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Audiolexikon - R
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Rack: Spezielles HiFi-/ TV Möbelstück.
Auch im Profibereich; oftmals die Bezeichnung für
Transportkisten fest integrierter Elektronikgeräte.
Rauschunterdrückung: Ein System zum vermindern des
Rauschens auf MC's. Es gibt das Dolby B, C, S und
HX-Pro-System. Funktionsweise: Beim Speichern der Signale
(siehe Signal) auf dem Datenträger werden bestimmte
Frequenzbereiche um einen gewissen Grad verstärkt
gespeichert. Das normale Rauschen steht dann in einem
kleineren Verhältnis zu den restlichen Signalen. Beim
Abspielen werden die Signale um genau den dB-Wert
abgeschwächt wieder verarbeitet.
Rauschspannungsabstand: Bezeichnet einen Wert
(ausgedrückt in in Dezibel (siehe Dezibel) ), der angibt,
wie hoch der Anteil unvermeidbarer (bauartbedingter)
Störgeräusche (z. B. Störspannungen aus Brummen, Rauschen,
Prasseln, Knacken etc.) im Signalweg ist. Je höher der
Rauschspannungsabstand, desto geringer die Störgeräusche.
Gute Werte sind z. B. 80 dB für den Phono-MM-Eingang, 77 dB
für den Phono-MC-Eingang (siehe Phono-MC-Eingang) und 80 dB
für den Hochpegel-Eingang.
RCA: Amerikanische Bezeichnung für koaxiale
Cinch-Verbindung, ursprünglich die Abkürzung für Radio
Corporation of America.
RDS (Radio Data System): RDS übermittelt
Zusatzinformationen zum Radioprogramm. Dazu gehören
beispielsweise Sendername, Musiksparte, Uhrzeit und Hinweise
zum gerade laufenden Titel.
Receiver: Kombinationsgerät aus Verstärker und Tuner.
Record-Out: Die Schaltung Record-Out ermöglicht die
Aufnahme einer Klanquelle, währenddessen gleichzeitig eine
andere Klangquelle gehört werden kann.
Reihenschaltung: Oftmals bei Lautsprecherverkabelung
verwendet.
Bei der Reihenschaltung addieren sich die Widerstandswerte.
Reset: Funktion zur Rückstellung eines Gerätes in den
Ursprungszustand.
Resonanzfrequenz: Vorgang, der in der
Lautsprechertechnik und Raumakustik von Bedeutung ist.
Eigenresonanz ist ein molekular bedingtes Resonanzverhalten
eines Werkstoffes. Nahezu jeder Werkstoff schwingt bei einer
oder mehreren bestimmten Frequenzen mit, wenn er angestoßen
wird, oder einer anderen äußeren Einwirkung unterworfen
wird. Die spezifische Eigenresonanz-Frequenz ist abhängig
von Form, Gewicht und Steifigkeit des Werkstoffes. Bei
Lautsprechern gibt es beabsichtigte und ungewollte -
unvermeidbare - Systemresonanzen, wie z. B. die
Eigenresonanz der bewegten Masse des Lautsprechers. Andere
Resonanzen, wie z. B. solche im Gehäuse des Lautsprechers,
im Werkstoff der Membran oder an der Aufhängung des Chassis
sind ungewollt und sollten konstruktiv weitmöglichst
vermieden werden.
RF: Bezeichnet die Abkürzung für Radio Frequency und
steht für Radio- oder Hochfrequenz (= alle Frequenzen
oberhalb von 30 kHz).
RF-Out: RF-Out bezeichnet einén Hochfrequenzausgang
der Dolby Digital (siehe Dolby Digital) als analoge
frequenzmodulierte Signale (siehe Signal) am
Laserdisc-Player ausgibt. Um daraus wieder das digitale
Dolby Digital zu erhalten, durchläuft das Signal im
Verstärker einen RF-Decoder. Physikalisch erfolgt die
Ausgabe über eine koaxiale Cinch-Verbindung.
Richtwirkung: Die Richtwirkung gibt an, wie -
insbesondere mit welchen Abstrahlwinkeln - die Schallwellen
in einen Raum abgestrahlt werden. Beispiel: Die Norm von THX
Home Ultra (siehe THX Home Ultra ) legt fest, dass
Frontlautsprecher eine breite und weitgefächerte horizontale
Abstrahlung und eine sehr enge vertikale Abstrahlung haben
sollen.
RMS: Die Angabe einer Leistung in Watt (RMS) ist die
amtliche, internationale und einzig aussagekräftige Aussage.
RMS bedeutet Root Mean Square und ist ein aufwendiges
Messverfahren, das die Leistung über den gesamten relevanten
Frequenzbereich mittels eines sogenannten Pink-Noise (siehe
Pink-Noise) erfasst. Pink-Noise hat gegenüber dem
Weißen-Rauschen (White Noise) einen Pegelabfall von
3dB/Oktave (siehe Oktave) nach oben, was sicherstellt, dass
der Energiegehalt des Rauschsignals pro Oktave konstant ist.
Röhren: Röhren sind die Vorgänger der heutigen
Transistoren. In Röhren wird mit Hilfe eines
Elektronenstrahles verstärkt. Deshalb leuchten sie auch bei
Betrieb. (siehe HiFi-Wissen)
Rückkopplung: Bezeichnet in der Elektronik von
Verstärkern oder aktiven Frequenzweichen ein Verfahren zur
Fehlerkorrektur, bei dem ein Teil des Ausgangssignals einer
Schaltung an den Eingang zurückgeführt wird. Durch den
Vergleich der beiden Signale sollen Abweichungen korrigiert
und ausgeschaltet werden.
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