Sie befinden sich hier: Home - Lexika - Audiolexikon - B

Audiolexikon

zurueck


Bitte wählen Sie nun den Anfangsbuchstaben Ihres Suchbegriffes aus, um auf die entsprechende Seite weitergeleitet zu werden!

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

 

Balance: Das Verhältnis der Lautstärke der Signale (siehe Signal) zwischen dem rechten und dem linken Kanal. Normalerweise ist dieses Verhältnis 1:1 also 50%:50% Musikleistung. Über den Balanceregeler kann dieses Verhältnis geändert werden.

Bananas: Bananenstecker, Stecker mit gekrümmten, federnden Kontaktflächen zur widerstandsarmen Übertragung von Signalen, vorwiegend zum Anschluss von Lautsprechern verwendet.

Bändchen-Lautsprecher (-Membran): Eine vertikal vom elektrischen Musiksignal in Form eines elektrischen Stromes durchflossene Schwingfolie wird zur Schallerzeugung genutzt. Diese wird durch Induktion bewegt ( = magnetisches Anziehen und Loslassen durch elektrisch geladene Metallstäbchen), sie arbeiten also ähnlich, wie Magnetostaten und elektrodynamische Lautsprecher.

Band: Kurzbezeichnung für Frequenzband: bezeichnet eine Anzahl von Frequenzen zwischen zwei durch technische Vereinbarungen festgelegten Werten. Oder: ein bestimmter kleinerer Frequenzbereich innerhalb eines größeren Gesamtfrequenzbereiches.

Bandpass: Ein Bandpass ist eine elektronische Schaltung, die nur Signale (siehe Signal) durchlässt, die zwischen den beiden Trennfrequenzen liegen.

Bassmanagement: Über das Bassmanagement lassen sich Boxen ihrer Leistungsfähigkeit nach ansteuern (Einstellung in >largesmall< beziehungsweise Fullrange- oder Satelliten-Box). Das bewahrt zum Beispiel kleine Boxen vor den heftigsten Bässen. Preiswerte Geräte bieten meist nur ein eingeschränktes Bassmanagement.

Bassreflex: Lautsprecher mit runder Öffnung am Gehäuse, um zusätzliche Schallwellen vom Inneren nach Außen zu leiten. Dies ermöglicht, bei gleich bleibender Gehäusegröße, die Ausdehnung des Frequenzbereich nach unten, aus einem klaren Grund: Man macht sich den vom Basstreiber rückwärtig abgestrahlten Schall nutzbar. Bei geschlossenen Lautsprechergehäusen wird dies in Wärme umgewandelt.

Belastbarkeit: Der Wert der Leistung, den ein Lautsprecher maximal wiedergeben kann. Beim Überschreiten dieses Wertes kommt es zur Zerstörung des Lautsprecherchassis. Faustregel: Die Belastbarkeit des Verstärkers sollte ein wenig höher sein, als die des Lautsprechers. Ist es anders herum, kann es zum Clipping kommen, da der Verstärker ständig stark gefordert ist und den Lautsprecher irgendwann nicht mehr kontrollieren kann!

Betriebsleistung: Die Leistung, die ein Verstärker abgeben muss, damit man an einem Lautsprecher in einem Meter Abstand einen Schalldruckpegel von 96 dB messen kann. Je höher die vom Lautsprecher geforderte Betriebsleistung ist, desto leiser spielt der Lautsprecher beim Anschluss an baugleiche Verstärker und umgekehrt. Siehe auch Empfindlichkeit und Wirkungsgrad.

Beugung: Schallwellen werden gebeugt, sobald sie auf einen Gegenstand oder ein Hindernis mit Öffnung treffen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Bassreflexöffnung auf einer Schallwand: Auch hier werden die Schallwellen, ähnlich wie große Ozeanwellen, die gebrochen werden und als kleine Welle zum Hafen stoßen, in den gesamten Raum gebeugt und nicht linear von dieser Öffnung aus gerichtet abgestrahlt. Diese Beugung ist so groß, dass die Platzierung des Bassreflexrohres, also ob vorne oder hinten am Gehäuse, relativ egal ist. Die Beugung ist umso größer, desto kleiner die Öffnung im Verhältnis zur Wellenlänge des Wiedergegebenen Tons ist. Wird die Öffnung bei gleich bleibenden Bedingungen größer, wird der Beugungseffekt geringer, d. h. der Schall wird gerichteter abgestrahlt.

Bewegungsrückkopplung: Ein neuartiges Bauprinzip an Lautsprechern, bei dem mit einer Art Servoschaltung die Bewegung der Membran (siehe Membran) des Lautsprecherchassis mit dem Eingangssignal verglichen wird und Abweichungen kompensiert werden. Die Technik kommt vorwiegend bei modernen Subwoofern zum Einsatz und ermöglicht eine präzise, verzerrungsarme Wiedergabe auch tiefster Frequenzen.

Bi-Amping: Verwendung von zwei Endstufen (siehe Endstufe) an einem Lautsprecherpaar. Jeder Verstärker steuert dabei einen Bereich (Mittel- / Hochton oder Tiefton). Da sich unterschiedliche Verstärker in Leistung und Klangeigenschaft unterscheiden, empfiehlt sich die Steuerung über eine separate Vorstufe.
Ausnahme:
Verfügen beide Verstärker über die Anschlüsse Pre-Out / Main-In, so können diese auch ohne Vorstufe miteinander gekoppelt werden. Man schließt alle Klangquellen an einen Verstärker und verbindet den Pre-Out Anschluss mit dem Main-In Anschluss des zweiten Verstärkers.

Achtung:
Bitte unbedingt vor Bi-Wiring / Bi-Amping die Mindest-Impedanz des Verstärkers beachten, sonst besteht Kurzschlussgefahr!
(Siehe HiFi-Wissen)


Bias-Steller: Der Bias-Steller reguliert den Vormagnetisierungsstrom bei der Aufnahme von Kassetten. Dieser hochfrequente Strom hat starken Einfluss auf das Klangbild. Je mehr Bias, desto weniger Höhen. Mit Hilfe des Bias-Stellers kann man also höhenschwache Bänder zu klarem Klang bringen.

Biegwellen-Hochtöner: In herkömmlichen Lautsprecher-Kalotten soll eine möglichst steife Membran (siehe Membran) immer als Ganzes nach vorn und nach hinten schwingen - je höher die Frequenz, desto schneller. Bei Biegewellen-Konstruktionen entstehen die Frequenzanteile auf unterschiedlichen Sektoren der Membran, zum Teil sogar gegenphasig.

Bi-Wiring: Verwendung von zwei Anschlusskabeln pro Lautsprecher.
So wird eine größere Kabelstärke / Leitfähigkeit erreicht. Um das Klangbild zu variieren, können auch verschiedene Kabeltypen verwendet werden: z. B. Silberkabel für bessere Höhendetails, Kupfer für kraftvolle Bässe. Es wird am Verstärker sowohl der Lautsprecher Ausgang A sowie B verwendet. Der Lautsprecher wird somit doppelt angeschlossen, als wären es zwei Lautsprecher.
(siehe HiFi-Wissen).

Breitbandchassis: Boxen mit einem Breitband-Chassis übertragen alle Frequenzen über eine einzige Membran (siehe Membran). Boxen dieser Bauart verzichten auf die Aufteilung in Hoch-, Mittel- und Tieftöner, was extrem kleine Konstruktionen ermöglicht. Vorteil: Keine Frequenzweichenbauteile verfälschen den Klang. Nachteil: Für hohe Töne ist die Membran zu schwer, für Bässe zu klein.

Breitbandeingang: Bezeichnet den NF-Eingang in modernen Verstärkern und Receivern, der bereits für die neuen Audio-Standards DVD-Audio und SACD ausgelegt ist und über eine Bandbreite bis 100 kHz verfügt (bisher max. 30 kHz).

Brückenschaltung: Aus zwei Verstärker-Ausgängen zusammengekoppelter Kanal. Wird z. B. eine Stereo-Endstufe gebrückt, so entsteht eine Mono-Endstufe mit entsprechend doppelter Leistung.
 

 

nach oben