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Audiolexikon - E
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Effektivleistung: Die tatsächliche,
wirksame Leistung, die von einer elektrischen Schaltung
erzeugt wird. Dieser Wert, der in Watt (siehe Watt)
angegeben wird, steht üblicherweise als Synonym für die
Fähigkeit, z. B. eines Verstärkers, eine bei 1 kHz
gemessene, andauernde Leistung mit einem Gesamtklirrfaktor
(siehe Klirrfaktor) von weniger als 1% zu erbringen.
Eigenresonanz: Vorgang, der in der
Lautsprechertechnik und Raumakustik von Bedeutung ist.
Eigenresonanz ist ein molekular bedingtes Resonanzverhalten
eines Werkstoffes. Nahezu jeder Werkstoff schwingt bei einer
oder mehreren bestimmten Frequenzen mit, wenn er angestoßen
wird, oder einer anderen äußeren Einwirkung unterworfen
wird. Die spezifische Eigenresonanz-Frequenz ist abhängig
von Form, Gewicht und Steifigkeit des Werkstoffes. Bei
Lautsprechern gibt es beabsichtigte und ungewollte -
unvermeidbare - Systemresonanzen, wie z. B. die
Eigenresonanz der bewegten Masse des Lautsprechers. Andere
Resonanzen, wie z. B. solche im Gehäuse des Lautsprechers,
im Werkstoff der Membran oder an der Aufhängung des Chassis
sind ungewollt und sollten konstruktiv weitmöglichst
vermieden werden.
Einer federleichte Membran (siehe Membran) wird elektrisch
aufgeladen und zwischen zwei Elektroden gebracht, an die das
Musiksignal mit hoher Spannung gelegt wird. Da die Folie auf
der gesamten Fläche einheitlich angetrieben wird ist sie
frei von
Partialschwingungsproblemen. Im Vergleich zu "herkömmlichen"
Lautsprechern haben die Elektrostaten eine extrem hohe
Frequenzgrenze (über 70.000 Hz).
Eingangskapazität: Bei Phono-Eingängen für
MM-Tonabnehmersysteme (siehe Phono-MM-Eingang und
Tonabnehmersystem) empfiehlt es sich sich, die
Eingangskapazität am Verstärker entsprechend den Werten des
Herstellers des Tonabnehmersystems und des Plattenspielers
einzustellen. Gängige Werte liegen zwischen 200 und 300 pF.
Ist die Eingangskapzität zu hoch eingestellt, so können die
Höhen spitz und überbetont klingen.
Elektrodynamischer Lautsprecher: Lautsprecher in
konventioneller Bauweise, der im Prinzip aus einem
Dauermagneten, einer Schwingspule und einer Membran besteht.
Die Membran (siehe Membran) überträgt elektrische
Schwingungen auf die Luft.
Elektrostat: Elektrostatische Lautsprecher nutzen
nicht die Lorentzkraft, sondern die elektrostatische
Anziehungskraft.
Empfindlichkeit: siehe Wirkungsgrad.
Endstufe: Leistungsbaustein / Verstärker der
HiFi-Anlage ohne jeglichen Schaltregelungen, wie Auswahl der
Klangquelle, Bass- und Höhenregulierung, etc.
Dies wird erst durch die Kombination mit einer Vorstufe
möglich.
Entkopplung: Akustisches Trennen zweier Gegenstände.
Lautsprecher werden entkoppelt, damit sich die
Gehäuseschwingungen nur in geringen Maße auf die Unterlage
ausbreiten können. Eine Entkopplung bringt Klangvorteile und
minimiert die Schwingungsausbreitung in andere Räume.
Equalizer: Abgekürzt EQ, eine Komponente, die es
ermöglicht, einzelne Frequenzbereiche des Frequenzspektrums
anzuheben oder abzusenken um einen bestimmten Frequenzgang
zu erzielen. So können z. B. Bässe oder Höhen besonders
betont werden. Beispiel: In einem Home Cinema befinden sich
die Surround Speaker hinter einer nicht vollständig
akustisch transparenten Stoffbespannung. In diesem Fall wird
man nicht nur den Schallpegel dieser Kanäle etwas anheben,
sondern eventuell auch die hohen Frequenzen, denn diese
werden möglicherweise durch die Stoffbespannung besonders
beeinträchtigt. Nach der Anzahl der Frequenzbereiche, die
getrennt geregelt werden können unterscheidet man 7-, 10,
oder 16-Band-Equalizer bzw. Oktaven- oder Terz-Equalizer.
Man unterscheidet graphische EQs mit bis zu 30 fest
vorgegebenen Bändern (Frequenzbereichen) und parametrische
EQs mit wenigen in Einsatzfrequenz, Bandbreite und Pegel
regelbaren Bändern.
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