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Parallelschaltung: Oftmals bei
Lautsprecherverkabelungen angewendet. Parallelschaltungen
halbieren den Widerstand.
Parametrischer Equalizer: EQ mit wenigen in
Einsatzfrequenz, Bandbreite und Pegel regelbaren Bändern
(Frequenzbereichen) im Unterschied zu graphischen EQs mit
bis zu 30 fest vorgegebenen Bändern.
Partitialschwingung: Bezeichnet einen
Begriff in der Lautsprechertechnik. Theoretisch idealisiert,
sollte eine Lautsprecher-Membran schwingen wie ein in sich
unverformbarer Kolben. In der Praxis entstehen jedoch auf
der Membranoberfläche - ähnlich wie auf einer
Wasseroberfläche - unerwünschte Wellenbewegungen:
Teilbereiche der Membran schwingen nach vorne, während
andere Bereiche gleichzeitig nach hinten schwingen. Zutage
tritt dieses Phänomen verstärkt auf, wenn die abzustrahlende
Wellenlänge kleiner als der Membrandurchmesser ist.
Partialschwingungen können zwischen Membranmitte und -rand
sogar "stehende Wellen" bilden. Als Folge von
Partialschwingungen können mitunter Teile des eigentlichen
Musiksignals ausgelöscht werden (siehe Interferenz), was
dann wiederum einen ungleichmäßigen Frequenzgang bedingt.
PASC: Precision Adaptive Subband Coding (PASC) ist
ein auf MPEG basierendes Datenreduktionsverfahren, das in
der Digital Compact Cassette (DCC) eingesetzt wird. Ziel
dieses Verfahrens ist es, digitalisiertes Audio in
CD-Klangqualität auf Audiobändern zu speichern. Dies
erreicht PASC durch eine Optimierung zweier Faktoren, die
das Hörvermögen bestimmen: Der erste in PASC berücksichtigte
Effekt ist die Hörschwelle. Die Hörschwelle ist die
Lautstärke, bei der das menschliche Hörvermögen überhaupt
erst einsetzt. Sie ist frequenzabhängig und dadurch
gekennzeichnet, das das Hörvermögen bei mittleren Frequenzen
empfindlicher ist als bei tiefen oder hohen. PASC
berücksichtigt dies, indem es nur Töne oberhalb der
Hörcharakteristik bearbeitet. Der zweite Effekt ist die
Lautstärke, die im Empfinden einer gewissen Dynamik
unterliegt und die Hörschwelle verändert. Das bedeutet, dass
bei lauteren Tönen die Hörschwelle automatisch ansteigt.
Diese Dynamisierung der Hörschwelle wird in PASC ebenfalls
berücksichtigt. Das PASC-Verfahren ist höchst effizient, es
benötigt bei gleicher Tonqualität nur ein Viertel der
Bitrate gegenüber PCM. PASC setzt auf den MPEG-Standard und
hat eine Bitrate von 384 kbit/s.
Passive Frequenzweiche: Auch Passivweiche.
Elektronisches Bauteil, das der Aufteilung des
Frequenzspektrums in verschiedene Frequenzbereiche, z. B.
Tiefton-, Mittelton-, Hochton-Bereich, dient. Passiv - im
Unterschied zu aktiv - deshalb, weil die Operation ohne
Unterstützung einer Verstärkerendstufe durchgeführt wird.
Passivweichen kommen meist in Lautsprechern zum Einsatz. Von
der je nach Hersteller unterschiedlichen Ausführung dieses
Bauteils hängt maßgeblich die Qualität des Lautsprechers ab.
Passiver Strahler: In der Lautsprechertechnik eine
zusätzliche Tieftönermembran ohne eigenen Magneten oder
Schwing - daher "passiv" - die als Erweiterung des primären
aktiven Tieftöners dient. Diese Technik wirkt ähnlich wie
Bassreflexkanal und dient dazu, den Schalldruck der tiefen
Frequenzen zu erhöhen und damit einen "satten" Bass zu
erzeugen.
PCM: Pulse Code Modulation, codierter Datenstrom, der
anfällt, wenn analoge Toninformationen in digitale Signale
(siehe Signal) umgewandelt werden. Beim PCM-Datenstrom der
CD beträgt die Abtastrate 44,1 kHz, d. h. während einer
Sekunde wird 44.100 mal das analoge Signal abgegriffen und
in einen digitalen Wert umgewandelt. Bei Dolby Digital
beträgt die Samplingfrequenz 48 KHz, bei DVD-Audio 96 kHz.
Pegel: Technischer Ausdruck für Lautstärke oder
Signalstärke.
Pegelabgleich: Bei den meisten AV-Geräten, die einen
Surround-Dekoder eingebaut haben, kann man das
Lautstärke-Verhältnis der einzelnen Lautsprecher zueinander
mit Hilfe eines eingebauten Rauschgenerators einstellen.
Pentode: Bauform einer Röhre.
Phase: Der relative Zeitversatz eines Signals (siehe
Signal) in Bezug auf ein anderes Signal. Wird üblicherweise
in Grad der Verschiebung angegeben.
Phasendifferenzen: Von Phasendifferenzen spricht man,
wenn zwei elektronische oder akustische Schwingungen
gleicher Frequenz zu einander versetzt verlaufen. Sie haben
nicht den gleichen zeitlichen Ursprung.
Phase Plug: Bezeichnet eine Kugel- oder konusförmige
"Nase" in der Mitte einer Tief- oder Mitteltönereinheit
eines Lautsprechers. Durch dieses Konstruktionsmerkmal soll
der Frequenzgang (siehe Frequenzgang) linearisiert und die
Ausbreitung der höheren Frequenzen verbessert werden. Oft
besteht dieses Bauteil aus Metall und hat so noch den
Nebeneffekt, Wärme aus dem magnetischen System des
Lautsprechers abzuleiten.
Phasenlinearität: Wiedergabe ohne Phasenverzögerung
(siehe Phasenverzögerung).
Phasenverdrehung: Werden beim Lautsprecheranschluss
an einem der Lautsprecher die beiden Anschlüsse (rot und
schwarz) vertauscht, so wirkt sich dies in einer
Phasenverdrehung aus. Dies erzeugt - meist ungewollte -
Einbußen der Wiedergabequalität.
Phasenverzögerung: Lautsprechertechnik: Zeitlich
verzögerte Wiedergabe einiger Frequenzen im Vergleich zu
anderen Frequenzen. Kann für Effekte in
Home-Cinema-Sound-Anlagen bewusst so eingestellt werden, ist
aber im Normalfall unerwünscht. Das Gegenstück ist eine
phasenlineare Wiedergabe, siehe Phasenlinearität.
Phon: Das menschliche Ohr besitzt
hinsichtlich der Schallwahrnehmung im Frequenzverlauf keine
konstante Empfindlichkeit. Da also die Lautstärkewahrnehmung
nicht nur vom Schallpegel abhängt, sondern auch von der
Frequenz, wurde das Phon eingeführt. Die Phon-Kurve zeigt
bezogen auf den Schallpegel und die Frequenz die Wertepaare
auf, bei denen eine gleichgroße Lautstärke wahrgenommen
wird. Sie ist also keine rein physikalische Messung, sondern
der Kurvenverlauf wird bestimmt von der menschlichen
Lautstärke-Empfindung.
Phono: Steht im Zusammenhang mit HiFi für (analoge)
Plattenspieler.
Phonodetektor: Bezeichnet ein zentrales Bauteil in
CD- und DVD-Playern. Der Phonodetektor wandelt die optischen
Binärimpulse der CD bzw. DVD in elektrische Informationen
um.
Phono-MC-Eingang: Plattenspieler mit MC-Tonabnehmer (Moving
Coil-Tonabnehmer) liefern nur eine äußerst geringe
Ausgangsspannung von 0,1 bis 0,5 mV - ein normaler
Hochpegeleingang liefert 100 bis 500 mV. Deshalb erfordert
dieser Plattenspieleranschluss einen speziellen,
hochempfindlichen Vorverstärker, den Phonovorverstärker
(siehe Phonovorverstärker) mit eigenem Eingang. Je nach Typ
und Ausgangsspannung des Tonabnehmersystems werden
Phono-MM-Eingang und Phono-MC-Eingang unterschieden. Ein
guter Verstärker hat für den Phono-Eingang einen Umschalter
zwischen MM und MC.
Phono-MM-Eingang: Plattenspieler mit MM-Tonabnehmer (Moving
Magnet-Tonabnehmer) liefern nur eine sehr geringe
Ausgangsspannung (zwei bis fünf mV) - ein normaler
Hochpegeleingang liefert hingegen 100 bis 500 mV. Deshalb
erfordert dieser Plattenspieleranschluss einen speziellen,
hochempfindlichen Vorverstärker, den Phonovorverstärker
(siehe Phonovorverstärker) mit eigenem Eingang.
Phonoverstärker: Plattenspieler mit
Tonabnehmersystemen MC (Moving Coil) oder MM (Moving Magnet)
liefern nur äußerst geringe Ausgangsspannungen. Deshalb sind
normale Hoch-Pegel-Eingänge nicht zum Anschluss von
Plattenspielern geeignet. Gute Verstärker enthalten einen
Phonovorverstärker mit entsprechenden (schaltbaren)
Eingängen für MC- und MM-Tonabnehmersysteme.
Phonovorverstärker: Moderne Plattenspieler sind mit
Magnet- oder MC-Tonabnehmern ausgestattet. Diese Tonabnehmer
haben eine sehr kleine Ausgangsspannung. Sie benötigen einen
sogenannten Phono-Entzerr-Vorverstärker. Verstärker, die "phono",
"MM" und/oder "MC"-Eingänge haben, eignen sich zum direkten
Anschluss eines Plattenspielers. Sehr häufig jedoch bieten
Verstärker keinen speziellen Phono-Eingang mehr. Dann muaa
ein Phono-Vorverstärker zwischen Plattenspielern und einen
beliebigen Hochpegel-Eingang (z. B. "Line", "AUX", "CD",
"Band", "Cassette" etc.) geschaltet werden. Ein
Phono-Vorverstärker passt das Signal vom Plattenspieler so
an, dass an seinem Ausgang der Pegel genauso laut ist wie
bei CD-Spielern, Tuner und anderen Geräten. Hochwertige
Phono-Vorverstärker klingen jedoch in aller Regel auch viel
besser als eingebaute Phono-Stufen. Daher ist es in vielen
Fällen sinnvoll, einen getrennten Phono-Vorverstärker zu
verwenden, wenn Sie besonders hochwertige Musikwiedergabe
schätzen.
Photodetektor: Zentrales Bauteil in CD- und
DVD-Playern. Der Photodetektor wandelt die optischen
Binärimpulse der CD/DVD in elektrische Informationen um.
Pin: Bezeichnet einen Teil eines Steckers, der die
Signale (siehe Signal) führt und von den Buchsen aufgenommen
wird. Ein Cinch-Stecker hat z. B. einen Pin in der Mitte.
Pink-Noise: Bezeichnet ein definiertes Prüfsignal,
das ein A/V-Receiver erzeugt, um die Frequenzgänge (siehe
Frequenzgang) und den Schalldruck (siehe Schalldruck) der
einzelnen Lautsprecher einmessen und anpassen zu können.
Pink Noise zeichnet sich dadurch aus, dass alle Frequenzen
mit gleichem Pegel ausgegeben werden. Vorsicht: Pink Noise
kann das Gehör schädigen. Deshalb sollte beim Einmessen
sicherheitshalber ein Gehörschutz getragen werden.
Pit: Winzigkleine Informationseinheit, die auf einer
CD oder DVD eingeprägt ist. Sie wird
von der Laserabtasteinheit (siehe Laserabtasteinheit)
optisch erkannt.
Pitch: Englisch für Tonlage, Tonhöhe; abhängig von
der Frequenz, je langsamer, d.h. je niedriger die Frequenz,
desto tiefer der Ton, je schneller und höher die Frequenz,
desto höher der Ton.
PMPO: PMP (Peak Music Power) und PMPO (Peak Music
Power Output) sind zwei Leistungsangaben, meist von
Verstärkern mit wenig Leistung verwendet werden, um deren
Leistung gut aussehen zu lassen. Es ist ein rein erfundener
Wert ohne Bezug zur echten Leistung.
Polplatte: Bauteil eines Lautsprechers. Die Polplatte
konzentriert das Magnetfeld einer Lautsprechereinheit im
Luftspalt.
Polypropylen: Synthetischer Werkstoff, der bei der
Fertigung von Lautsprechermembranen bei Tief- und
Mitteltönern eingesetzt wird. Das Material ist fest, relativ
leicht und äußerst stabil gegenüber mechanischen Einflüssen.
Poti: Bezeichnet die technische Bezeichnet für einen
Lautstärkeregler.
Power-Outlet: Steckdose auf der Gehäuserückseite für
die Stromversorgung weiterer Geräte.
Preset: Fester, wieder aufrufbarer Speicherplatz
(Radiosender, Klangbild, etc.)
ProLogic-Decoder: Bezeichnet ein Bauteil eines
AV-Receivers, das für die Decodierung des
ProLogic-Soundtracks zuständig ist.
Puck: Unterlage für Lautsprecher zum Abfangen
unerwünschter Vibrationen.
Punktschallquelle: Bezeichnet eine
Idealvorstellung, bei der der Schall aus einem einzigen
Punkt kommt und sich als Kugelwelle im Raum ausbreitet. In
der Praxis muss "Punkt" aber immer im Verhältnis zum
Hörabstand gesehen werden, so kann bei einer großen
Entfernung von einer Schallwand mit mehreren Chassis, diese
durchaus als Punktschallquelle betrachtet werden. Rückt man
aber näher heran, so dehnt sich der "Punkt" (relativ
betrachtet) wieder aus. Das kugelförmige Abstrahlverhalten
gelingt ebenfalls nur näherungsweise, nämlich dann, wenn der
Membrandurchmesser des Chassis wesentlich kleiner ist als
die Wellenlänge des gesendeten Signals (siehe Beugung).
Push-Pull Coupled Cavity: Bezeichnet ein
Konstruktionsprinzip bei Lautsprechern. Dabei werden zwei
Tieftöner gegenphasig zwischen zwei Kammern angebracht. Eine
der Kammern ist geschlossen, die andere hat eine
Bassreflexrohr-Öffnung. Dadurch können die Tieftöner so
arbeiten, als ob sie in einem wesentlich größeren Gehäuse
eingebaut wären. Dieses Bauprinzip bietet gegenüber
konventioneller Konstruktion drei entscheidende Vorteile: 1.
tieferer Bass, 2. verbesserte Leistung und höherer
Wirkungsgrad und 3. präzisere und verzerrungsfreie
Wiedergabe.
Push-Pull Coupling: Bezeichnet eine Technik, in der
zwei Tiefton-Chassis so angebracht sind, dass sich ihre
Membranen (siehe Membran) gegenüberliegen. Damit können zwei
Tieftöner so arbeiten, als ob sie ein einziger größerer,
jedoch steiferer Tieftöner wären.