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Kabelelemente: Ein Audio-Kabel besteht
aus drei Elementen respektive Bauteilen: Dem Leiter, dem
Isolationsmaterial (genauer dem Dielektrikum) - und
natürlich den Steckern, die die Verbindung zum Equipment /
zum Lautsprecher ermöglichen.
Kalottenlautsprecher: Auch Konuslautsprecher. Ein mit
einer Kugelkappe als Membran ausgestatteter
elektrodynamischer Lautsprecher, der insbesondere als
Mittel- und Hochtonlautsprecher geeignet ist.
Kanal: Ein Kanal ist ein an einen
bestimmten Lautsprecher (in einer bestimmten Position)
gebundenes Signal (siehe Signal). Bei Stereosystemen gibt es
z. B. zwei Kanäle (rechts/links) und bei
Dolby-Surround-System z. B. fünf, sechs oder sieben. Auf dem
Tonträger sind die Kanäle entweder einzeln oder komprimiert
gespeichert.
Kevlar: Material, das für Membrane von Lautsprechern
benutzt wird. Extrem widerstandsfähiges, leichtes und
schwingungsdämpfendes (und hochpreisiges) Fasergewebe, das
im Bau von Lautsprechermembranen eingesetzt wird, aber auch
in kugelsicheren Westen oder beim Bau von
Rennsportfahrzeugen.
Klang: Bezeichnet die Zusammensetzung
von mehreren Tönen. Diese sind der Grundton, welcher die
Tonhöhe bestimmt und der Oberton, deren Spektrum im
Zusammenhang mit dem Grundton die Klangfarbe ausmacht. Die
Obertöne stehen immer in einem harmonischen Verhältnis zur
Frequenz des Grundtons, sind also ganzzahlige Vielfache
dieses Tons. Die Lautstärke eines Klanges ergibt sich aus
der Amplitudenaddition aller Teiltöne.
Klangeigenschaften: Es gibt eine Fülle von z. T.
recht phantasievollen Adjektiven, um Klangeigenschaften zu
beschreiben. Da es sich hier meist um recht subjektive
Aussagen handelt, sei hier wörtlich aus dem Buch
"HiFi-Anlagen auswählen & tunen" von Reinhard Frank, 1994,
Franzis Verlag zitiert: "Der Hörvergleich beweist, wie gut
ein Lautsprecher klingt: klar und offen; mit Leichtigkeit
gibt er die komplizierteste Musik wieder; Klangfarben sind
natürlich zu hören. Der Klang darf weder lästig noch
vordergründig sein, Bässe müssen bei allen Lautstärken
straff und sauber kommen. Die Räumlichkeit zeichnet sich aus
durch natürliche Tiefen- und Breitenstaffelung, sowie genaue
Ortung der Instrumente. Je weniger man von dem Lautsprecher
hört, desto besser: Mit klanglich richtigen und guten
Aufnahmen vergisst man schnell, dass ein Lautsprecher spielt
und das Hören wird zur Freude." Weitere in diesem
Zusammenhang häufig gebrauchte Eigenschaften und Begriffe
sind: Übertragungsbereich, Auflösung des Klangbildes,
Dynamik, Bass-, Mitten- und Höhenwiedergabe,
Stimmenwiedergabe, Klangverfärbungen, Klangcharakter
(schlank oder voluminös, dumpf oder brilliant, hart oder
weich, lästig oder angenehm, luftig oder schwer),
Verzerrungen (rauh oder sauber), Homogenität,
Weiträumigkeit, Trockenheit, Transparenz, Musikalität.
Klangfärbung: Oberbegriff für das subjektive
Empfinden des Hörerlebnisses wenn der wiedergegebene Klang
nicht dem Original entspricht. Klänge können als "warm",
"hart", "transparent", "echt" "rauh", "warm", "luftig",
"kühl" usw. empfunden und beschrieben werden. Siehe
ausführlich unter Klangeigenschaften.
Klinke: Zwei oder drei-poliger Stecker zum Übertragen
von Signalen (siehe Signal) . Es gibt Klinkenstecker mit
2.5, 3.5, 5.2 und 6.3 mm Durchmesser. Alle Durchmesser sind
in Mono- und in Stereoausführung erhältlich.
Klirrfaktor: Der Klirrfaktor gibt an, um welchen
Prozentsatz die ankommenden Signale (siehe Signal) durch die
Elektronik des Verstärkers verzerrt werden. Der Klirrfaktor
sollte demnach möglichst klein sein. Typische Werte sind
0.05% bis 1%. Mit Klirrfaktoren können aber auch vielfache
des Originalsignals gemeint sein. Geradzahlige Vielfache des
Originalsignales (2, 4, 6 ...) empfinden wir als störend,
ungeradzahlige Vielfache (3, 5, 7 ...) empfinden wir als
harmonisch. Transistoren erzeugen verstärkt unharmonische
Verzerrungen, Röhren hingegen verstärkt harmonische.
Klirrrungen in den Bässen stören nicht so sehr wie Klirrrungen
in den Mitten, also dem Sprachbereich.
Koaxialtreiber (Lautsprecher): Kombination aus
Tiefmittel- und Hochtöner, bei der ein eigenständiges
Hochtonchassis in die Mitte des Tieftöners eingesetzt wird.
Vorteil: punktförmige Abstrahlung des Signals (siehe
Signal).
Kondensator (Elko): Elektronisches Bauelement,
welches elektrische Energie speichern und abgeben kann.
Kommt in Frequenzweichen zum Einsatz. Meist werden
Elektrolytkondensatoren (ELKOs) verwendet, die jedoch
gegenüber den Folienkondensatoren schlechter im Klang sind.
Tiefe Frequenzen werden hier gedämpft und nur hohe
durchgelassen (Hochpass).
Siehe dazu Artikel
im HiFi-Wissen.
Konus: Kurzbezeichnung für die kegelförmige Membran
(Konus) eines Lautsprechers.
Koaxialleitung: Spezielles Kabel für die Übertragung
hochfrequenter Signale (siehe
Signal).
Koaxialverbindung/Lichtleiter: Digitalverbindungen,
die Audiosignale von CD-Playern, DVD-Playern, DAT-, CD- oder
MiniDisc-Recordern übermitteln. Sie funktionieren für
Stereo, ebenso wie für datenreduzierte Mehrkanalsignale
(Dolby Digital, DTS, MPEG-2). Als physische Verbindung
werden Lichtleiter (Fachbegriff: TosLink, siehe Toslink)
oder Cinch-Koaxialkabel benutzt.
Kröpfungswinkel: Bezeichnet die
Abweichung der Längsachsen von Tonabnehmer und Tonarm und
wird in Grad gemessen. Eine Kröpfung ist bei Radialtonarmen
notwendig, um den tangentialen Spurfehlwinkel zu minimieren.
Sie erfolgt durch die Form der Headshell bzw. durch die
Geometrie des Tonarms (sogenannter J- bzw. S-Arm).
Kurzimpuls: Eine kurzzeitige, sehr hohe Belastung für
einen Lautsprecher bzw. einen Verstärker.