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Balance: Das Verhältnis der Lautstärke
der Signale (siehe Signal) zwischen dem rechten und dem
linken Kanal. Normalerweise ist dieses Verhältnis 1:1 also
50%:50% Musikleistung. Über den Balanceregeler kann dieses
Verhältnis geändert werden.
Bändchen-Lautsprecher (-Membran): Eine vertikal vom
elektrischen Musiksignal in Form eines elektrischen Stromes
durchflossene Schwingfolie wird zur Schallerzeugung genutzt.
Diese wird durch Induktion bewegt ( = magnetisches Anziehen
und Loslassen durch elektrisch geladene Metallstäbchen), sie
arbeiten also ähnlich, wie Magnetostaten und
elektrodynamische Lautsprecher.
Bandpass: Ein Bandpass ist eine elektronische
Schaltung, die nur Signale (siehe Signal) durchlässt, die
zwischen den beiden Trennfrequenzen liegen.
Bassmanagement: Über das Bassmanagement lassen sich
Boxen ihrer Leistungsfähigkeit nach ansteuern (Einstellung
in >largesmall< beziehungsweise Fullrange- oder
Satelliten-Box). Das bewahrt zum Beispiel kleine Boxen vor
den heftigsten Bässen. Preiswerte Geräte bieten meist nur
ein eingeschränktes Bassmanagement.
Bassreflex: Lautsprecher mit runder Öffnung am
Gehäuse, um zusätzliche Schallwellen vom Inneren nach Außen
zu leiten. Dies ermöglicht, bei gleich bleibender
Gehäusegröße, die Ausdehnung des Frequenzbereich nach unten,
aus einem klaren Grund: Man macht sich den vom Basstreiber
rückwärtig abgestrahlten Schall nutzbar. Bei geschlossenen
Lautsprechergehäusen wird dies in Wärme umgewandelt.
Belastbarkeit: Der Wert der Leistung, den ein
Lautsprecher maximal wiedergeben kann. Beim Überschreiten
dieses Wertes kommt es zur Zerstörung des
Lautsprecherchassis. Faustregel: Die Belastbarkeit der Box
sollte ca. 30% stärker sein, als die Sinus-Leistung des
Verstärkers.
Betriebsleistung: Die Leistung, die ein Verstärker
abgeben muss, damit man an einem Lautsprecher in einem Meter
Abstand einen Schalldruckpegel von 96 dB messen kann. Je
höher die vom Lautsprecher geforderte Betriebsleistung ist,
desto leiser spielt der Lautsprecher beim Anschluss an
baugleiche Verstärker und umgekehrt. Siehe auch
Empfindlichkeit und Wirkungsgrad.
Beugung: Schallwellen werden gebeugt,
sobald sie auf einen Gegenstand oder ein Hindernis mit
Öffnung treffen. Ein gutes Beispiel dafür ist die
Bassreflexöffnung auf einer Schallwand: Auch hier werden die
Schallwellen, ähnlich wie große Ozeanwellen, die gebrochen
werden und als kleine Welle zum Hafen stoßen, in den
gesamten Raum gebeugt und nicht linear von dieser Öffnung
aus gerichtet abgestrahlt. Diese Beugung ist so groß, dass
die Platzierung des Bassreflexrohres, also ob vorne oder
hinten am Gehäuse, relativ egal ist. Die Beugung ist umso
größer, desto kleiner die Öffnung im Verhältnis zur
Wellenlänge des Wiedergegebenen Tons ist. Wird die Öffnung
bei gleich bleibenden Bedingungen größer, wird der
Beugungseffekt geringer, d. h. der Schall wird gerichteter
abgestrahlt.
Bewegungsrückkopplung: Ein neuartiges Bauprinzip an
Lautsprechern, bei dem mit einer Art Servoschaltung die
Bewegung der Membran (siehe Membran) des Lautsprecherchassis
mit dem Eingangssignal verglichen wird und Abweichungen
kompensiert werden. Die Technik kommt vorwiegend bei
modernen Subwoofern zum Einsatz und ermöglicht eine präzise,
verzerrungsarme Wiedergabe auch tiefster Frequenzen.
Bi-Amping: Verwendung von zwei Endstufen (siehe
Endstufe) an einem Lautsprecherpaar. Jeder Verstärker
steuert dabei einen Bereich (Mittel- / Hochton oder
Tiefton). Da sich unterschiedliche Verstärker in Leistung
und Klangeigenschaft unterscheiden, empfiehlt sich die
Steuerung über eine separate Vorstufe.
Ausnahme:
Verfügen beide Verstärker über die Anschlüsse Pre-Out /
Main-In, so können diese auch ohne Vorstufe miteinander
gekoppelt werden. Man schließt alle Klangquellen an einen
Verstärker und verbindet den Pre-Out Anschluss mit dem
Main-In Anschluss des zweiten Verstärkers.
Achtung:
Bitte unbedingt vor Bi-Wiring / Bi-Amping die
Mindest-Impedanz des Verstärkers beachten, sonst besteht
Kurzschlussgefahr!
(Siehe HiFi-Wissen)
Bias-Steller: Der Bias-Steller reguliert den
Vormagnetisierungsstrom bei der Aufnahme von Kassetten.
Dieser hochfrequente Strom hat starken Einfluss auf das
Klangbild. Je mehr Bias, desto weniger Höhen. Mit Hilfe des
Bias-Stellers kann man also höhenschwache Bänder zu klarem
Klang bringen.
Biegwellen-Hochtöner: In herkömmlichen
Lautsprecher-Kalotten soll eine möglichst steife Membran
(siehe Membran) immer als Ganzes nach vorn und nach hinten
schwingen - je höher die Frequenz, desto schneller. Bei
Biegewellen-Konstruktionen entstehen die Frequenzanteile auf
unterschiedlichen Sektoren der Membran, zum Teil sogar
gegenphasig.
Bi-Wiring: Verwendung von zwei Anschlusskabeln pro
Lautsprecher.
So wird eine größere Kabelstärke / Leitfähigkeit erreicht.
Um das Klangbild zu variieren, können auch verschiedene
Kabeltypen verwendet werden:
z. B. Silberkabel für bessere Höhendetails, Kupfer für
kraftvolle Bässe.
Es wird am Verstärker sowohl der Lautsprecher Ausgang A
sowie B verwendet.
Der Lautsprecher wird somit doppelt angeschlossen, als wären
es zwei Lautsprecher.
(siehe HiFi-Wissen).
Breitbandchassis: Boxen mit einem Breitband-Chassis
übertragen alle Frequenzen über eine einzige Membran (siehe
Membran). Boxen dieser Bauart verzichten auf die Aufteilung
in Hoch-, Mittel- und Tieftöner, was extrem kleine
Konstruktionen ermöglicht. Vorteil: Keine
Frequenzweichenbauteile verfälschen den Klang. Nachteil: Für
hohe Töne ist die Membran zu schwer, für Bässe zu klein.
Brückenschaltung: Aus zwei Verstärker-Ausgängen
zusammengekoppelter Kanal. Wird z. B. eine Stereo-Endstufe
gebrückt, so entsteht eine Mono-Endstufe mit entsprechend
doppelter Leistung.