–Auskopplungen " kommt auch wieder Band–Mitglied Zach Gill mit dem Piano zur melodischen Unterstützung zum Einsatz.

Die nächste wundervolle Ballade ist titelmäßig bestimmt in irgendeiner Weise mit "Angel" verwandt und dies in mehr Beziehungen, als dass "Same Girl" ausschließlich nur mit der Gitarre unterstützt wird und durch einen schönen Text und angenehm, sanfte Stimme von Jack überzeugt.

"What You Thought You Need" und "Adrift" bieten nichts, was nicht im Text schon genannt worden ist, was jedoch nicht bedeutet, dass diese Stücke schlecht sind " eher im Gegenteil!

Jedoch ist der nächste Song auf dieser CD ein etwas rockigerer " wenn man ihn im Vergleich zu den Balladen sieht! "Go On" hat vom Tempo und Spielfreude viel von "Sleep Through The Static". Spätestens hier fällt einigen Jack Johnson–Hörern bestimmt etwas auf: Seine bisherigen Alben spielten allesamt sehr homogen, kein Song stach heraus, alle klangen irgendwie gleich. Aber allein schon mit den beiden oben genannten Songs und "If I Had Eyes" merkt man, dass Jack sich die Kritik zur Eingängigkeit zu Herzen genommen hat.

Auch in "They Do, They Don"t" kommt die E–Gitarre in einem Song über erlaubte und verbotene Sachen zum Einsatz. Ein weiterer Unterschied zu bisherigen Longplayern des Hawaiiers!

"While We Wait" ist mit etwas mehr als einer Minute nicht einmal so lang, dass man sich fragen kann, ob es eine weitere Ballade ist oder ob noch ein knackiger Refrain folgt.

Härtere Drums und wieder einmal die E–Gitarre tauchen in "Monsoon" auf, dem Song, den Jack zusammen mit Merlo Podlewski komponierte. Geschickt eingesetzte Tempowechsel zeichnen diesen Song zusätzlich noch aus.

Mit "Losing Keys" lässt Jack sein neuestes Meisterwerk ausklingen. Angenehme Musik zum Mitwippen macht Lust auf mehr, aber da muss müssen wir leider wieder ein wenig warten, bis hoffentlich ein neues Studioalbum rauskommt!

Fazit:

"Sleep Through The Static" – die neue Referenz–CD von Jack Johnson!
Die zweijährige Pause hat Jack für viele neue Ideen und vor allem Songwriting perfekt genutzt. Diese CD ist einfach super, eine der wenigen CDs, die man hören kann, ohne auch nur einen Song überspringen zu müssen.

Anspieltipps:

  • Angel

  • Go On

  • If I Had Eyes

  • Sleep Through The Static


Bewertung:

CD–Qualität: 5 Sterne
CD–Bewertung: 4,5 Sterne

 

nach oben