Bitte wählen Sie nun den Anfangsbuchstaben
Ihres Suchbegriffes aus, um auf die entsprechende Seite
weitergeleitet zu werden!
Gegenkopplung: Schaltungstechnisches
Prinzip eines Verstärkers. Ein definierter Teil des
verstärkten Signals (siehe Signal) gelangt phasenverdreht
wieder zum Input (Eingang) zurück. Durch die Gegenkopplung.
kann der Verstärkungsfaktor genau eingestellt werden und
Verzerrungsanteile werden reduziert, jedoch entstehen
Laufzeit- und Timingprobleme. Deshalb wird heute kaum noch
mit der Gegenkopplung gearbeitet. Sollte es dennoch genutzt
werden, dann aus hauptsächlich vier Gründen: um den
Verstärkungsfaktor zu stabilisieren, die Bandbreite zu
erhöhen, die Ausgangsimpedanz zu verringern und schließlich
auch, um die nicht-linearen Verzerrungen zu minimieren. Der
Aspekt der Verzerrungsreduzierung scheint die Gemüter am
meisten zu bewegen. Gegenkopplung ist eine sehr effektive
Maßnahme, um Verzerrungen, wie sie ein entsprechendes
Messgerät misst, klein zu halten. Nicht zu vergessen:
Gegenkopplung reduziert das Gesamtlevel an Verzerrung, fügt
dabei aber neue Verzerrungsprodukte hinzu - und verführt den
Entwickler dazu, mehrere kaskadierende Verstärkungsstufen zu
verwenden, um so die Messwerte zu verbessern (mal abgesehen
von der damit zu erzielenden größeren Stabilität des
Verstärkers).
GEMA: Bezeichnet eine behördenähnliche Organisation
in Deutschland, die die Gebühren, die ein Endverbraucher für
eine CD mitbezahlt, automatisch an den entsprechenden
Sänger/Band weiterleitet. Zudem kontrolliert sie, ob für die
Lieder, die auf öffentlichen Veranstaltungen gespielt
werden, ebenfalls die sog. GEMA-Gebühren gezahlt werden.
Geräuschspannungsabstand: Ein gewichteter Wert des
Rauschspannungsabstandes,
d. h. bei der Messung des Geräuschspannungsabstandes wird
berücksichtigt, dass das menschliche Ohr Töne mittlerer
Frequenzen von 1.000 bis 5.000 Hz stärker wahrnimmt, als
darüber und darunterliegende Töne. Im Messgerät werden die
Signale (siehe Signal) daher durch einen speziellen Filter
geleitet, das bei der Messung die vom Ohr wahrgenommenen
Frequenzen betont.
Grenzfrequenz: Die obere und untere Frequenzgrenze
bis zu der eine elektronische Komponente störungsfrei
arbeitet oder gewollt begrenzt ist. Beispiel: Die obere
Grenzfrequenz eines Subwoofers liegt üblicherweise zwischen
110 und 180 Hz. D.h. der Subwoofer ist so ausgelegt, dass er
nur Töne zwischen dem untersten hörbaren Bereich (etwa 28
Hz) und seiner oberen Frequenzgrenze wiedergeben kann.
Gruppenlaufzeit: Sie gibt an, wie
schnell eine bestimmte Frequenz wiedergegeben werden kann,
wenn das Signal am Eingang angelegt wird.