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Parallelschaltung: Oftmals bei Lautsprecherverkabelungen angewendet. Paralellschaltungen halbieren den Widerstand.

Passive Frequenzweiche: Auch Passivweiche. Elektronisches Bauteil, das der Aufteilung des Frequenzspektrums in verschiedene Frequenzbereiche, z. B. Tiefton-, Mittelton-, Hochton-Bereich, dient. Passiv - im Unterschied zu aktiv - deshalb, weil die Operation ohne Unterstüzung einer Verstärkerendstufe durchgeführt wird. Passivweichen kommen meist in Lautsprechern zum Einsatz. Von der je nach Hersteller unterschiedlichen Ausführung dieses Bauteils hängt maßgeblich die Qualität des Lautsprechers ab.

Passiver Strahler: In der Lautsprechertechnik eine zusätzliche Tieftönermembran ohne eigenen Magneten oder Schwing - daher "passiv" - die als Erweiterung des primären aktiven Tieftöners dient. Diese Technik wirkt ähnlich wie Bassreflexkanal und dient dazu, den Schalldruck der tiefen Frequenzen zu erhöhen und damit einen "satten" Bass zu erzeugen.

PCM: Pulse Code Modulation, codierter Datenstrom, der anfällt, wenn analoge Toninformationen in digitale Signale (siehe Signal) umgewandelt werden. Beim PCM-Datenstrom der CD beträgt die Abtastrate 44,1 kHz, d.h. während einer Sekunde wird 44.100 mal das analoge Signal abgegriffen und in einen digitalen Wert umgewandelt. Bei Dolby Digital beträgt die Samplingfrequenz 48 KHz, bei DVD-Audio 96 kHz. Die Quantisierung (auch Auflösung oder Wortbreite genannt) gibt an, in wieviele unterschiedliche digitale Werte ein Signal umgewandelt werden kann. 16 bit Wortbreite ist bei der CD Standard. Damit lassen sich 65.556 unterschiedliche Toninformationen darstellen. Im DVD-Audio Standard beträgt die Auflösung 24 bit. Damit lassen sich 16,77 Mio. unterschiedliche Informationen darstellen, das ist eine 256-fachung der Feinauflösung des CD-Standards!

Pegel: Technischer Ausdruck für Lautstärke oder Signalstärke.

Pegelabgleich: Bei den meisten AV-Geräten, die einen Surround-Dekoder eingebaut haben, kann man das Lautstärke-Verhältnis der einzelnen Lautsprecher zueinander mit Hilfe eines eingebauten Rauschgenerators einstellen.

Phase: Der relative Zeitversatz eines Signals (siehe Signal) in Bezug auf ein anderes Signal. Wird üblicherweise in Grad der Verschiebung angegeben.

Phasendifferenzen: Von Phasendifferenzen spricht man, wenn zwei elektronische oder akustische Schwingungen gleicher Frequenz zu einander versetzt verlaufen. Sie haben nicht den gleichen zeitlichen Ursprung.

Phasenlinearität: Wiedergabe ohne Phasenverzögerung (siehe Phasenverzögerung).

Phase Plug: Bezeichnet eine Kugel- oder konusförmige "Nase" in der Mitte einer Tief- oder Mitteltönereinheit eines Lautsprechers. Durch dieses Konstruktionsmerkmal soll der Frequenzgang (siehe Frequenzgang) linearisiert und die Ausbreitung der höheren Frequenzen verbessert werden. Oft besteht dieses Bauteil aus Metall und hat so noch den Nebeneffekt, Wärme aus dem magnetischen System des Lautsprechers abzuleiten.

Phasenverdrehung: Werden beim Lautsprecheranschluss an einem der Lautsprecher die beiden Anschlüsse (rot und schwarz) vertauscht, so wirkt sich dies in einer Phasenverdrehung aus. Dies erzeugt - meist ungewollte - Einbußen der Wiedergabequalität.

Phono: Steht im Zusammenhang mit HiFi für (analoge) Plattenspieler.

Phonodetektor: Bezeichnet ein zentrales Bauteil in CD- und DVD-Playern. Der Phonodetektor wandelt die optischen Binärimpulse der CD bzw. DVD in elektrische Informationen um.

Phono-MC-Eingang: Plattenspieler mit MC-Tonabnehmer (Moving Coil-Tonabnehmer) liefern nur eine äußerst geringe Ausgangsspannung von 0,1 bis 0,5 mV - ein normaler Hochpegeleingang liefert 100 bis 500 mV. Deshalb erfordert dieser Plattenspieleranschluss einen speziellen, hochempfindlichen Vorverstärker, den Phonovorverstärker (siehe Phonovorverstärker) mit eigenem Eingang. Je nach Typ und Ausgangsspannung des Tonabnehmersystems werden Phono-MM-Eingang und Phono-MC-Eingang unterschieden. Ein guter Verstärker hat für den Phono-Eingang einen Umschalter zwischen MM und MC.

Phono-MM-Eingang: Plattenspieler mit MM-Tonabnehmer (Moving Magnet-Tonabnehmer) liefern nur eine sehr geringe Ausgangsspannung (zwei bis fünf mV) – ein normaler Hochpegeleingang liefert hingegen 100 bis 500 mV. Deshalb erfordert dieser Plattenspieleranschluss einen speziellen, hochempfindlichen Vorverstärker, den Phonovorverstärker (siehe Phonovorverstärker) mit eigenem Eingang.

Phonoverstärker: Plattenspieler mit Tonabnehmersystemen MC (Moving Coil) oder MM (Moving Magnet) liefern nur äußerst geringe Ausgangsspannungen. Deshalb sind normale Hoch-Pegel-Eingänge nicht zum Anschluss von Plattenspielern geeignet. Gute Verstärker enthalten einen Phonovorverstärker mit entsprechenden (schaltbaren) Eingängen für MC- und MM-Tonabnehmersysteme.

Phonovorverstärker: Moderne Plattenspieler sind mit Magnet- oder MC-Tonabnehmern ausgestattet. Diese Tonabnehmer haben eine sehr kleine Ausgangsspannung. Sie benötigen einen sogenannten Phono-Entzerr-Vorverstärker. Verstärker, die „phono“, „MM“ und/oder „MC“-Eingänge haben, eignen sich zum direkten Anschluss eines Plattenspielers. Sehr häufig jedoch bieten Verstärker keinen speziellen Phono-Eingang mehr. Dann muaa ein Phono-Vorverstärker zwischen Plattenspielern und einen beliebigen Hochpegel-Eingang (z. B. „Line“ „AUX“, „CD“, „Band“, „Cassette“ etc.) geschaltet werden. Ein Phono-Vorverstärker passt das Signal vom Plattenspieler so an, dass an seinem Ausgang der Pegel genauso laut ist wie bei CD-Spielern, Tuner und anderen Geräten. Hochwertige Phono-Vorverstärker klingen jedoch in aller Regel auch viel besser als eingebaute Phono-Stufen. Daher ist es in vielen Fällen sinnvoll, einen getrennten Phono-Vorverstärker zu verwenden, wenn Sie besonders hochwertige Musikwiedergabe schätzen.

Pin: Bezeichnet einen Teil eines Steckers, der die Signale (siehe Signal) führt und von den Buchsen aufgenommen wird. Ein Cinch-Stecker hat z. B. einen Pin in der Mitte.

Pink-Noise: Bezeichnet ein definiertes Prüfsignal, das ein A/V-Receiver erzeugt, um die Frequenzgänge (siehe Frequenzgang) und den Schalldruck (siehe Schalldruck) der einzelnen Lautsprecher einmessen und anpassen zu können. Pink Noise zeichnet sich dadurch aus, dass alle Frequenzen mit gleichem Pegel ausgegeben werden. Vorsicht! Pink Noise kann das Gehör schädigen. Deshalb sollte beim Einmessen sicherheitshalber ein Gehörschutz getragen werden.

Pit: Winzigkleine Informationseinheit, die auf einer CD oder DVD eingeprägt ist. Sie wird
von der Laserabtasteinheit (siehe Laserabtasteinheit) optisch erkannt.

PMPO: PMP (Peak Music Power) und PMPO (Peak Music Power Output) sind zwei Leistungsangaben, meist von Verstärkern mit wenig Leistung verwendet werden, um deren Leistung gut aussehen zu lassen. Es ist ein rein erfundener Wert ohne Bezug zur echten Leistung.

Poti: Bezeichnet die technische Bezeichnet für einen Lautstärkeregler.

Power-Outlet: Steckdose auf der Gehäuserückseite für die Stromversorgung weiterer Geräte.

Preset: Fester, wieder aufrufbarer Speicherplatz (Radiosender, Klangbild, etc.)

ProLogic-Decoder: Bezeichnet ein Bauteil eines AV-Receivers, das für die Decodierung des ProLogic-Soundtracks zuständig ist.

Puck: Unterlage für Lautsprecher zum Abfangen unerwünschter Vibrationen.

Push-Pull Coupled Cavity: Bezeichnet ein Konstruktionsprinzip bei Lautsprechern. Dabei werden zwei Tieftöner gegenphasig zwischen zwei Kammern angebracht. Eine der Kammern ist geschlossen, die andere hat eine Bassreflexrohr-Öffnung. Dadurch können die Tieftöner so arbeiten, als ob sie in einem wesentlich größeren Gehäuse eingebaut wären. Dieses Bauprinzip bietet gegenüber konventioneller Konstruktion drei entscheidende Vorteile: 1. tieferer Bass, 2. verbesserte Leistung und höherer Wirkungsgrad und 3. präzisere und verzerrungsfreie Wiedergabe.

Push-Pull Coupling: Bezeichnet eine Technik, in der zwei Tiefton-Chassis so angebracht sind, dass sich ihre Membranen (siehe Membran) gegenüberliegen. Damit können zwei Tieftöner so arbeiten, als ob sie ein einziger größerer, jedoch steiferer Tieftöner wären.

 

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