Bitte wählen Sie nun den Anfangsbuchstaben
Ihres Suchbegriffes aus, um auf die entsprechende Seite
weitergeleitet zu werden!
HCC: HCC steht für High Current
Capability und bezeichnet die Fähigkeit eines Verstärkers,
kurzfristig sehr hohe Stromstärken an den Lautsprecher
abzugeben. Dies ist wichtig zur korrekten Impulswiedergabe,
insbesondere bei niederohmigen- und "komplexen"
(=phasengedrehten) Lautsprechern. Verstärkern mit
Strombegrenzungsschutzschaltung, und bei denen HCC nicht
eingebaut ist, laufen Gefahr, vorzeitig abzuschalten.
HDCD: High Definition CD. Die HDCD ist eine
hochwertigere, relativ seltene Variante der herkömmlichen
Audio-CD, bei der die Musiksignale mit 20, statt 16 Bit
kodiert werden.
HDMI: HDMI steht für "High Definition Multimedia
Interface" und ist eine seit 2003 neu entwickelte
Schhnittstelle für die Übertragung von Audio- und
Videosignalen. Es wurde von der Industrie speziell für das
Home-Entertainment entwickelt und liegt seit dem 23.06.2006
in der Version 1.3 vor. Da im eben erwähnten
Home-Entertainment-Bereich immer mehr digitale Komponenten
verwendet werden und auch der Nutzinhalt aufsteigend in
digitaler Form vorliegen (DVD, DVB) (siehe DVD, DVB), wurden
die Schwächen der bisher unvermeidlichen Digital-Analog- und
Analog-Digital-Wandlungen immer klarer. Lange Zeit hatte
sich die Filmindustrie jedoch jeder Bestrebung, Videodaten
digital auszugeben, widersetzt. Man fürchtete, dass jeder
Kopierschutz über kurz oder lang überwunden werden könnte.
Für HDMI ist daher zwingend der Kopierschutz HDCP (siehe
HDCP) vorgeschrieben; damit sind die Bedenken der
Filmindustrie nicht mehr so stark ausgeprägt.
Hertz: Die Maßeinheit für Frequenzen wird in Hertz
angegeben. Ein Hertz entspricht einer Schwingung pro
Sekunde.
Headroom: Headroom bezeichnet im weitesten Sinne eine
Aussteuerungsreserve zwischen Nennpegel und Maximalpegel. Da
im digitalen Bereich Übersteuerungen direkt zu hör- oder
sichtbaren Fehlern führen (Clipping), wird die mögliche
Aufzeichnungsbandbreite meistens nicht voll ausgenützt.
Stattdessen steuert man mit einer Sicherheitsreserve aus.
Kommt dann ein unerwartet stärkeres Signal (siehe Signal)
an, so wird dieses noch korrekt im Headroom erfasst, ohne
dass es zum Clipping kommt.
HiFi: Abkürzung für High Fidelity (engl. = hohe
Genauigkeit). Gemeint ist die hochwertige Verarbeitung und
Wiedergabe von Audiosignalen.
Hochtöner: Das Lautsprecherchassis, welches in einem
Mehr-Wege-System den oberen Frequenzbereich abdeckt.
Beispiel für einen Hochtöner-Frequenzbereich: 5 - 35 kHz.
Hochpassfilter: Um Tieftöner vor den heftigsten
Bässen zu bewahren, wird oft ein Hochpassfilter
vorgeschaltet, der hohe Frequenzen passieren lässt. Das
erhöht die Belastbarkeit und den maximalen Schalldruck.
Hochpegeleingang: In der Regel in Form von
Cinch-Buchsen vorliegende Eingänge im Verstärker, die für
Signale (siehe Signal) des CD-Players, Kassettendecks oder
DVD-Player vorgesehen sind.
Hornlautsprecher: Bezeichnet das
Konstruktionsprinzip, das einem Horn-Lautsprecher zugrunde
liegt. Es nutzt zur Lautstärke-Erhöhung den gleichen
Trichtereffekt, wie z. B. eine Trompete oder andere
Blasinstrumente. Meist werden Hörner für Hochtöner
eingesetzt, um eine verfärbungsfreie und natürliche
Wiedergabe zu erreichen. Deshalb müssen Konstruktion und
Verarbeitung bei Horn-Lautsprecher wesentlich sorgfältiger
und aufwendiger erfolgen, als bei Konuslautsprechern.
Hornvorsatz: Ein Teil eines Horn-Lautsprechers, der
sich als akustischer Koppler zwischen Luft und
Lautsprecherchassis auswirkt. Dieses Bauteil bestimmt also
den Abstrahlwinkel (siehe Abstrahlwinkel) des Lautsprechers.
HX-Pro: HX-Pro ist eine Art Filter, der die
Dynamikverluste bei Tonbändern / Kassetten, die mit Dolby
bespielt wurden, nahezu wiederherstellt.
Hybridlautsprecher: Verschmelzung der offenen und
geschlossenen Bauform bei Lautsprechern. Hybridlautsprecher
besitzen meist einen Flächenstrahler und einen Tieftöner.
Sie verbinden damit sinnvoll zwei verschiedene
Wandlerprinzipien: das des Lautsprecherchassis und das des
Flächenstrahlers. Meist ist ein Flächenstrahler und ein
Tieftöner eingebaut. Der Tieftöner übernimmt die unteren
Oktaven (siehe Oktave), da ein Flächenstrahler nicht "so
weit runter" kommt.