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Audiolexikon

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Oberton: Bezeichnet ganzzahlige Vielfache der Frequenz eines Grundtons. Ist zum Beispiel der Kammerton mit seiner Frequenz von 440 Hz der betrachtete Grundton, so sind die Obertöne: 880 Hz, 1360 Hz, 1760 Hz, usw.

Offset: Bezeichnung für den unerwünschten Gleichspannungsanteil eines Musiksignals.
Das Offset entsteht durch die verschiedenen signalverarbeitenden Komponenten einer HiFi-Anlage und belastet die Endstufe nur unnötig. Im Extremfall kann es dazu führen, dass ein Lautsprecher permanent nach einer Seite hin ausgelenkt wird.

Ohm: Widerstand (Siehe Impedanz).

Oktave: Der musikalische Abstand zwischen einer Frequenz und dem doppelten dieser Frequenz. Der Abstand z. B. zwischen "A" entsprechend 440 Hz und "hohem A", entsprechend 880 Hz ist eine Oktave. Der hörbare Bereich zwischen 20 Hz und 20.000 Hz umfasst somit 10 Oktaven.

Optischer-Anschluss: Anderer Begriff für Lichtleiter-Anschluss.

Optischer Verstärker: Bezeichnet ein Gerät, das ein eingehendes optisches Signal verstärkt weitergibt, ohne es in ein elektrisches Signal umgewandelt zu haben. Die Verstärkung entsteht dabei durch stimulierte Emission, die vom zu verstärkenden Signal ausgelöst wird. Ein optischer Verstärker funktioniert also prinzipiell wie ein Laser, jedoch ohne optischen Resonator. Im Gegensatz zu regenerativen Verstärkern arbeiten sie unabhängig von der Modulation des optischen Signals und werden daher manchmal auch als "transparent" bezeichnet.

Oversampling: Bezeichnet ein Verfahren, im Rahmen der Herstellung digitaler Software auf CD, bei dem der Digitalfilter mit einer höheren Abtastrate (Samplingrate) - z. B. 8-fach Oversampling arbeitet, dabei Störimpulse ausfiltert und letztlich die Software mit einer niedrigeren Samplingrate (im Falle der CD 44,1 kHz) speichert. Im Ergebnis werden auf der CD Rauschen und andere Störgeräusche eliminiert. Durch Oversampling wird allerdings auch die originale Qualität, insbesondere die Wärme des analogen Tons vermindert.


 

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